Lila Bücherwelten

Der lila Bücherblog für Fantasy und Romantik

Maya Shepherd: Die Grimm Chroniken 13. Die Vergessenen Sieben.

Details:
Seitenzahl: 270 Seiten
Verlag: Sternensand Verlag
Erschienen: 3. Mai 2019

Inhalt:
Wenn der Teufel die letzte Hoffnung darstellt, kann das Gute dann überhaupt existieren?

Der vermeintliche Weg zur Rettung Engellands beruht auf einem Zauber, der ein Herz unter sieben Personen aufzuteilen vermag.
Die Vergessenen Sieben, an die sich Jahrhunderte später niemand mehr erinnern wird, nehmen ihren Platz in der Geschichte ein. Sie sind es, die über den Lauf des Schicksals entscheiden werden. Sie werden die Welt retten oder deren Untergang sein.
Es ist alles eine Frage der Perspektive, denn das Böse ist Ansichtssache.

Meine Meinung:
Was für ein unglaublich spannendes, geniales und emotionales Finale der ersten Staffel! Meine Güte, ich dachte schon, Band 10 hat mich fertig gemacht, doch dieser hier steht dem in Nichts nach. Das war beinahe wie in „Game of Thrones“, heftig, zerstörerisch und süchtig machend.

So viel Unvorhergesehenes geschieht hier, dass ich immer noch brauche, um alles zu verarbeiten. Alles ändert sich, alle Figuren kommen an ihre Grenzen oder darüber hinaus – und ich als Leser ehrlich gesagt auch, weil es einfach so unendlich emotional war. Und ich kann hier nicht einmal wirklich etwas verraten, weil das ja die ganze Spannung herausnehmen würde für euch … Echt fies.

Ich will euch nicht spoilern, aber: oh mein Gott. Lest dieses Buch. Die ganze Reihe, die mit jedem Band noch besser und grandioser wird. Ganz große Leseliebe!!!!


Jennifer Sieglar: Umweltliebe.

Details:
Seitenzahl: 272 Seiten
Verlag: Piper
Erschienen: 19. März 2019

Inhalt:
Kleine Veränderungen für eine bessere Welt
Wenn wir unseren Planeten retten wollen, müssen wir dringend unser Konsumverhalten ändern. Aber wie kann das gelingen? Wie können wir weniger Plastikmüll produzieren? Worauf können wir beim Klamottenkauf achten? Und wie erkennt man Mikroplastik in Pflegeprodukten? In ihrem umweltfreundlichen Jahr stellt sich Journalistin und TV-Moderatorin Jennifer Sieglar monatlich einer neuen Herausforderung: von nachhaltigem Reisen bis zu umweltverträglichem Lebensmitteleinkauf. In diesem Buch schildert sie ihre spannenden Erfahrungen mit Verzicht und dem inneren Schweinehund – und liefert zahlreiche Tipps, wie wir alle durch kleine Veränderungen im Alltag viel für unseren Planeten tun können. Denn wenn viele ein bisschen was tun, kann das in der Summe Großes bewirken!

Meine Meinung:
Ich finde es einfach großartig, dass das so unglaublich wichtige Thema Umweltschutz immer populärer wird. Dazu tragen auch Bücher wie dieses bei, weshalb ich der Autorin umso dankbarer bin, dass sie uns an ihrem Selbstexperiment hat teilnehmen lassen.

Die Gliederung des Buchs finde ich genial. Jeder Monat des Jahres, in dem die Autorin ihren Selbstversuch gestartet hat, steht unter einem anderen Motto, das natürlich die Umwelt und das Thema Nachhaltigkeit betrifft. Von Plastik, über Ernährung und Papier, bis hin zu Weihnachten ist hier alles abgedeckt.

Bei jedem neuen Monat wird dann zunächst das Problem erklärt. Dies geschieht meiner Meinung nach sehr interessant, leicht verständlich und sehr gut recherchiert (so weit ich das beurteilen kann). Da merkt man, dass die Autorin auch bei der Sendung „logo!“ arbeitet (was vielleicht ein wenig zu oft erwähnt wurde 😉) und Sachverhalte laiengerecht und spannend vermitteln kann. Schon dieser informative Abschnitt zu Beginn eines jeden Kapitels hat mir einfach unglaublich gut gefallen und viele neue Impulse geliefert.

Das eigentliche Highlight ist nun aber das Folgende. Denn Jennifer Sieglar hat anschließend für jedes der Probleme ihre eigene Lösung gesucht. Sie sucht Alternativen zu den umweltschädlichen Methoden und ist dabei wunderbar ehrlich und authentisch. Beispielsweise steht die dazu, dass sie nun einmal gern Kleidung kauft – wie sehr, sehr viele andere Menschen in Deutschland. Darauf verzichten? Allein die Vorstellung schreckt die meisten wohl schon ab, sich überhaupt mit dem Thema Nachhaltigkeit und Umwelt auseinanderzusetzen. Und genau hier greift dieses hervorragende Buch. Denn Jennifer Sieglar zeigt mehr als einmal, dass es nicht nur um Verzicht geht (auch wenn das der beste Weg wäre, ist er doch für die meisten nicht realistisch), sondern auch um das Umdenken. Sie findet Lösungen und Kompromisse für sich selbst und inspiriert damit ungemein. Sie zeigt, dass es nicht wichtig ist, ein perfektes zero waste-Leben zu führen, sondern sich mit der Thematik auseinanderzusetzen und sein Möglichstes zu tun, um die Welt etwas besser zu machen. Deshalb bin ich mir ganz sicher, dass viele Leser dieses Buch lieben werden. Es kommt nicht mit der moralischen Keule daher, sondern mit einem authentischen Lebensbericht.

Mir hat es in vielen Bereichen geholfen, Dinge zu überdenken und Lösungen zu finden. Es war informativ und so nah am echten Leben, dass ich immer noch ganz hin und weg bin. Für mich gehört „Umweltliebe“ inzwischen tatsächlich schon zu meinem Alltag, da ich mir so viele Tipps daraus geholt habe und immer noch hole. Immer wieder schlage ich noch einmal etwas nach und freue mich, dieses geniale Buch entdeckt zu haben.

(Bild- und Textrechte liegen beim Verlag)


Louisa Dellert: Mein Herz schlägt grün.

Details:
Seitenzahl: 208 Seiten
Verlag: Komplett Media
Erschienen: 27. April 2018

Inhalt:
Louisa ist eine der erfolgreichsten Fitness-Instagramerinnen in Deutschland. Firmen schicken ihr jeden Tag Geschenke und buchen sie als Influencerin. Sie ist beliebt, verdient gut. Doch dann kommt der Tag, an dem sie weiß: Das reicht mir alles nicht.

Sie beginnt, sich für die Umwelt zu interessieren und merkt, wie wichtig es für sie ist, Menschen für das Thema zu begeistern. Ihre Follower sind bei ihren ersten Schritten in Richtung Umweltschutz immer dabei. Sie macht Fehler, diskutiert mit ihren Followern darüber und findet in Monaten der Selbstversuche langsam ihren eigenen Weg.

Damit ihre Fans nicht denselben anstrengenden Erfahrungsweg gehen müssen, gibt sie ihre Erfahrungen weiter und zeigt, wie man ganz einfach etwas für die Umwelt tun kann – ohne gleich den ganzen Lifestyle zu ändern.

Meine Meinung:
Umweltbewusstsein ist kein Trend, keine Mode, sondern dringend nötig, wenn wir wollen, dass auch unsere Kinder eine schöne Erde haben. Louisa Dellert leistet mit ihrem Buch einen kleinen Beitrag dazu, mehr Menschen zu Nachhaltigkeit anzuregen und das finde ich großartig.

Natürlich sind die Themen teilweise nur grob umrissen – denn ansonsten hätten wir es hier mit einem mehrbändigen Werk zu tun. Ich habe „Mein Herz schlägt grün“ so verstanden, dass es möglichst vielen Menschen einen möglichst umfassenden Überblick über die Möglichkeiten jedes einzelnen geben möchte, seinen bzw ihren Beitrag zur Bewahrung der Umwelt zu leisten. Und das tut es!
Es ist so unterhaltsam und leicht lesbar geschrieben, dass man die darin enthaltenen Informationen fast schon nebenbei mitnimmt. So erreicht man Massen und genau darum geht es doch. Wer sich mehr Tiefe über ein bestimmtes Thema wünscht, kann und soll sich sehr gern darüber hinaus informieren. Doch hier steht der grobe Überblick im Fokus, was ich keineswegs schlimm finde.

Gut finde ich, dass Louisa Dellert auch konkrete Tipps gibt, was genau man im eigenen Alltag verbessern kann. Es bleibt nicht nur theoretisch, sondern ist auch sehr praxisnah geschrieben, sodass jeder (!) in seinem Verhalten ganz leicht etwas ändern kann und sogar erklärt bekommt, wie das passieren kann.

Die Challenges brauche ich persönlich nicht, da bin ich kein großer Fan von. Aber es ist eine schöne Ergänzung, da es vielleicht einige gibt, die genau das als Ansporn brauchen.

Fazit:
Ein massentaugliches, sehr informatives Buch, das herrlich praxisnah und mit leicht umsetzbaren Tipps und Tricks geschrieben ist. Es dient dem großen Überblick über die Dinge, die man im eigenen Leben ändern kann und nicht der Vertiefung bestimmter Themen – aber gerade dadurch ist es perfekt für Menschen, die sich zum ersten Mal mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen wollen.
Große Empfehlung!

(Bild- und Textrechte liegen beim Verlag)


Lena Kiefer: Ophelia Scale 1. Die Welt wird brennen.

Details:
Seitenzahl: 464 Seiten
Verlag: cbj
Erschienen: 18. März 2019

Inhalt:
Die 18-jährige Ophelia Scale lebt im England einer nicht zu fernen Zukunft, in dem Technologie per Gesetz vom Regenten verboten ist. Die technikbegeisterte und mutige Kämpferin Ophelia hat sich dem Widerstand angeschlossen und wird auserkoren, sich beim royalen Geheimdienst zu bewerben. Gelingt es ihr, sich in dem harten Wettkampf durchzusetzen, wird sie als eine der Leibwachen in der Position sein, ein Attentat auf den Herrscher zu verüben. Doch im Schloss angekommen, verliebt sie sich unsterblich in den geheimnisvollen Lucien – den Bruder des Regenten. Und nun muss Ophelia sich entscheiden zwischen Loyalität und Verrat, Liebe und Hass …

Meine Meinung:
Was für eine grandiose Dystopie! Hier wird nicht lange gefackelt, sondern der Leser wird direkt mitten ins Geschehen geworfen – und das war vielleicht spannend! Ich liebe es, wenn schon der Beginn eines Buchs so mitreißend und fesselnd ist, dass man gar nicht mehr aufhören will zu lesen.

Dazu hat mich das hier erschaffene Setting tief beeindruckt. Die Welt – so furchtbar dieses Szenario auch ist – ist einfach so gut durchdacht und gelungen, dass ich nur den imaginären Hut ziehen kann. Der Leser erfährt nach und nach immer mehr davon, ohne dass die Infos plakativ daherkommen. Nein, diese subtile Vermittlung von Hintergrundwissen, war einfach genial.

Teilweise fand ich es etwas schwierig mit Ophelia so richtig warm zu werden und ich hätte mir hin und wieder gewünscht, dass sie mehr hinterfragt und vielleicht offener ist. Aber das tut dem Ganzen keinen großen Abbruch.
Denn auch der Sprachstil konnte mich absolut begeistern. Er war auf den Punkt, witzig, ernst, tiefsinnig und spannend. Ich habe da wirklich nichts auszusetzen.

Fazit:
Eine wahnsinnig gelungene Dystopie, die von der ersten Seite an begeistern kann. Wer Dystopien mag, sollte hier dringend zugreifen. 9 lila Punkte

(Bild- und Textrechte liegen beim Verlag)


Kasie West: Du bist der Liebe nicht egal.

Details:
Seitenzahl: 304 Seiten
Verlag: Harper Collins
Erschienen: 1. März 2019

Inhalt:
Mit anderen Menschen zu sprechen, zählt nicht zu Kates Lieblingsbeschäftigungen. Daher ist sie auch nicht begeistert, dass sie die Podcast-Sendung in ihrer Highschool moderieren soll. Plötzlich sitzt sie hinter dem Mikrofon und gibt anderen Ratschläge. Überraschenderweise ist sie sehr gut darin, anderen bei ihren Problemen zu helfen. Doch als »Mr. Looking for Love« sich in der Show meldet und nach Tipps in Herzensdingen fragt, wird es kompliziert. Denn auf einmal steckt Kate mittendrin im Liebeschaos und merkt, wie schwer es ist, die eigenen Ratschläge zu befolgen und vor allem, auf sein Herz zu hören.

Meine Meinung:
Kasie West schreibt einfach jedes Mal so so so wunderschöne Bücher. Ich bin jedes Mal total verliebt in ihre Geschichten, in die ich ab der ersten Seite völlig abtauche und sie am liebsten in einem Rutsch verschlingen möchte. Es sind einfach so richtige Wohlfühlbücher, die mich berühren, zum Lachen bringen und durch ihre authentische Art so großartig sind.

Auch bei „Du bist der Liebe nicht egal“ erging es mir wieder genau so. Ich liebe die Unaufgeregtheit und obwohl ich schon ein Stück jenseits der 16 bin, konnte mich Kates Geschichte begeistern. Das Buch ist meiner Meinung nach nicht nur für junge Leser, sondern auch für solche, die sich gern an die erste Liebe erinnern wollen. Die das Gefühl von Leichtigkeit der Teenagerjahre und die Sorgen und Probleme von damals noch einmal erleben möchten.

Auch der Hintergrund mit der Podcast-Sendung hat mir richtig gut gefallen. Es war abwechslungsreich und lustig, es hat das Buch sogar noch ein Stückchen besonderer gemacht.

Das Einzige, das mich ein wenig gestört hat? Ich hatte das Gefühl Kate, die Protagonistin, nicht richtig greifen zu können. Irgendwie kam ihr ganzer Charakter nicht so stark bei mir an, außer durch das, was andere über die gesagt haben.
Aber das fällt am Ende nicht so stark ins Gewicht, weil mir das Buch einfach so gut gefallen hat insgesamt.

Fazit:
Ein wirklich schönes Buch über die Liebe und deren Wege, über die Leichtigkeit der Jugend und die dazugehörigen Sorgen. Einfach mitreißend und besonders – wie immer bei Kasie West. 9 lila Punkte

(Bild- und Textrechte liegen beim Verlag)


Regina Meissner: Der Eispalast. (Der Fluch der sechs Prinzessinnen 4)

Details:
Seitenzahl: 480 Seiten
Verlag: Sternensand Verlag
Erschienen: 29. März 2019

Inhalt:
Zwei Seelen, getrennt und verirrt. Der Weg durchs ewige Eis wird von Federn getragen …
So beginnen die Flüche der Zwillingsschwestern Penelopé und Genevieve, welche die beiden Prinzessinnen in ewige Kälte verbannt haben. Während Genevieve auf eigene Faust versucht, einen Weg durch die eisige Einöde zu finden und ihren Fluch zu brechen, erhält Penelopé eine Gelegenheit, die ihr helfen könnte, ihr Rätsel zu lösen. Oder ist es Zufall, dass ausgerechnet sie vom Schneekönig in den Eispalast eingeladen wird, der normalerweise keinem Menschen zugänglich ist?

Meine Meinung:
Der Name es Buches macht dem Inhalt alle Ehre. Schnee und Eis sind zwei dominante und essentielle Punkte der Geschichte und ich liebe es einfach (trotz meiner Abneigung gegen den Winter 😉 ) wie sie dargestellt werden. Ich habe den Winter und die Kälte förmlich gefühlt beim Lesen, weil die Autorin sie so bildhaft dargestellt hat. Dazu konnte ich mir das beeindruckende Setting ganz hervorragend vorstellen und habe es geliebt wie Regina Meissner es schafft, mich mit ihren Worten in eine fremde Welt zu entführen.

Dass wir die Geschichte aus zwei verschiedenen Perspektiven erleben, hat dem Buch meiner Meinung nach unheimlich gut getan. Denn nur ein Handlungsstrang aus der Sicht einer einzigen Zwillingsschwester wäre mir glaube ich etwas zu eintönig geworden. Doch so haben sich Penelopés und Genevieves Geschichte ganz hervorragend ergänzt und mir wundervolle und märchenhafte Lesestunden beschert. Die Mischung aus Abenteuer und eine Art „Bachelor“ war sehr gelungen und hat gerade durch die großen Unterschiede im Schicksal der Schwestern Spaß gemacht.

Dazu noch der Fluch, den beide unabhängig voneinander zu brechen versuchen und der eine gehörige Portion Rätsel und Spannung mit in das Geschehen bringt – einfach toll! Man überlegt selbst ständig, was die Verse der beiden bedeuten könnten, fiebert mit, wenn sie glauben eine Spur gefunden zu haben und ist enttäuscht, falls sich diese im Sand verläuft.

Gegen Ende des Romans wurde ich noch einmal so richtig überrascht. Ich hatte eigentlich gedacht, ich wüsste, worauf die Handlung hinausläuft, aber dann plötzlich verlief doch alles ganz anders als gedacht. Ich liebe es, wenn ich überrascht werde und unvorhergesehene Wendungen das gewisse Etwas in die Geschichte bringen. Genau so war es hier, bis ich nicht mehr wusste, was nun Wahrheit ist und was nicht. Wirklich sehr gelungen!

Fazit:
Eine spannende und märchenhafte Geschichte, die mich vor allem mit dem eindrucksvollen Setting, der abwechslungsreichen Handlung und den überraschenden Wendungen gegen Ende überzeugen konnte. Es hat mir große Freude bereitet, „Der Eispalast“ zu lesen und ich kann es kaum erwarten den nächsten Band der Reihe zu lesen, denn es bleiben ein paar Fragen offen, die ich UNBEDINGT beantwortet haben muss. 😉 9 lila Punkte

(Bild- und Textrechte liegen beim Verlag)


Aurelia L. Night: Fabula Magicae 2. Das Erbe der Bücherwelt.

Details:
Seitenzahl: 342 Seiten
Verlag: Impress
Erschienen: 7. März 2019

Inhalt:
Nach den dramatischen Ereignissen in Mediocris hat Liam Mia zu ihrem eigenen Schutz in die Menschenwelt geschickt. Doch Mia findet keine Ruhe, solange sie weiß, dass die wunderbaren Wesen aus der magischen Welt zwischen den Buchseiten weiterhin bedroht sind. Sie setzt alles daran, zu ihnen zurückzukehren – und zu Liam. Schließlich hat sie in ihm mehr als nur einen Freund gefunden. Nur gemeinsam haben sie eine Chance, das Schicksal der Magie zu retten. Aber Liams Leben wird immer mehr von dem Fluch bestimmt, der auf ihm liegt…

Meine Meinung:
Ich fand es toll, noch einmal nach Mediocris reisen zu können. Vor allem nach dem Ende von Band 1!
Denn auch die Fortsetzung war wieder toll geschrieben und hat mir sehr gut gefallen.

Ich versuche im Folgenden vage zu bleiben, da ich niemanden spoilern will. 😉
Der Einstieg mit Mias Eltern war schön, weil es die beiden Figuren noch realer und greifbarer gemacht hat. Und die Spannung kommt auch nicht zu knapp.
Generell fand ich im weiteren Verlauf die Nebencharaktere wieder ganz wundervoll und das Band der Freundschaft, das sie verbindet, ist einfach schön beschrieben worden. Die Abenteuer und Hindernisse, die Mia überwinden muss, sind einfach herrlich mitzuerleben und das Finale am Ende war dieser Dilogie definitiv würdig und hat sich richtig und rund angefühlt.

Ein wirklich schönes Fantasyerlebnis, das einfach Spaß zu lesen macht und bei dem ich nicht wirklich etwas auszusetzen habe.


Kira Licht: Gold und Schatten 1. Das erste Buch der Götter.

Details:
Seitenzahl: 545 Seiten
Verlag: One
Erschienen: 27. Februar 2019

Inhalt:
Gerade erst nach Paris gezogen, verliebt sich die sechzehnjährige Livia Hals über Kopf in Maél. Seine Welt sind die düsteren Katakomben unter den Straßen der Stadt. Die beiden kommen sich schnell näher, doch der draufgängerischen Maél geht immer wieder auf Abstand. Was hat er zu verbergen? Und warum um alles in der Welt kann Livia plötzlich Botschaften hören, die Bäume und Pflanzen zuflüstern? Ist sie dabei, den Verstand zu verlieren? Als es Livia schließlich gelingt, die einzelnen Fäden miteinander zu verknüpfen, kann sie kaum glauben, welches Geheimnis sich ihr offenbart. Denn dass sie Maél kennengelernt hat, war alles andere als ein Zufall…

Meine Meinung:
Ich fange dieses Mal mit den Aspekten an, die mir an diesem Buch nicht ganz so gut gefallen haben und anschließend gibt es noch die Punkte, die mich begeistern konnten.

Nicht ganz so gelungen war für mich persönlich der Einstieg in die Geschichte. Dieser hat mich nämlich leider schon etwas an unzählige andere Romane erinnert, die ich schon gelesen habe und hat sich ein wenig klischeehaft angefühlt. Mädchen kommt neu an eine Schule, sie trifft den geheimnisvollen Bad Boy und natürlich findet sie ihn super. Vielleicht habe ich einfach schon zu viele Bücher aus dieser Sparte gelesen, denn ich mag dieses Schema einfach nicht mehr.

Im weiteren Verlauf war es oftmals so, dass mir ein großer Spannungsbogen gefehlt hat. Die Geschichte plätscherte eher vor sich hin und die Szenen, in denen sich Livia und Maél necken, reihten sich immer und immer wieder aneinander. Da es wirklich tolle Ideen hinter allem gab, hätte man diese einfach noch etwas weiter ausbauen und spannender darstellen können.

Der letzte Punkt, der mir nicht so ganz gefallen hat, war Livias Umgang mit der Situation. Es braucht keine künstlich aufgebauschten Dramen, aber so ein bisschen mehr Gefühle angesichts der Dinge, mit denen sie konfrontiert wird, hätte ich mir schon gewünscht. Vor allem bei den Dingen, die mit ihr selbst passieren. Darauf wird irgendwie gar nicht eingegangen, obwohl Livia eigentlich wirklich dringend versuchen sollte Antworten darauf zu bekommen – doch sie macht gar nichts.

Auch wenn das jetzt nach viel Kritik aussieht, lasst euch bitte nicht abschrecken. Denn das Buch bietet auch viele positive Aspekte.
Beispielsweise liebe ich die Umsetzung des Götter-Themas. Wie die Gottheiten und antiken Sagen hier miteinander verknüpft werden, hat mir sehr gut gefallen. Man bekommt sogar noch die ein oder andere neue Info über die griechischen Götter.

Auch der Erzählstil an sich war echt klasse. Locker leicht, mitreißend, humorvoll und richtig gelungen. Es hat Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen und das ist ganz viel wert.

Fazit:
„Gold und Schatten“ bietet dem Leser einiges, das begeistern kann. Von der tollen Interpretation der Götterwelt bis hin zu dem sehr gelungenen Erzählstil. Und obwohl mich doch leider einige Sachen gestört haben, war das Buch insgesamt gut. 7 lila Punkte

(Bild- und Textrechte liegen beim Verlag)


Jennifer Snow: Maybe this Love. Und plötzlich ist es für immer. (Colorado Ice 2)

Details:
Seitenzahl: 337 Seiten
Verlag: Lyx
Erschienen: 27. Februar 2019

Inhalt:
ls NHL-Star genießt Ben Westmore die Vorzüge seines Ruhms: wilde Partys und unverbindliche Affären. Doch als eine heiße Nacht in Vegas mit seiner Unterschrift auf einer Heiratsurkunde endet, werden ihm zwei Dinge klar: Zum einen sollte er eine Zeitlang die Finger von den Frauen lassen, und zweitens braucht er dringend rechtlichen Beistand. Ersteres ist jedoch schnell vergessen, als sein Blick auf die Anwältin der Gegenseite fällt. Jetzt hat Ben nur noch ein Ziel: Olivias Herz zu erobern …

Meine Meinung:
Mir her dieser zweite Band tatsächlich besser gefallen als der erste. Die Emotionen fand ich hier noch mitreißender und tiefer gehend, weshalb mich diese Geschichte mehr berührt und gefesselt hat.

Jennifer Snow hat einen wirklich schönen Sprachstil, in den man problemlos eintauchen und versinken kann. Sie schafft es Figuren so liebenswert zu gestalten, dass man sie wirklich gern im echten Leben kennenlernen würde.

Denn sowohl Ben als auch Olivia fand ich richtig klasse. Ja, er entspricht schon ein bisschen dem Klischee eines perfekten Mannes (abgesehen von seiner Vergangenheit)- aber hey, solche Bücher liest man doch, um auch mal träumen zu dürfen, oder?

Dass sich die Beziehung bzw die Gefühle erst langsam entwickeln, fand ich ebenfalls klasse. Das verleiht dem Ganzen einen authentischen und realistischen Rahmen, der mir richtig gut gefallen hat.

Und wir wollen ja nicht die restliche Familie Westmore vergessen. Die Figuren sind alle genial, auch wenn sie meines Erachtens in diesem Band etwas zu kurz gekommen sind.

Fazit:
Ein wirklich schöner Liebesroman, der durch die gelungenen Figuren und die langsame Entwicklung der Beziehung punkten kann. 8 lila Punkte

(Bild- und Textrechte liegen beim Verlag)


Mira Valentin, Kathrin Wandres: Das Raunen der Berge. (Die Keloria-Saga 2)

Details:
Seitenzahl: 274 Seiten
Verlag: impress
Erschienen: 7. Februar 2019

Inhalt:
Eigentlich dachte Jessi, sie hätte Keloria für immer hinter sich gelassen. Doch als sie erfährt, dass jegliche Rottöne und somit die Liebe aus der einst prächtigen Farbenwelt verschwunden sind, fühlt sie sich dafür verantwortlich, die Emotionen zurückzuholen. Trotz lauernder Gefahr und einstigen Widersachern, mit denen sie ein Wiedersehen eigentlich gern vermeiden möchte, macht sie sich ein zweites Mal auf nach Keloria, um die Farbbewahrerin Magenta zu retten. Dort angekommen lernt sie nicht nur eine neue unsichtbare Freundin kennen, sondern trifft auch den geheimnisvollen Torwächter Ciaran wieder, dessen düstere Aura und türkisfarbene Augen sie einst so verzaubert haben…

Meine Meinung:
Ich liebe die Idee hinter dieser Geschichte. Sie strotzt nur so vor Fantasie und wundervollen Ideen und es ist einfach ein ganz besonderes Abenteuer.

Dazu ist das Buch auch einfach großartig geschrieben. Der Erzählstil der beiden Autorinnen ist genial und mitreisend.

Leider muss ich aber auch ein bisschen Kritik loswerden. Denn zum einen hat mich die Liebesgeschichte einfach nicht erreicht. Es kamen leider keine Gefühle bei mir auf, was sehr schade war.

Auch die Handlung selbst fand ich in diesem zweiten Band leider nicht zu einhundert Prozent gelungen. Mir war die Lösungsfindung ehrlich gesagt immer etwas zu leicht und schnell, sodass nicht so viel Spannung aufkommen konnte.

Fazit:
Obwohl ich zwei größere Kritikpunkte hatte, hat mir das Lesen der „Keloria“-Dilogie viel Freude bereitet. Es ist einfach ein besonderer Fantasygenuss, was vor allem an den beiden tollen Autorinnen liegt. 7 lila Punkte

(Bild- und Textrechte liegen beim Verlag)