Lila Bücherwelten

Der lila Bücherblog für Fantasy und Romantik

Sylvia Steele: Raven’s Blood. Pechschwarze Schwingen.

Ravens blood

Details:
Seitenzahl: 355 Seiten
Verlag: Dark Diamonds
Erschienen: 28. April 2017

Inhalt:
Seitdem die 21-jährige Alexa Schwester und Mutter durch einen Autounfall verloren hat, scheint ihr der Boden unter den Füßen wie weggerissen. Erst mit Hilfe ihres Onkels kann sie wieder so etwas wie Glück empfinden. Doch dann taucht ausgerechnet Jake auf – der Mann, mit dem alles angefangen hat und der nicht nur Alexas alte Gefühle, sondern auch die vergangenen Ereignisse wieder aufleben lässt. Alexa weiß nicht, ob sie Jake noch einmal vertrauen kann, und auch der mysteriöse Rabe, dem sie seit seiner Ankunft immer wieder begegnet, wirft bei ihr weitere Fragen auf. Der Ruf des Raben wird es aber schließlich sein, der Alexas Schicksal offenbart und eine Macht hervorruft, die tief verborgen in ihr schlummert…

Meine Meinung:
Was mich am meisten an „Raven’s Blood“ überzeugt hat, ist eindeutig das umwerfende Talent der Autorin für Emotionen. Gerade die erste Hälfte des Buchs hat mich tief berührt und wirklich beeindruckt. Die Tiefe, Authentizität und Ehrlichkeit der Gefühle, die hier transportiert werden und direkt ins Herz des Lesers treffen, sind einfach unglaublich.

In der zweiten Hälfte des Buches verschiebt sich der Fokus ziemlich. Weg von der umwerfenden und herzzerreißenden Liebesgeschichte und hin zu … na ja, das verrate ich euch nicht. Ich will euch ja nicht spoilern. 😉 Auf jeden Fall wird es jetzt spannend und sehr Fantasy-lastig.
Auch dieser zweite Teil der Handlung konnte mich auf jeden Fall sehr von sich überzeugen und bringt jede Menge Spannung und Action mit rein.

Allerdings hat Alexa teilweise alles zu schnell akzeptiert und hingenommen für meinen Geschmack. Das und die Tatsache, dass ich mir gern noch mehr der wundervollen emotionalen Szenen gewünscht hätte, sind aber auch die einzigen Dinge, die ich an „Raven’s Blood“ bemängeln könnte. Wobei „bemängeln“ hier definitiv nicht das richtige Wort ist, da die Anmerkungen eigentlich kaum ins Gewicht fallen.

Fazit:
Die Mischung aus echten Gefühlen und den überraschenden und für mich tollen mystischen Elementen, ergibt am Ende ein wirklich wundervolles Buch, das man einfach lieben muss. 9 lila Punkte


Ava Reed: Mondprinzessin.

Mondprinzessin

Details:
Seitenzahl: 252 Seiten
Verlag: Drachenmond Verlag
Erschienen: 1. Oktober 2016

Inhalt:
Lynn bemerkt an ihrem Geburtstag, wie sich auf der Haut ihres Unterarms ein Sternenbild abzeichnet. Die einzelnen Punkte leuchten und Lynn versucht verzweifelt, sie zu verstecken. Als nicht nur die Sterne auf ihrem Arm, sondern auch sie selbst zu leuchten beginnt, ist nichts mehr, wie es war. Dunkle Schatten jagen sie die Wächter des Mondes. Und sie begegnet Juri, der ihr erzählt, sie sei eine Prinzessin kein Waisenkind. Trotz Lynns Unglauben folgt sie dem Mondkrieger und stellt sich ihren Verfolgern. Juri verliebt sich in Lynn, doch sie ist einem Prinzen bestimmt und nicht ihm…

Meine Meinung:
„Mondprinzessin“ ist eines der Bücher, das ich unbedingt toll finden wollte. Allein das atemberaubend schöne Cover und die wunderschöne Innengestaltung machen den Roman zu einem echten Hingucker. Dazu kommt, dass so viel über das Buch gesprochen wurde und es so viele positive Rezensionen bekommen hat, dass ich automatisch vom Besten ausgegangen bin und extrem positiv gestimmt war.

Tja, vielleicht war das der Fehler.

Denn schon der Start ins Buch hat mich leider nicht wirklich überzeugt. Das soll nicht heißen, dass es schlecht ist – ganz und gar nicht. Aber es ist eben auch nicht überragend.
Es ist eben eine nette Geschichte, die sich ganz gut lesen lässt – aber das war es dann leider auch schon.

Wo hier die tiefen Gefühle, die Spannung und so weiter bleiben sollen, von denen in vielen Rezensionen die Rede ist, habe ich mich die ganze Zeit über gefragt. Ich habe darauf gewartet, dass der Knoten endlich platzt und ich genauso begeistert sein würde wie all die anderen Leser.
Aber der Moment kam leider nicht.

Die Figuren bleiben sehr oberflächlich beschrieben, die Liebesgeschichte ist leider sehr unglaubwürdig und berührt in mir überhaupt nichts und die Handlung war so vorhersehbar, dass ich – so leid es mir tut – sie fast schon als langweilig bezeichnen muss. Ja, das Ende hat eine kleine Überraschung, aber wenn man sich Meinungen von anderen vorher durchgelesen hat, schockt es einen dann doch nicht wirklich.

Den Charakteren und auch der Handlung hat einfach Raum gefehlt, um sich entfalten zu können. Alles war auf viel zu wenigen Seiten zusammengepresst und der Titel des Buchs verrät schon die Auflösung des „großen Geheimnisses“.

Also entweder habe ich ein völlig anderes Buch gelesen als diejenigen, die fünf Sterne verteilt haben, oder aber mit mir stimmt was nicht. 😀
Ich möchte nochmal betonen, dass „Mondprinzessin“ keineswegs schlecht ist und Ava Reed kann durchaus gut schreiben – nur bleibt diese Geschichte in meinen Augen leider nur durchschnittlich. Sie hat mich schlichtweg nicht berührt oder irgendwelche Emotionen in mir ausgelöst außer Verwirrung darüber, warum es so unfassbar viele hochlobende Rezensionen gibt.

Fazit:
Eine nette Geschichte für Zwischendurch, die allerdings weit hinter den Erwartungen zurück bleibt. 5 lila Punkte


Sabine Schulter: Melody of Eden 2. Blutwächter.

Melody of Eden 2

Details:
Seitenzahl: 348 Seiten
Verlag: Dark Diamonds
Erschienen: 24. Februar 2017

Inhalt:
Allmählich beginnt Mel, sich an ihr neues Leben zu gewöhnen, und es dank Eden sogar zu genießen. Aber noch immer sorgt ihr Widersacher Rufus mit seinen perfiden Plänen für großes Chaos. Die Vampire beschließen, ihn ein für alle Mal zu stoppen, und verbünden sich mit den Einheiten der anderen Bezirke. Dass daraufhin ausgerechnet die gutaussehenden und manipulativen Vampirzwillinge des Mittelbezirks ein Auge auf Mel werfen, passt Eden gar nicht. Er muss lernen, endlich zu seinen Gefühlen für Mel zu stehen, und das am besten so bald wie möglich. Denn wenn Rufus erst mal mit seiner Vampirarmee aufwartet, könnte es dafür bereits zu spät sein…

Meine Meinung:
Sprachstil:
Ich finde den Erzählstil von Sabine Schulter unglaublich angenehm zu lesen. Nicht nur, dass er sich sehr flüssig lesen lässt, er vermittelt gleichzeitig auch eine unglaubliche Ruhe. Man fühlt sich dadurch so abgeholt und freut sich richtig, selbst Teil der Geschichte sein zu dürfen. Denn genauso empfindet man während des Buchs.
Die Dinge werden ausführlich geschildert und mit sehr viel Liebe zum Detail, weshalb man sich alles unglaublich gut vorstellen kann und erneut denkt, man erlebt die beschriebenen Dinge selbst mit.

Einfach ein herrlicher Sprachstil, der auch noch mit lustigen Szenen, Romantik und Action aufwarten kann.

Figuren:
Ich finde Melody und auch Eden so authentisch geschildert, dass man wirklich meinen könnte, man kennt die beiden. Als seien sie nicht nur Figuren in einem Buch, sondern echte, lebende Menschen, die man ein Stück weit auf ihrem Weg begleiten darf.
Sie sind nicht perfekt oder glatt, sondern haben Stärken und Schwächen. Machen Fehler und handeln manchmal falsch. Genau das ist es, was sie so großartig und liebenswürdig macht.

Auch die Nebenfiguren, allen voran Rich, sind unglaublich gelungen und wachsen einem einfach ans Herz. Man kann gar nicht anders. Sie alle haben ihren eigenen Charakter, sind rundum gelungene Figuren und wie auch die beiden Protagonisten nicht oberflächlich, langweilig oder zu glatt.

Ihr seht schon, auch hier finde ich nichts auszusetzen. 😉

Handlung:
Da der Stil ruhig ist, ist es auch die Handlung. Es reiht sich hier nicht Actionszene an Actionszene, sondern wir beobachten sozusagen das Leben zweier Menschen … Oh, Pardon. Vampire natürlich. Das ist etwas, das mich ebenfalls sehr überzeugt, denn wie in der Realität besteht das Leben nicht nur aus unerträglicher Spannung und einem Showdown nach dem anderen. Nein, es gibt auch ruhige Momente, die in Büchern besonders wichtig und wundervoll sind, um die Figuren richtig und wirklich kennenzulernen.

Das soll jetzt aber keinesfalls heißen, dass es nicht auch zur Sache geht im zweiten Band von „Melody of Eden“. Natürlich gibt es auch einige Passagen, die man mit Herzklopfen liest und es vor Spannung kaum aushält. Vor allem das Ende dieses Romans ist das allerbeste Beispiel dafür. Wenn ich nicht wüsste, dass Band 3 sehr bald erscheint, würde ich vermutlich durchdrehen vor Ungeduld, um zu erfahren, wie es weitergeht.

Ich liebe die kleinen Szenen zwischen Melody und Eden, aus deren Sicht wir die Geschichte abwechselnd erzählt bekommen. Es sind keine kitschigen Augenblicke, sondern einfach echte, wahre Gefühle, die sich oftmals nur in Kleinigkeiten äußern. Dazu wird hier auch nicht sofort von der einzigen, großen Liebe gesprochen, sondern es entsteht alles langsam und behutsam – eben wie im echten Leben auch.

Ja, okay, es geht immer noch um Vampire – das bedeutet für mich immer noch eine Hemmschwelle, denn ich kann diese Wesen in Romanen eigentlich nicht mehr sehen. Aber hier mache ich gern eine Ausnahme, weil die typischen Klischees nicht ausgeschlachtet werden, sondern etwas Neues und Eigenes geschaffen wird.

Fazit:
Ein Buch, wie das Leben selbst es schreiben könnte, mit Figuren, die realistisch wirken und dem Leser zwangsläufig ans Herz wachsen. Ein wirklich rundum gelungenes Buch, bei dem man sich beim Lesen unfassbar wohlfühlt. 9 lila Punkte


Johanna Danninger: Secret Elements 3. Im Auge des Sturms.

Secret Elements 3

Details:
Seitenzahl: 228 Seiten
Verlag: Impress
Erschienen: 2. März 2017

Inhalt:
Endlich beginnt Jay ihre Ausbildung zur Agentin der Anderswelt. Noch nie hat sie etwas so sehr gewollt, geschweige denn sich derart für etwas ins Zeug gelegt. Doch die Zeit drängt und sie muss noch so viel lernen, bevor sie den Kampf gegen die Dunkelheit antritt. Dass ausgerechnet Lee einer ihrer Ausbilder ist, begeistert Jay aber wenig, denn der scheint sie trotz allem, was sie gemeinsam erlebt haben, nicht einmal wahrzunehmen. Das verletzt sie mehr, als sie zugeben würde – und es macht sie so wütend! Eine Wut, die Gefahr bedeuten kann, schließlich ist es ihr Herz, das die Magie der Elemente leitet…

Meine Meinung:
Ich finde die Geschichte an sich wirklich toll. Band 1 hat mich damals völlig in seinen Bann geschlagen und auch wenn Band 2 in meinen Augen schwächer war, wollte ich trotzdem weiterlesen.

Die Handlung an sich ist hier wieder wirklich gut und toll durchdacht. Es gibt immer wieder kleine Highlights und der Schreibstil ist wirklich klasse.
Allerdings hätte ich mir ein klein wenig mehr erhofft. Etwas mehr Action usw. Auch wenn ich eine ruhige Handlung an sich gut finde, tut ein bisschen MEHR manchmal eben doch ganz gut. Gerade weil es sich schon um den dritten Band handelt und es nicht mehr lang bis zum großen Finale ist.

Die Veränderung, die Jay in den Büchern durchgemacht hat, fand ich hingegen wirklich gut. Ihre Entwicklung geht langsam vonstatten und doch ist sie merklich da. Das macht sie authentisch und gefällt mir sehr.

Auch die anderen Figuren sind eigentlich alle sehr gelungen.

Fazit:
Eine wirklich gute Reihe, der nur ein wenig die Action gefehlt hat. 7 lila Punkte


Jennifer Estep: Karma Girl. (Bigtime 1)

Karma Girl

Details:
Seitenzahl: 400 Seiten
Verlag: Piper
Erschienen: 3. April 2017

Inhalt:
In der Welt von »Bigtime« hat jede Stadt mindestens einen Superhelden. Doch selbst der coolste Held kann nichts gegen die Irrungen und Wirrungen der Liebe ausrichten. Daher sollten sich die Heroen in Jennifer Esteps neuer Reihe besser zweimal überlegen, für wen sie aus dem Spandex schlüpfen: Reporterin Carmen Cole erlebt ihren absoluten Alptraum. Kurz vor ihrer Hochzeit erwischt sie ihren Verlobten mit ihrer besten Freundin im Bett. Und es kommt schlimmer – er ist auch noch der ortsansässige Superheld und ihre beste Freundin dessen Erzfeindin! Nach dieser Demütigung beschließt Carmen, sich zu rächen und befördert die beiden geradewegs in die Schlagzeilen. Von da an ist es ihre Lebensaufgabe, Superhelden zu enttarnen. Als sie jedoch in der Metropole Bigtime die Identität der mysteriösen Fearless Five aufdecken soll, geschieht eine Tragödie. Carmen möchte daraufhin nichts lieber, als mit dem Job aufzuhören, nur leider haben die Superschurken Gefallen an Carmens Arbeit gefunden. Sie zwingen sie, sich an die Fersen des Anführers der Five zu heften. Und der sieht zu allem Überfluss extrem gut aus …

Meine Meinung:
Superhelden? Klingt super interessant, weil das Thema einfach noch nicht so abgegrast ist wie andere. Neben „Hidden Hero“, das vor kurzem erschienen ist, kenne ich noch keins mit dieser Thematik.

Es war super, dass Jennifer Estep mit den Klischees aus Comics und Filmen spielt. Gerade die Alliterationen der Namen sind einfach so unterhaltsam und witzig. Ich liebe es, dass auch dieses klassische Bild von Gut-Böse, Superheld – Superschurke miteingebaut wird. Normalerweise finde ich dieses schwarz-weiß denken nicht gut und eher nervig, aber hier passt es einfach so toll. Weil es aufgreift, was man kennt und es auf eine humorvolle Weise verwendet.

Dabei ist das Buch so super geschrieben, dass es mir ehrlich schwer fiel, es aus der Hand zu legen. Ich wollte immer weiterlesen, wollte mehr, wollte diese super unterhaltsame Geschichte um Carmen Cole einfach nicht mehr loslassen.

Okay, die Story war schon echt SEHR vorhersehbar. Mir war ehrlich von Anfang an klar, wer hinter welchem Held steckt usw. Auch wie das Buch endet, war mir irgendwie schon sehr sehr sehr lang im Voraus klar. Das ist auch wieder ein Punkt, der mich normalerweise wirklich stören würde. Aber seltsamerweise war es bei „Karma Girl“ einfach gar nicht schlimm.
Eben weil es in den Filmen des Marvel- oder DC-Universums auch so abläuft. Weil Superheldengeschichten einfach so sein dürfen. Seht es als Privileg dieses Subgenres, aber es hat mich wirklich nicht sonderlich gestört, dass es so extrem vorhersehbar war.

Fazit:
Ein absolut wundervoll geschriebenes Buch, das mich sehr fesseln konnte. Es war zwar wirklich sehr vorhersehbar und konnte mich nicht überraschen, aber da es sich um eine Superhelden-Adaption handelt, kann ich damit leben. Ich freue mich jedenfalls schon darauf, mehr aus BigTime zu lesen. 8,5 lila Punkte


Julia Zieschang

Heute stelle ich euch eine sympathische, junge Autorin vor, deren Bücher echt toll sind. 🙂
Vor allem ihr aktuelles Buch „Blog Love“ ist einfach super und ich kann es euch nur ans Herz legen. Falls ihr meine Meinung dazu hören wollt, einfach HIER klicken.

1. Steckbrief
Dein Sternzeichen?
Schütze.

Deine Ausbildung/Studium?
Abgeschlossenes BWL Studium

Wie bist du zum Schreiben gekommen?Julia
Ich hatte nach meinem Abitur mehrere Monate Zeit bis zum Beginn meines Studiums und dachte mir: „Jetzt oder nie.“ So ist mein erster Roman entstanden und inzwischen sind schon einige gefolgt. ?

2. Fragen zu deiner Person.
Wenn du einen Wunsch frei hättest, was wäre das?
Ich würde mir Gesundheit für mich und meine Liebsten wünschen.

Was ist deine liebste Kindheitserinnerung?
Wenn mir mein Opa Pferdebücher und meine Mama Märchen vorgelesen haben

Welche drei Ziele hast du für die nächste Zeit?
1. Geschichten ausdenken 2. Diese schreiben 3. Diese veröffentlichen

 

 

3. Fragen zu »Blog Love« 
Wann und wie kam dir die Idee zu »Blog Love«?BLog Love
Es gab nicht diesen einen „Geistesblitz“. Ich wollte schon sehr lange ein humorvolles Jugendbuch schreiben, nachdem ich bisher immer nur Fantasy geschrieben habe und WG-Geschichten eignen sich für Humor immer super. Tja und so kam eines zum anderen. Ich wollte meiner Protagonistin ein zeitgemäßes, modernes Hobby geben und da ich selbst leidenschaftliche Foodblog-Leserin bin, wurde Vanny schließlich Foodbloggerin.

Wie würdest du deinen Roman in drei Wörtern beschreiben?
Anders. Lustig. Chaotisch.

Hast du all die tollen Rezepte, die im Buch eine Rolle spielen, selbst schon ausprobiert?
Sehr viele davon, ja. Zum Beispiel die Schokocupcakes, die Rhabarber-Frangipane, die Smoothie-Bowl und die One-Pot-Pasta. Die Compost Cookies habe ich leider noch nicht gemacht, aber das will ich unbedingt nachholen.

Hand auf’s Herz: Wie viel Vanny steckt in dir?
Schon ein klein wenig. ? Vanny ist und wird vermutlich immer die Protagonistin bleiben, von der am meisten von mir selbst eingeflossen ist. Ich liebe es, genau wie Vanny in der Küche zu stehen und neue Rezepte auszuprobieren. Und Sauberkeit ist auch nicht zu verachten. ? Ich bin nur nicht so ordentlich wie sie. Mein Schreibtisch ist das reinste Chaos, aber den werdet ihr niiieeemals zu sehen bekommen.

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Kommen wir jetzt zum eigentlichen Kern des Interviews. 😉
Ich habe für euch ein Interview der etwas anderen Art mit dem schönen Titel „Dein Leben in Buchtiteln“.
Einfaches Prinzip, das uns dennoch viel über eine Person verrät. Ich habe Julia ein paar Fragen gestellt und anstelle einer herkömmlichen Antwort gibt es eben ein Buchcover bzw. -titel. Das verrät viel über eine Person und ist einfach Mal was ganz anderes.

1. Welches Buch symbolisiert für dich deine Kindheit?

Kindheit

2. Welchen Beruf wolltest du als Kind später mal ergreifen?

Berufswunsch als Kind

3. Dein Beziehungsstatus?

Beziehungsstatus

4. Was sind deine Hobbys?

HobbyHobby 2

5. Was ist dein Traumurlaubsziel?

Traumurlaubsziel

6. Deine größte Stärke und deine größte Schwäche?

Stärke

Stärke

 

Selbstvertrauen von Christian Bischoff

Schwäche

 

7. Dein LieblingsprotagonistIN und/oder dein Book Boyfriend?

Lieblingsprota und Bookboyfriend

8. Welches Buch hat dein Leben verändert?

Leben verändert

9. Welches Buch hat dich zuletzt zum Lachen gebracht?

Lachen

10. Und welches zum Weinen?

Weinen

11. Was sind deine Lieblingsbücher/-reihe?

Lieblingsbuch  Lieblingsbuch 2


Janet Clark: Ewig Dein. Deathline.

Ewig dein

Details:
Seitenzahl: 400 Seiten
Verlag: cbj
Erschienen: 20. März 2017

Inhalt:
Josie hat sich schon immer gewünscht, dass ihr Leben einmal große Gefühle, dramatische Leidenschaften und spannende Wendungen für sie bereithält.

Als sie sich im Jahr nach ihrem 16. Geburtstag in die langen Ferien stürzt, ahnt Josie noch nicht, dass eben jener Sommer vor ihr liegt, der ihr Schicksal bestimmen wird. Niemand würde schließlich vermuten, dass die idyllische Pferderanch ihrer Familie einmal Schauplatz mysteriöser Ereignisse werden könnte. Doch Josie muss erkennen, dass dieser Schein trügt, als sie den faszinierenden Ray kennenlernt. Denn ihre große Liebe trägt ein Geheimnis mit sich herum, das Josies Welt in große Gefahr bringen könnte.

Und so muss Josie sich entscheiden. Auch wenn der Preis dafür vielleicht ihre Liebe ist …

Meine Meinung:
Die Liebesgeschichte konnte mich leider nicht so ganz überzeugen. Auch wenn mir die Idee schon sehr gut gefallen hat, war die Umsetzung meiner Meinung nach leider nicht so ganz gelungen. Bei mir kamen die Emotionen einfach nicht an, auch wenn ich die Story an sich ganz süß fand. Vielleicht lag es daran, dass ich die Figuren ebenfalls nicht als so ganz ausgereift empfunden und keinen Zugang zu ihnen gefunden habe. Dadurch war es mir auch nicht möglich, gefühlstechnisch völlig auf die Handlung einzusteigen.

Die Handlung war anfangs eher ruhig und ein klein wenig zäh für meinen Geschmack. Es ging mehr um die Ranch, auf der Josie lebt, als um etwas anderes. Und auch wenn das natürlich wichtig ist, um eine Figur kennenzulernen, konnte es mich leider einfach nicht so ganz fesseln. Später hat sich das allerdings erstmal geändert. Dann kamen die mysteriösen und fast schon Thriller-artigen Elemente dazu, die das Ganze definitiv spannender und mitreißender gestaltet haben.
Aber auch hier muss ich leider wieder ein klein wenig meckern, denn letztendlich haben sich die Ereignisse einfach zu sehr überschlagen und wurden etwas vorhersehbar. Anfangs gab es auf jeden Fall Nervenkitzel, irgendwann dann konnte es mich nicht mehr so zu 100% mitreißen.

Insgesamt war die Handlung für mich ein Auf und Ab, die mich alles in allem ein klein wenig enttäuscht zurück lässt. Denn auch wenn die Idee der Geschichte, sowie die Mischung der verschiedenen Elemente auf jeden Fall gewaltig Potential birgt, konnte das für meinen Geschmack nicht so ganz ausgeschöpft werden.

Fazit:
Eine schöne Idee und eine interessante Genre-Mischung ergeben viel Potential, das leider nicht so ganz ausgeschöpft wurde. Für mich persönlich kam das Gefühl nicht so ganz rüber. Aber das ist auf jeden Fall Geschmackssache und ich bin mir sicher, viele werden es anders sehen. 6 lila Punkte von mir.


Ich lese … Janet Clark: Ewig Dein. Deathline.

Ewig dein

Inhalt:
Josie hat sich schon immer gewünscht, dass ihr Leben einmal große Gefühle, dramatische Leidenschaften und spannende Wendungen für sie bereithält.

Als sie sich im Jahr nach ihrem 16. Geburtstag in die langen Ferien stürzt, ahnt Josie noch nicht, dass eben jener Sommer vor ihr liegt, der ihr Schicksal bestimmen wird. Niemand würde schließlich vermuten, dass die idyllische Pferderanch ihrer Familie einmal Schauplatz mysteriöser Ereignisse werden könnte. Doch Josie muss erkennen, dass dieser Schein trügt, als sie den faszinierenden Ray kennenlernt. Denn ihre große Liebe trägt ein Geheimnis mit sich herum, das Josies Welt in große Gefahr bringen könnte.

Und so muss Josie sich entscheiden. Auch wenn der Preis dafür vielleicht ihre Liebe ist …


Johanna Lark: Traumhaft 3. Die Erlösung.

Traumhaft 3

Details:
Seitenzahl: 593 Seiten
Verlag: Dark Diamonds
Erschienen: 24. Februar 2017

Inhalt:
Endlich scheint in Klaras Leben so etwas wie Normalität einzukehren. Sie träumt nun wieder frei von jeglichen Hilfsmitteln und kann ihre Traumwelten sogar genießen. Mit Tobi an ihrer Seite muss sie sich auch nicht mehr in andere Realitäten flüchten, um glücklich zu sein. Aber leider ist der schöne Zustand nur von kurzer Dauer. Mit Adrians Wiederkehr steht Klara abermals vor der Frage, was für ein Spiel er mit ihr spielt. Als ihr Herz zum wiederholten Male gebrochen wird, scheint der größte Tiefpunkt ihres Lebens erreicht zu sein. Doch diesmal ist Klara wild entschlossen, alle Geheimnisse aufzudecken und ihre Welt wieder in Ordnung zu bringen. Koste es, was es wolle …

Meine Meinung:
Sprache:
Wie auch schon in den Bänden davor, kann mich Johanna Lark definitiv mit ihrem Erzählstil überzeugen. Er liest sich flüssig und man kann mühelos folgen. Einfach super angenehm zu lesen und ich habe hier nichts auszusetzen.

Figuren:
Was war ich froh, dass sich Klara wieder eine Richtung entwickelt, die sie sympathischer macht! In Band 2 hat sie es mir nämlich leider nicht leicht gemacht sie zu mögen. 😉 Umso erleichterter war ich, dass sie jetzt wieder stärker wird, sich wehrt und definitiv wieder Pluspunkte bei mir sammelt.
Zwar fand ich ihr emotionales Hin und Her manchmal etwas anstrengend und eventuell einen Ticken zu gewollt, aber trotzdem habe ich eine ganz klare Steigerung zum vorherigen Band gesehen.

Adrian und ich werden einfach keine Freunde mehr. Ich mag ihn nicht – aber genau das spricht meiner Ansicht nach für die Autorin. Denn sie schafft hier einen – in meinen Augen zumindest – richtig guten, unsympathischen Mann, was auch einiges an Können erfordert.

Handlung:
Das Hin und Her der Liebesgeschichte fand ich leider ein wenig anstrengend und hätte mir da mehr Klarheit gewünscht. Die Dreiecksbeziehung hätte das Buch gar nicht nötig gehabt, weil es mit dem eigentlichen Thema schon spannend genug gewesen ist.

Deshalb möchte ich das auf jeden Fall positiv hervorheben, denn die Grundhandlung ist nach wie vor spannend und eine tolle Idee. Auch im Finale der Reihe gibt es immer wieder unerwartete Wendungen, die mich beim Lesen in Atem gehalten haben.

Darüber hinaus fand ich es super, dass in „Die Erlösung“ wieder mehr Action vorhanden ist. Während ich beim Vorgänger das Gefühl hatte, die Geschichte plätschert ein wenig vor sich hin, war hier wieder richtig was los. Die Dynamik hat mir super gefallen und macht das Buch für mich zu einem würdigen Abschluss der Trilogie.

Fazit:
Trotz kleinerer Schwächen, konnte mich „Die Erlösung“ sehr gut unterhalten und fesseln. Dran bleiben lohnt sich bei der Reihe auf jeden Fall, auch wenn sie vielleicht noch Potential zu ein klein wenig mehr gehabt hätte. 7 lila Punkte


Holly Black: Der Prinz der Elfen.

Prinz der Elfen

Details:
Seitenzahl: 416 Seiten
Verlag: cbt
Erschienen: 3. April 2017

Inhalt:
Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …

Meine Meinung:
Meine Erwartungen an das Buch waren wirklich hoch, vielleicht war das auch mit ein Grund, weshalb ich eher enttäuscht zurückgeblieben bin. Der Hauptgrund war jedoch der meiner Ansicht nach wirklich unglückliche Start ins Buch.

Fangen wir beim Sprachstil an. Leider hat er mir so absolut gar nicht gefallen. Das ist ein absolut subjektiver Punkt, denn der Erzählstil ist eine Geschmacksfrage, doch meinen hat er leider nicht getroffen.
Ich hatte den Eindruck, als wäre das Buch für ein definitiv jüngeres Publikum geschrieben. Zumindest lässt mich der Schreibstil darauf schließen. Ein wenig hat es mich an das einzige Buch von Nina Blazon erinnert, das ich gelesen habe (Silfur). Wer diesen Stil also mag, der hat auch gute Chancen, dass ihm „Der Prinz der Elfen“ vom Erzählen her gefällt.

Am Anfang finden wir uns auch gleich in einer Partyszene wieder, die mich einfach nur abgeschreckt hat. Hazel war für mich deshalb leider von Anfang an unsympathisch – und der erste Eindruck zählt nun mal leider meistens.

Die Handlung war generell schon eine gute Idee – Elfen, die unter Menschen leben usw -, aber die Umsetzung hätte ein klein wenig besser sein können. Die ersten hundert Seiten waren für mich eher zäh und auch das End war nicht so … „groß“ wie ich erwartet hätte.

Trotzdem möchte ich nochmal betonen, dass ich auf jeden Fall verstehen kann, wenn man den Roman trotzdem mag. Denn die meisten meiner Kritikpunkte spiegeln eine sehr subjektive Meinung wider und ich kann nachvollziehen, wenn man den Stil ansprechend findet.

Fazit:
„Der Prinz der Elfen“ trifft leider nicht meinen Geschmack. Der Sprachstil und der Start haben mich leider eher abgeschreckt als angesprochen. Aber meine Kritikpunkte sind absolut subjektiv, sodass es mit Sicherheit viele Leser geben wird, die dieses Buch lieben werden. Ich gehöre leider nicht dazu. 😉 5 lila Punkte