Lila Bücherwelten

Der lila Bücherblog für Fantasy und Romantik

Neu im Regal – März

Ich hoffe, ihr habt eure Wunschlisten parat und die (imaginären) Stifte gezückt, denn hier kommen ein paar Tipps für großartige Bücher, die allesamt sehr lesenwert klingen. Der März ist voll von vielversprechenden Neuerscheinungen und auch noch ein paar Romane aus dem Februar und Januar sind in meinem Regal eingezogen.
Vielleicht entdeckt ihr den ein oder anderen Schatz, der eure private Bibliothek erweitern darf.

(Bild- und Textrechte liegen bei dem jeweiligen Verlag)

 

1. Amie Kaufmann, Jay Kristoff: Aurora erwacht.

Bücher, die in Richtung Science Fiction gehen, sind eigentlich meistens nicht ganz mein Gechmack. Aber dieses hier klingt schlichtweg so vielversprechend, dass es mich sehr neugierig gemacht hat. Schon der Klappentext ist so unterhaltsam, dass „Aurora erwacht“ eigentlich nur gelungen sein kann.

Details:
Seitenzahl: 496 Seiten
Verlag: Fischer Sauerländer
Erschienen: 24. Februar 2021

Inhalt:
Tyler, frisch ausgebildeter Musterschüler der besten Space Academy der ganzen Galaxie, freut sich auf seinen ersten Auftrag. Als sogenannter „Alpha“ steht es ihm zu, sein Team zusammenzustellen – und er hat vor, sich mit nichts weniger als den Besten zufrieden zu geben. Tja, die Realität sieht anders aus: Er landet in einem Team aus Losern und Außenseitern:

Scarlett, die Diplomatin – Sarkasmus hilft immer (not.)
Zila, die Wissenschaftlerin – dezent soziopathisch veranlagt
Finian, der Techniker – besser: der Klugscheißer
Kaliis, der Kämpfer – es gibt definitiv Menschen, die ihre Aggressionen besser unter Kontrolle haben
Cat, die Pilotin – die sich absolut nicht für Tyler interessiert (behauptet sie zumindest)

Doch dieses Katastrophenteam ist nicht Tylers größtes Problem. Denn er selbst ist in den verbotenen interdimensionalen Raum vorgedrungen und hat ein seit 200 Jahren verschollenes Siedlerschiff gefunden. An Bord 1.000 Tote und ein schlafendes Mädchen: Aurora. Vielleicht hätte er sie besser nicht geweckt. Ein Krieg droht auszubrechen – und ausgerechnet sein Team soll das verhindern. Ouuups. Don’t panic!

 

2. Mara Rutherford: Coral & Pearl. Die Krone des Meeres.

Das Erste, das bei diesem Buch ins Auge fällt, ist definitiv das wunderschöne Cover. Es verspricht ein buntes Unterwasserabenteuer und sticht aus den aktuell meist eher schlichter gehaltenen Covern auf jeden Fall hervor. Dazu der Klappentext, der Spannung, Intrigen und überraschende Wendungen verspricht – fertig ist ein Buch, das auf jede Wunschliste gehört.

Details:
Seitenzahl: 480 Seiten
Verlag: Piper ivi
Erschienen: 1. März 2021

Inhalt:
Seit Generationen heiraten die Prinzen von Ilara das schönste Mädchen der abgelegenen Insel Varenia. Alle Mädchen träumen davon, als Prinzessin Ilaras auserwählt zu werden, auch die siebzehnjährige Nor. Nor vermutet, dass ihre hübschere Zwillingsschwester Zadie den Kronprinzen heiraten wird, während sie selbst auf der Insel zurückbleiben muss. Als sich Zadie allerdings bei einem Tauchgang im Meer verletzt, wird Nor an ihrer Stelle nach Ilara geschickt. Dort trifft sie nicht nur auf ihren zukünftigen Ehemann, den feindseligen Prinzen Ceren, sondern auch auf dessen charmanten jüngeren Bruder Talin – und entdeckt eine Verschwörung, die ihre Heimatinsel zerstören könnte.

 

 

3. Henriette Dzeik: Flame. Feuermond und Aschenacht.

So stellt man sich klassische Romantasy vor: Götter, ein Wettbewerb, bei dem alles auf dem Spiel steht, und eine potenziell verbotene Liebesgeschichte. Ich bin sehr gespannt, ob das Buch halten kann, was es verspricht.

Details:
Seitenzahl: 441 Seiten
Verlag: Planet!
Erschienen: 26. Februar 2021

Inhalt:
Unsägliche Hitze, erbarmungslose Armut und eine aussichtslose Zukunft: Flame will diesem Elend entfliehen, um endlich mutig, stark und frei zu sein. Ihre Chance sieht sie gekommen, als die neuen Götter ein Turnier zur Jahrtausendwende veranstalten – der Siegerin winkt Unsterblichkeit. Doch was auf den ersten Blick verlockend erscheint, birgt höllische Gefahren. Nicht nur, weil der Glaube an ihr bisheriges Leben ins Wanken gerät, sondern auch ihr Herz – auf das es der Gott der Angst und der Finsternis längst abgesehen hat …

 

 

 

 

4. Annie Waye: Thron aus Sturm und Sternen.

Wer wieder einmal Lust auf richtig spannende und mitreißende Fantasy hat, sollte bei diesem Buch bestens aufgehoben sein. Dieser Klappentext hört sich einfach zu gut an! Wenn der Inhalt hält, was hier versprochen wird, handelt es sich wohl um eine Geschichte, die man nicht aus der Hand legen kann bis man sie nicht komplett gelesen hat.

Details:
Seitenzahl: 356 Seiten
Verlag: Planet! / Loomlight
Erschienen: 29. Januar 2021

Inhalt:
Jeder hat eine bestimmte Rolle im Leben. Aber welche war meine? Die der Verräterin? Der Mörderin?
Als ein Krieg um den Thron ausbricht, gerät Kauna aus dem längst vergessenen Stamm der Crae unfreiwillig zwischen die Fronten: auf der einen Seite der Königssohn Malik, dem sie ihr Leben zu verdanken hat. Auf der anderen ihre große Liebe Gil, dessen Vater die Macht an sich zu reißen und ihren Stamm zu unterwerfen droht. Als Kauna dem Ruf ihres Herzens folgt, verliert sie alles, was ihr je etwas bedeutet hat – und begibt sich gemeinsam mit ihrem Seelentier Hana auf eine Reise, von deren Ausgang schon bald nicht nur das Überleben ihrer Familie abhängt, sondern das Schicksal des ganzen Königreichs.

 

 

5. Katharina Sommer: Catching Prince Charming.

Nachdem die Lesetipps bisher sehr Fantasy-lastig waren, wird es Zeit auch etwas Romantik mit ins Spiel zu bringen. „Catching Prince Charming“ ist eine Adaption des bekannten TV-Formats von „Der Bachelor“, was wohl ziemlich jeder kennen wird. Ich bin gespannt, wie die Autorin das Thema interpretiert und ob sie Neues mit hineinbringt oder ob es sogar gesellschaftskritische Züge hat.

Details:
Seitenzahl: 375 Seiten
Verlag: Impress
Erschienen: 18. März 2021

Inhalt:
Als ihre Beziehung platzt, weil ihr Traumprinz sich als Frosch entpuppt, schwört Fanny den Männern ab – bis sie in einem Werbespot auf den attraktiven Alexander aufmerksam wird. Der Kandidat der Kuppelshow »Rich Love« verdreht ihr mit seinen strahlend blauen Augen komplett den Kopf. Fanny sieht nur eine Möglichkeit, ihren Schwarm für sich zu gewinnen: Kurzerhand bewirbt sie sich selbst als Kandidatin, gewillt, es mit sämtlichen Mitstreiterinnen aufzunehmen, um Alexander näherzukommen. Tatsächlich wird sie Teil der Show! Jetzt muss sie nur noch siegen …

 

 

 

 

6. Dana Müller-Braun: The Run. Die Prüfung der Götter.

Als Abschluss (ich könnte an dieser Stelle noch mehr Bücher vorstellen, aber beschränke mich vorerst auf diese sechs Geschichten) möchte ich euch noch „The Run“ von Dana Müller-Braun zeigen. Wie bei „Flame“ oben ist die Handlung hier ebenfalls geprägt von dem Thema Götter, doch es hört sich so vielversprechend und spannungsgeladen an, dass ich trotz des ähnlichen Themas auch dieses Buch enfach vorstellen muss.

Details:
Seitenzahl: 400 Seiten
Verlag: Impress / Carlsen
Erschienen: 18. März 2021

Inhalt:
Vier Götter wurden einst auf die Erde gesandt, um das Zeitalter der Menschen einzuläuten. Aus schwarzem Sand schufen sie das Reich des Kampfes. Aus goldenem Staub erwuchs die Weisheit. Aus roter Asche wurde der Tod geboren. Und aus blauem Eis das Leben. So die Legende, die noch heute Saris Schicksal bestimmt. Wie alle Achtzehnjährigen muss sie den gefährlichen Lauf durch die vier Reiche der Götter bestehen, bevor sie ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft werden kann. Dabei ist sie auf die Hilfe eines mächtigen Schattenbringers angewiesen, der ihr Herz ungewöhnlich tief berührt. Aber seine Treue gilt nicht ihr …

 

 

 

Ich hoffe, die hier kurz vorgestellten Bücher begeistern euch ebenso sehr wie mich. Sobald ich sie gelesen habe, wird es selbstverständlich hier auf dem Blog auch eine ausführliche Rezension dazu geben, in der ich detaillierter auf den Inhalt usw. eingehen werde. Ich wünsche euch einen schönen, spannenden und romantischen Lesemonat März!


Karin Spieker: Tochter der Elfen.

Details:
Seitenzahl: 379 Seiten
Verlag: Impress
Erschienen: 7. Januar 2021

Inhalt:
Als die siebzehnjährige Greta das erste Mal auf den charismatischen Lance trifft, ist sie überzeugt: Dieser Typ spielt in einer ganz anderen Liga. Doch dann beobachtet sie ihn bei einem magischen Ritual und von da an ändert sich für sie alles. Greta erfährt, dass sie eine der letzten reinblütigen Elfen ist – und damit in großer Gefahr. Verzweifelt begibt sie sich auf die Suche nach dem Geheimnis um ihre wirkliche Herkunft. Nur Lance, zu dem sie sich mehr und mehr hingezogen fühlt, scheint ihr dabei helfen zu können. Sie ahnt jedoch nicht, dass der Elf ein dunkles Geheimnis hütet, das sie nicht nur ihr Herz, sondern auch das Leben kosten könnte …

Meine Meinung:
Der Anfang des Buchs hat mir wirklich gut gefallen. Man konnte wunderbar in die Welt des Romans eintauchen und hat sich dort sofort wohl gefühlt. Gleichzeitig gab es fast von Beginn an eine gewisse Spannung, die einen zum Weiterlesen animiert hat. Geheimnisse, fremde Wesen, die Frage nach dem, was wahr ist und was Einbildung. Das war sehr gelungen umgesetzt und auch Gretas Verhalten und Gedanken, nachdem sie von der Existenz der Elfen erfährt, waren wirklich glaubwürdig und authentisch geschildert.

Teilweise empfand ich die Geschichte ein wenig langatmig und es hat sich doch alles etwas gezogen. Und auch die Liebesgeschichte hat mich emotional nicht erreichen können. Es hätte dafür mehr spürbares Knistern und Anziehung gebraucht, um den Leser in die Tiefen der Gefühlswelt der Protagonisten hinieinzuziehen und diese beiden Zutaten haben hier leider weitestgehend gefehlt.

Insgesamt konnte mich „Tochter der Elfen“ aber wirklich gut unterhalten und ich hatte Freude beim Lesen. Es handelt sich hier um einen wirklich schönen Fantasy Roman, der den Leser von der ersten Seite an abholt und mit unterschwelliger Spannung und glaubwürdigen Figuren durch die zwar nicht ganz überraschende, aber gut durchdachte Handlung führt.


Asuka Lionera: Illuminated Hearts 2. Nachtträger.

Details:
Seitenzahl: 418 Seiten
Verlag: Impress/ Dark Diamonds
Erschienen: 31. Januar 2019

Inhalt:
Schon lange wünscht sich Felicity mehr zu sein als nur die kleine unbedeutende Schwester der größten Magier der Welt. Mit Shadow an ihrer Seite glaubt sie nun endlich jemanden gefunden zu haben, der sie dabei unterstützt, ihren Traum zu erfüllen und ihre eigene magische Gabe zu meistern. Doch während sie lernt, das Glimmen der Herzen zu verstehen, werden ihre Gefühle für Shadow zunehmend verwirrender. Je näher sie sich kommen, desto größer erscheint die Kluft, die sich zwischen ihnen auftut. Doch sie ist auf die Stärke angewiesen, die sie nur bei ihm verspürt. Denn in den Schatten lauern Gefahren, die größer sind, als sie ahnt…

Meine Meinung:
Ich liebe den Schreibstil der Autorin einfach. Man fliegt geradezu durch die Seiten und ist auch emotional gesehen mittendrin im Geschehen. Gerade die zwischenmenschlichen Szenen gelingen Asuka Lionera einfach immer sehr gut und das Knistern bzw. die Anziehung zwischen Felicity und Shadow war beinahe greifbar. Der körperliche Aspekt dieser Beziehung bekommt für meinen Geschmack vielleicht etwas viel Raum in diesem zweiten Teil, aber das ist nun wirklich persönliche Präferenz.

Die Handlung außerhalb der Beziehung der Protagonisten kam für mich ein wenig zu kurz. Ich habe irgendwie eine klare Linie in der Handlung vermisst, an der sich die Ereignisse entlang bewegen. Manche Dinge, die mir sehr wichtig vorkamen, werden kurz erwähnt und geraten dann scheinbar erstmal in Vergessenheit und manchmal konnte ich die Handlungen der Figuren nicht so ganz nachvollziehen.

Trotz allem mochte ich das Buch wirklich, das habe ich vor allem daran gemerkt, dass ich gar nicht aufhören sollte zu lesen – trotz Kritikpunkte. Ich bin auch sehr neugierig auf das Finale, da ich hoffe, hier meine Antworten zu bekommen.

(Bild- und Textrechte liegen beim Verlag)


Nicole Alfa, Saskia Raymann: Daughter of Shades 1.

Details:
Seitenzahl: 285 Seiten
Verlag: Impress
Erschienen: 21. Januar 2021

Inhalt:
Salina ist ein Schattenmädchen und beherrscht die Magie des Wassers. Als Tochter des Anführers ist ihr Leben strengen Regeln unterworfen. Grenzen, gegen die sie um jeden Preis rebellieren will. Ein gefährliches Spiel, denn die Schattenwesen haben einen Feind. Seit Salina sich erinnern kann, macht das Licht Jagd auf die Schatten. Und dann begegnet sie ihm – Kyron. Der Feuermagier hat zunächst nur eins im Sinn: Salina fangen und seinem Vater bringen, dem Anführer der Lichtwesen. Doch die tiefen Gefühle, die Salina in ihm auslöst, lassen ihn zögern. Und plötzlich verliert alles, was die beiden zu wissen glaubten, an Bedeutung …

Meine Meinung:
Die grundsätzliche Idee der Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Sich zu mögen bzw zu lieben, obwohl die Völker verfeindet sind, bringt einfach immer Action und Spannung mit. Auch die Zerrissenheit der Figuren finde ich in solchen Situationen immer sehr mitreißend, was ich mir in diesem Buch allerdings noch mehr gewünscht hätte, irgendwie ging mir das Verhältnis der Protagonisten zu einfach, es war ein wenig zu glatt.

Leider muss ich auch sagen, dass der Großteil des Buchs eher langwierig und zäh war. Das lag keineswegs an dem Schreibstil der Autorinnen, denn diesen fand ich wirklich flüssig und sehr schön zu lesen, sondern mehr an der fehlenden Action. Es hat sich alles recht gezogen bevor wieder mehr Aufregung in der Handlung zu finden war.

Insgesamt ein netter Roman, der mich nicht so richtig fesseln konnte.

(Bild- und Textrechte liegen beim Verlag)


Cosima Lang: Hunting the Beast 1. Nachtgefährten.

Details:
Seitenzahl: 278 Seiten
Verlag: Impress
Erschienen: 25. April 2019

Inhalt:
Seit Dot vor Jahren bei einem Wolfsangriff ihre Eltern verloren hat, lebt sie für die Rache. Sie gehört der Gilde der »Reds« an, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Nachtwesen aller Art zu jagen. Dass sie sich dabei bisweilen am Rande der Legalität bewegt, nimmt Dot in Kauf. Doch die Zeiten ändern sich. Von einem Tag auf den anderen wird den Reds die Jagd untersagt – und Dot versteht die Welt nicht mehr. Anstatt zu kämpfen, soll sie nun ausgerechnet mit einem Werwolf zusammenarbeiten. Und wenn sie ganz ehrlich zu sich ist, dann ist dieser Ben der coolste Nerd, den sie je getroffen hat…

Meine Meinung:
Positiv an diesem Buch fand ich definitiv, dass es sich unglaublich schnell durchlesen lässt. Ich habe nur einen Abend dafür gebraucht, weil der Schreibstil so flüssig ist und man ohne Probleme hineinkommt und sehr flüssig lesen kann. Es ist immer ein großer Pluspunkt, wenn man so leicht und gut durch eine Geschichte kommt und spricht sehr für die Autorin.

Auch die Handlung an sich finde ich sehr interessant und eine richtig klasse Idee. Die Reds und die Werwölfe bzw. Nachtwesen, die ihre Beziehung zueinander endlich ändern wollen und sich nicht mehr bekämpfen. Eine Interpretation von Rotkäppchen, die ich so sicherlich noch nie gelesen habe und von der Art her sehr gelungen finde.

Nicht ganz so überzeugen konnten mich die Figuren. Sie blieben etwas blass und hatten für meinen Geschmack nicht ganz so viel Tiefe wie sie gebraucht hätten, um mich für sich einzunehmen. Hier hätte man die Charaktere vielleicht noch etwas mehr ausarbeiten können und sie noch überzeugender machen. Das Gleiche gilt für die Liebesgeschichte. Die Idee dahinter war wieder richtig richtig gut, aber irgendwie kamen bei mir als Leser die Anziehung und das Knistern zwischen den Protagonisten leider nicht so wirklich an.

Ein Negativpunkt für mich persönlich (ist aber sehr subjektiv) ist die beschriebene Grausamkeit im Buch. Ich lese keine Krimis, Thrillers usw, weil ich blutige Details und dergleichen nicht mag und ganz sicher nicht lesen will. Hätte ich gewusst, wie viel Details man von Verbrechen und Morden hier zu lesen bekommt, hätte ich das Buch ehrlicherweise nicht gelesen. Das ist nicht mein Genre und hat das Ganze für mich leider ins Negative verkehrt. Dafür kreide ich der Autorin natürlich nichts an, ich hätte mir nur eine Art Triggerwarnung oder Hinweis oder ähnliches gewünscht, weil mir persönlich war es zu blutig.

(Bild- und Textrechte liegen beim Verlag)


Emma S. Rose: Unexpected Love.

Details:
Seitenzahl: 328 Seiten
Verlag: Impress
Erschienen: 14. Mai 2020

Inhalt:
Sophies Leben scheint perfekt: Sie jobbt in einer kleinen Bäckerei, möchte demnächst ihre eigene Social-Media-Agentur gründen und kann sich auf ihren geregelten Tagesablauf verlassen. Als jedoch all ihre säuberlich aufgebauten Strukturen auf einen Schlag zusammenbrechen, sieht sie sich gezwungen ihre Koffer zu packen und zu dem einzigen Verwandten zu ziehen, der sie nie im Stich gelassen hat: zu ihrem Großvater an die Nordsee. Alles, was sie dort will, ist wieder festen Boden unter den Füßen zu spüren, und dafür scheint Großvaters gemächliches Leben genau richtig. Doch statt der erwarteten Rentner-WG trifft Sophie dort auf einen jungen Mitbewohner, der sie – aber auch ihr Herz – zum Rasen bringt …

Meine Meinung:
Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre und das Setting in diesem Buch. Die Schönheit der Nordsee und deren Umgebung war wirklich toll beschrieben und man hat sich direkt dorthin versetzt gefühlt. Ebenso die Nebenfiguren, die ich sehr gelungen fand. Sie alle waren authentisch und haben richtig Leben eingehaucht bekommen, sodass kein einziger Charakter – egal wie kurz sein oder ihr Auftritt auch war – blass wirkte. Das ist etwas, das ich schätze, da es tatsächlich schwierig ist selbst für die Geschichte nicht so bedeutende Figuren lebendig und echt zu gestalten.

Die Liebesgeschichte war ebenfalls gelungen, vor allem weil es eben nicht Knall auf Fall ging, sondern sich langsam entwickelt hat. Das hat mir wirklich gut gefallen, weil es wie aus dem Leben gegriffen wirkt, so real, und nicht wie Fiktion. Die Anziehung zwischen den Protagonisten war auch gut beschrieben, aber mir persönlich hat ein winziger Funke gefehlt, der mich restlos begeistern hätte. Dieses gewisse Etwas, das winzige Bisschen an Besonderheit, das einen guten Roman zu einem mireißenden macht, war nicht da. Deshalb hat es nicht gereicht, damit ich vollends Feuer und Flamme für diese Geschichte bin, obwohl das Buch an sich ein wirklich gelungenes ist.

Die Entwicklung von Sophie war auch ein Punkt, den man definitiv positiv erwähnen sollte. Man kann ihr regelrecht beim Reifen zusehen und ihren Weg über Trauer und Wut hinaus zu sich selbst und dem, was sie wirklich will, verfolgen.

Insgesamt handelt es sich bei „Unexpected Love“ um einen wirklich schönen Liebesroman, der vor allem durch die Charaktere und das Setting punkten kann. Wer kurzweilige Romance sucht, ist hier genau richtig.

(Bild- und Textrechte liegen beim Verlag)


Asuka Lionera: Illuminated Hearts 1. Magierschwärze.

Details:
Seitenzahl: 477 Seiten
Verlag: Impress
Erschienen: 20. Dezember 2018

Inhalt:
Felicity hat es nicht leicht. Ihr ganzes Leben schon steht sie im Schatten ihrer berühmten Brüder, der zwei talentiertesten Magier der Stadt. Während die beiden ihre Fähigkeiten nutzen, um das Gleichgewicht von Gut und Böse aufrechtzuerhalten, ist Felicity noch weit davon entfernt, ihre eigene Begabung zu beherrschen. Helfen kann ihr dabei nur die Verbindung zu einem Familiar, einem magischen Wesen aus einer Parallelwelt. Doch Shadow ist ganz anders, als Felicity erwartet hat. Der Schatten-Familiar besitzt nicht nur eine äußerst attraktive menschliche Gestalt, sondern auch ein Ego, das Felicity förmlich um den Verstand bringt – und um ihr Herz. Dabei soll seine Magie doch genau das Gegenteil bewirken…

Meine Meinung:
Was ich an Asuka Lioneras Büchern einfach immer wieder aufs Neue liebe, ist ihre Art zu Schreiben. Ich vergesse jedes Mal die Zeit und werde von der ersten Seite an komplett in die Welt des Romans hineingezogen, weil ihr Schreibstil einfach so genial und mitreißend ist. Dabei ist der Humor genial und trifft genau den meinen, weshalb ich die herrlichen Dialoge vor allem zwischen Felicity und Shadow so feiere. Aber auch das Knistern und die Anziehung zwischen den Figuren ist so großartig beschrieben, dass man es einfach fühlen und nachvollziehen kann.

Das Setting der Geschichte liebe ich ebenfalls. Magier, denen Familiare aus einer sozusagen Parallelwelt zugeteilt werden, und die gemeinsam gegen das Böse kämpfen. Superheldengeschichten sind einfach genial und auch diese hier bildet da keine Ausnahme. Ich hätte mir nur gewünscht, dass man noch mehr von dieser großartigen Welt miterlebt und mitbekommt. Es hätte noch mehr Thema sein sollen, man möchte als Leser einfach noch mehr Details usw erfahren oder andere Magier samt Familiare zumindest am Rande kennenlernen. Der Fokus der Handlung ganz eindeutig auf der Liebesgeschichte (was ich auch sehr gut so fand, nicht falsch verstehen), aber ein klein wenig mehr darüber hinaus zu erfahren, hätte dem Roman unheimlich gut getan. So hat mir am Ende leider ein wenig gefehlt, um die volle Punktzahl zu vergeben – auch wenn ich das Buch echt super fand.

Hin und wieder blieben auch ein paar Themen, die eigentlich zentral und entscheidend sind, völlig auf der Strecke. Gewisse Handlungsstränge hätten definitiv noch mehr Raum gegen Ende gebraucht. Dafür gern etwas weniger davon, dass Felicity beispielsweise unbedingt auf eine Party möchte und andere eher belanglose Ereignisse. Die Gewichtung der Themen war leider nicht ganz passend, wodurch das Gleichgewicht der Geschichte meiner Ansicht nach ins Wanken geraten ist.

Aber ich liebe Shadow und Felicity, vor allem zusammen. Die beiden sind toll beschrieben und die Anziehung zwischen den beiden ist einfach grandios und mitreißend. Wie bereits erwähnt bin ich ein großer Fan der Autorin und ihrer Art des Schreibens. Trotz einiger Kritikpunkte mochte ich den ersten Teil von „Illuminated Hearts“ dennoch unglaublich gern und bin sehr neugierig auf die Fortsetzung.

(Bild- und Textrechte liegen beim Verlag)


Rebekka Weiler: Catch my fall.

Details:
Seitenzahl: 407 Seiten
Verlag: Impress
Erschienen: 21. Januar

Inhalt:
Toni staunt nicht schlecht, als der Coach ihrer Eishockeymannschaft seinen neuen Assistenztrainer vorstellt: Nolan Thayer ist nicht nur ehemaliger NHL-Spieler, der nach einer Verletzung ans College zurückkehren musste, sondern außerdem verdammt attraktiv. Die Freude darüber, von ihm trainiert zu werden, währt allerdings nur kurz. Toni merkt schnell, dass sie neben seiner verschlossenen Art auch mit seinem knallharten Trainingsstil zu kämpfen hat. Doch obwohl sie immer wieder aneinandergeraten, müssen sie auf einmal mehr Zeit miteinander verbringen, als ihnen lieb ist. Erst nachdem sie sich während ihrer privaten Trainingsstunden verboten nahe kommen, beginnt Nolans Fassade langsam zu bröckeln …

Meine Meinung:
Dieser Roman ist so richtig was fürs Herz. Ich fand ihn sehr kurzweilig, unterhaltsam und schön geschrieben, es hat einfach Spaß gemacht Tonis und Nolans Geschichte zu lesen. Es gab viele lustige Szenen, aber auch sehr emotionale und ernste. Genau die Mischung, die ein guter Liebesroman braucht. Der Bonus des Settings im Eishockey-Bereichs fand ich ebenfalls schön gewählt, gerade weil es eben nicht im Vordergrund steht, sondern einen spannenden und interessanten Hintergrund bildet.

Das Knistern zwischen Nolan und Toni hat mich als Leser allerdings nicht zu 100% erreicht. Die Anziehung der beiden habe ich zwar gelesen, doch nicht beim Lesen gefühlt. Das Buch ist wirklich gut und sehr unterhaltsam geschrieben (es kann definitiv mit anderen College-Geschichten mithalten), nur das letzte Quäntchen hat mir noch gefehlt. Der letzte Funke, der in mir eine wahrhafte Begeisterung auslöst und mich komplett mitreißt.

Ich freue mich schon, mehr von der Autorin zu lesen, denn sie hat definitiv jede Menge Talent und ich bin mir ziemlich sicher, dass mich das nächste Buch dann umhauen wird.

(Bild- und Textrechte liegen beim Verlag)


Impress Challenge 2021 – Erste große Aufgabe

Benny von Bücherfarben hat ein paar Fragen gestellt, die ich gern beantworten möchte. Ich fand es super spannend, die letzten Jahre lesetechnisch Revue passieren zu lassen und habe gemerkt, wie unglaublich viele und tolle Bücher ich aus dem Impress Verlag schon gelesen habe. Meine Güte, ich kenne und liebe den Verlag jetzt schon fast 7 Jahre. o.O Wo ist die Zeit bitte hin?!
Vielleicht interessieren euch meine Highlights aus dem Verlag, meine Anfänge und meine liebste Reihe – wobei es unfassbar schwer war diese Fragen überhaupt zu beantworten. Wie soll man sich denn entscheiden? 😀 Na ja, ich habe es versucht.
Hier kommen zunächst die Fragen:

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1. Wie bist du zu/auf Impress gekommen?
2. Was verbindest du mit Impress?
3. Zeig mir dein liebstes Cover und erzähl warum dieses.
4. Welches ist dein Impress Lieblingsbuch und warum?
5. Wer ist deine Impress Lieblingsautorin/Autor und warum?
6. Welches Impress Buch würdest du jedem empfehlen und warum?

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1. Wie bin ich zu Impress gekommen? Diese Frage würde ich gern zusammen mit 4. Welches ist dein Impress Liebelingsbuch und warum? beantworten, da sie für mich ganz eng zusammenhängen.
Angefangen hat alles für mich 2014, kurz nach der Geburt meines ersten Kindes. Ich lag abends und nachts viel bei ihm, damit es schlafen konnte, und habe für mich gemerkt, dass ich diese Zeit gern auch noch für mich nutzen möchte. Also habe ich mir meinen ersten Kindle gekauft und habe in den Bestsellerlisten gesurft, um neuen Lesestoff zu finden. Und da bin ich auf „Morgentau“ von Jennifer Wolf gestoßen. Was soll ich sagen? Ich LIEBE es. Ich habe es von der ersten bis zur letzten Seite geliebt, habe mich selten so in einem Buch verloren. Das Gleiche gilt übrigens für die gesamte Reihe, aber ich muss mich hier ja entscheiden für ein Buch. 😉 Ich habe das Buch verschlungen und dabei zum ersten Mal vom Impress Verlag gehört. Als ich mir diesen und sein Programm näher angeschaut habe, habe ich schnell festgestellt, dass ich hier wohl noch sehr viel lesen werden muss, denn alles klang so großartig! Was soll ich sagen? Ich bin wohl hängen geblieben, denn jetzt, 7 Jahre später liebe ich die Romane dort immer noch heiß und innig und habe so so so so viele grandiose Highlights entdeckt.

Einen ganz besonderen Platz wird aber eben immer „Morgentau“ bei mir haben, weil es mein erstes eBook, mein erstes Impress-Buch und sogar meine erste Rezension auf dem Blog war. Es ist so grandios und umwerfend, ich habe es auch noch als Hörbuch gehört und es hat für immer einen ganz großen Stellenwert für mich haben.

2. Was verbinde ich mit Impress?
Für mich ist Impress DER Verlag für Romantasy, für Liebesgeschichten plus eine extra Portion Fantasy. Ich liebe es, dass hier nur deutschsprachige Autoren veröffentlicht werden und so viele junge und noch unerfahrene Autor*innen eine Chance bekommen. Ich lese die Bücher von Impress so gern, weil ich weiß, dass meine Meinung tatsächlich etwas bewirken kann. Dass die Autorin/der Autor „greifbar“ ist und sozusagen ein Mensch wie du und ich und nicht weit entfernt und unerreichbar wirkt. Einige haben hier angefangen und sind dadurch sehr bekannt geworden, andere bringen immer wieder neue Romane bei diesem Verlag heraus, sodass inzwischen fast schon eine Art Familie entstanden ist wie ich finde. Ja, ich denke, das ist ganz passend. Impress ist wie eine Verlagsfamilie mit einigen alteingesessenen Mitgliedern, aber wie auch im echten Leben wächst eine Familie immer mal wieder, bekommt Nachwuchs und andere Mitglieder verabschieden sich und gehen eigene Wege. Und auch ich fühle mich als Teil dieser Familie, wodurch mich die Bücher hier einfach noch einmal ganz anders erreichen als bei anderen Verlagen.

3. Mein liebstes Cover?
Puh, also diese Frage ist echt verdammt schwer zu beantworten! Es gibt so so so viele wunderschöne und großartige Cover, da kann man sich doch nicht enscheiden… Deshalb nehme ich jetzt einfach eines, das mir persönlich sehr am Herzen liegt, da es sich um mein Buch handelt.
Das Cover von „True Tales 2“ gefällt mir einfach so unglaublich gut. Es ist so ziemlich das, was ich mir unter einem perfekten Cover vorstelle und ich LIEBE es. Das Verträumte, der Spiegel, die Farben – einfach perfekt in meinen Augen. Den Inhalt kann ich natürlich nicht neutral bewerten und möchte ich auch gar nicht an dieser Stelle, da es ja ausschließlich um das Cover geht. Ich schätze, dass ich es so unwahrscheinlich schön finde, weil ich bei diesem ein wenig Mitspracherecht hatte und meine eigenen Vorstellungen mit einbringen konnte bis zu einem gewissen Grad. Noch dazu bedeutet es mir emotional gesehen einiges, da meine eigene Geschichte dadurch eine Chance bekommen hat, gelesen zu werden. Danke an Anna Fuchsia, du hast dich hier echt selbst übertroffen!

5. Meine liebste Impress-Autorin?
Schon wieder eine so unglaublich schwere Frage! Also da kann ich mich beim besten Willen nicht auf eine festlegen, sorry. 😉

Zunächst eine Autorin, bei der es wohl nach dem Beginn dieses Beitrags nicht überraschend ist, dass ich sie wähle: Jennifer Wolf. Ich LIEBE ihre Bücher. Sie gehört für mich inzwischen zu den Autorinnen, deren Werke ich einfach lese ohne einen Blick auf den Klappentext zu lesen, weil ich weiß, dass die Geschichten mich eigentlich nie enttäuschen. Sie schreibt so unwahrscheinlich emotional und einnehmend, dass ich als Leser tausend Tode sterbe, so mit den Figuren mitleide, dass ich das Gefühl habe, ich befinde mich selbst im Buch und dass ich nicht aufhören kann zu lesen. Genial finde ich bei Jennifer Wolf auch, dass sie Diversität normal machen möchte und das Geschlecht in ihren Romanen nicht der entscheidende Faktor für die Liebe ist. So sollte es eigentlich immer sein, denn Liebe ist Liebe – und ich wünsche mir von Herzen, dass das in unserer Gesellschaft endlich vollends ankommt.

Dann möchte ich an dieser Stelle auch noch Asuka Lionera nennen. Ich habe vor vielen Jahren schon ihren ersten Roman gelesen und kenne auch einige ihrer neuesten Werke bei Impress. Deshalb kann ich hier mit Fug und Recht behaupten, etwas über ihre Entwicklung als Autorin sagen zu können. 😉 Bei Asuka finde ich den Fortschritt bemerkenswert, den sie in den letzten Jahren getan hat. Waren ihre Bücher früher schon wirklich gut, so sind sie jetzt fantastisch. Mit jedem Roman steigert sie sich noch einmal und übertrifft sich immer wieder selbst. Das liebe ich, da ich so eigentlich sicher sein kann, mit jeder neuen Geschichte etwas noch Tolleres als das Vorangegangene lesen zu dürfen. Es ist unglaublich schwer den Ansprüchen an sich selbst und denen seiner Leser gerecht zu werden, aber Asuka Lionera schafft es jedes Mal aufs Neue, deshalb hat sie sich inzwischen tatsächlich zu einer meiner liebsten Impress-Autoren gemausert. („Illuminated Hearts“ lese ich gerade und finde es bisher einfach so so so großartig!)

6. Welches Impress-Buch würde ich jedem empfehlen?
Tja, ich fürchte, dieser Beitrag wird doch eher einseitig. 😀 Denn ich muss schon wieder Jennifer Wolf aus dem Ärmel ziehen. Was soll ich sagen, die „Jahreszeiten“-Reihe hat es mir einfach so was von angetan. Denn ich empfehle absolut jedem das Buch „Tagwind“ aus dieser Serie. Warum? Weil es einfach so so so so so wunderschön, traurig, mitreißend, dramatisch und perfekt ist. Yannis als Protagonist ist einfach einer meiner Lieblinge für immer. Ich habe mir eben meine Rezension von damals noch einmal durchgelesen (findet man Hier ) und mir wieder vor Augen geführt, weshalb ich dieses Buch auch jetzt noch – fast 5 Jahre später! – immer noch in so unfassbar guter und positiver Erinnerung habe. Die Liebe, die man in dieser Geschichte miterleben – und ja sogar selbst fühlen – darf ist so besonders, so gewaltig, so wunderschön, dass ich „Tagwind“ einfach nur empfehlen kann. Wer hier nicht mitgerissen wird, dem kann ich leider auch nicht mehr helfen. 😀

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So, das war meine kleine Zeitreise durch das Impress-Universum. Benny, ich danke dir für die Fragen, weil es mir noch einmal vor Augen geführt hat, weshalb ich diesen Verlag so liebe. Und welche Bücher ich wohl dringend demnächst noch einmal lesen sollte. 😀


C. R. Scott: Rosen und Kristalle.

Details:
Seitenzahl: 523 Seiten
Verlag: Impress
Erschienen: 21. Januar 2021

Inhalt:
Die zweitgeborene Rosenprinzessin Lina steht seit jeher im Schatten ihrer Schwester. Obwohl auch sie über magische Kräfte verfügt, bestimmen andere über ihr Leben. Allein David, der ansehnliche Kronprinz aus dem Kristallreich, schätzt ihren Wunsch nach Unabhängigkeit. Schnell knüpft sich zwischen den beiden ein besonderes Band. Doch nun soll er ihre ältere Schwester heiraten, um den Frieden zwischen den Reichen zu wahren. In Lina entbrennt eine unbändige Wut, die ihr Herz mit schwarzer Magie erfüllt und alles zu verschlingen droht …

Meine Meinung:
Der Prolog war richtig gut und hat mich sofort angesprochen. Ich war dann sehr gespannt auf die Geschichte dahinter und habe natürlich gehofft, dass es so weitergeht. Leider war das in meinen Augen aber nicht der Fall.

Die Geschichte war für mich sehr zäh und konnte mich leider nicht abholen. Es gab einfach so viele Dialoge, die das Buch extrem dominiert haben, und ich bin davon einfach kein Fan. Dadurch geht für mein Empfinden viel zu viel Action verloren und auch die Figuren und deren Entwicklung bleiben auf der Strecke. Ich musste mich wirklich selbst zum Weiterlesen zwingen, aber Freude hatte ich dabei leider nicht.

Ich möchte aber ausdrücklich darauf hinweisen, dass das eine sehr subjektive Wahrnehmung ist, da mich der Erzählstil einfach gar nicht angesprochen hat. Aufgrund der sehr vielen positiven Bewertungen, die ich nach dem Lesen gesehen habe, gehe ich allerdings davon aus, dass sehr viele Menschen diesen Stil sehr mögen.

Die Autorin hat auf jeden Fall gute Ideen, nur die Umsetzung konnte mich persönlich leider gar nicht überzeugen. Als Fazit könnte man festhalten, dass ich mit dem Buch einfach nichts anfangen konnte.

(Bild- und Textrechte liegen beim Verlag)