Lila Bücherwelten

Der lila Bücherblog für Fantasy und Romantik

Jasmin Romana Welsch: Be with us 3. Lebe laut, liebe frei!

Be with us 3

Details:
Seitenzahl:
Verlag: Selfpublishing
Erschienen: 15. März 2017

Inhalt:
Fröhlich frivol und prickelnd packend.
Vor der nächsten Party kündigt sich eine Überraschung für Lena an, die einen erfahrenen Nachhilfelehrer und eine persönliche Grenzüberschreitung erfordert. Alex versteht sich aber hervorragend darauf, Unsicherheiten mit einem koketten Grinsen verschwinden zu lassen. Dass er nicht nur dieser lustige, unbeschwerte Sex-Gott ist, findet Lena heraus, als er sie bittet, ihn auf eine Benefiz-Veranstaltung zu begleiten.
Die Löwensteins haben es in sich und der Abend hält mehr als ein unerwartetes Ereignis bereit.
Nach dem Löwenstein-Debakel und einer schwierigen Prüfung kommt das Sommerfest gerade recht. Feiern, Spaß haben, kein Drama, keine überraschenden Wendungen. Oder?

Autorin:
Jasmin Romana Welsch ist kein Pseudonym, sondern ein überdurchschnittlich langer Name, mit dem man in der Schule nie an die Tafel gerufen wird. Freunde nennen einen dann Jasi, Romi, oder Smin – auf alle Fälle hat man genügend Rufnamen und somit Raum für ein paar mehr Persönlichkeiten, die im Rahmen des kreativen Schaffens möglicherweise irgendwann bei einem vorstellig werden.
Zur Zeit bin ich aber nur ein Ich und 27 Jahre alt. Mein erstes Buch verfasste ich im zarten Alter von elf Jahren, konnte aber leider keinen Verlag ausfindig machen, der bereit gewesen wäre „mein schönstes Ferienerlebnis“ in sein Sortiment aufzunehmen. Diesen Rückschlag im Hinterkopf, fand ich erst im Teenageralter zurück zum kreativen Schreiben, eine Obsession, der ich bis zum heutigen Tag hörig bin.

Ich sollte an dieser Stelle all die fantastischen Autoren aufzählen, die meine Liebe zu Worten geweckt haben. Meine belletristische Reise begann mit Astrids Lindgrens „Ronja Räubertochter“, eine Geschichte die mich in Kindertagen fasziniert und inspiriert hat. Erwähnung finden sollte auch der Jugendbuchautor Christian Bieniek, dessen Bücher und Humor dazu beigetragen haben, dass ich mich heute gerne daran versuche, Lesern meiner Geschichten ein Schmunzeln abzuringen. Da ich der Meinung bin, dass dosierte Schwermütigkeit ebenfalls seinen Reiz hat, schreibe ich auch gerne Geschichte mit dramatischem Einschlag, eine Vorliebe, zu der vor allem Irina Korschunows Werk „Die Sache mit Christoph“ beigetragen hat.

Wenn ich nicht tagträume, lebe ich übrigens in Österreich, genauer gesagt in der Steiermark: grün, hügelig und überschaubar. Wir schütten dort mit Vorliebe schwarzes Öl auf unser Vanilleeis und sprechen einen Dialekt, der für ungeübte Ohren wohl als ü-lastige Geheimsprache durchgehen könnte.

Ich habe einen Hund und einen MP3-Player – mit beiden bin ich gerne und oft im Freien, auch bei Schlechtwetter, weil das Tier noch immer nicht gelernt hat, bei Glatteis das Urinieren einzustellen.
Mein Musikgeschmack ist weit gefächert, ich würde aber Rock antworten, wenn jemand mich mit vorgehaltener Waffe dazu zwingen würde mein Lieblingsgenre zu benennen.

Ich habe zwei Jahre lang Japanisch studiert, um heute Sätze wie, „Die Katze, die unter dem Tisch hockt, ist meine“, im höflichen und einfachen Sprachstil von mir geben zu können. Meine Liebe zur japanischen Pop-Kultur ist aber, trotz Kapitulation vor der Komplexität der japanischen Sprache, ungebrochen.

Um auch kurz eine etwas seriösere Seite von mir zu präsentieren: Ich habe fünf Jahre lang Rechtswissenschaften studiert und kann über die Subsumtion als Werkzeug der juristischen Interpretation diskutieren ohne dabei einzuschlafen – meistens.

Ich hoffe, ich kann Sie mit dem Gefühl entlassen, dass Sie jetzt mehr über mich wissen, als Sie jemals wissen wollten.
Mit herzlichem Dank für Ihr Interesse darf ich mit einem Zitat von Ernest Hemingway schließen:

„Lesen Sie einfach alles, was ich schreibe, um des reinen Vergnügens willen. An dem, was Sie darüber hinaus finden, lässt sich messen, was Sie selbst eingebracht haben.“

Meine Meinung:
Sie hat es schon wieder getan!
Also Jasmin meine ich.
Jasmin hat schon wieder einen drauf gesetzt, obwohl das doch eigentlich gar nicht gehen sollte.

Oh mein Gott. Da denkt man, die Reihe kann doch eigentlich gar nicht mehr besser werden – und dann das. Band 2 war nicht ganz so gut wie Band 1 in meinen Augen, aber dafür besticht Teil 3 jetzt umso mehr. Er war witzig, spritzig, frech und voll von dem herrlichen und absolut einmaligen Humor der Autorin. Man muss ihn einfach lieben!
Bücher von Jasmin Romana Welsch sollte man besser nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit lesen, da sonst die Gefahr besteht wegen plötzlich auftretender Lachanfälle für komplett bekloppt gehalten zu werden. Ehrlich, das ist am eigenen Beispiel erprobt. 😉

Wo soll ich denn jetzt anfangen mit dem Schwärmen? Hm … Vielleicht bei den Männern. Ja, ich glaube, das ist doch ein gutes Thema, denn es gibt einfach so unfassbar tolle Kerle in diesem Buch. Idioten sind auch mit dabei (ich sagen nur David), aber trotzdem haben sie alle etwas faszinierendes an sich. Man kann sich gar nicht entscheiden, welcher Mann denn nun an der Spitze der persönlichen Rangliste steht. Aber eins sei euch versichert: Für absolut jeden Geschmack ist hier jemand dabei.

Die Knatterszenen fügen sich wieder nahtlos in die Handlung ein und waren wie immer sehr heiß, aber keine Spur vulgär. Etwas, das nicht alle Autoren schaffen.

Ich frage mich auch immer wieder, warum ich mir bei Lenas Lebensstil nicht denke: Was für ein Flittchen! In ungefähr 99% der Bücher würde ich nämlich garantiert genau das tun und die Reihe damit abbrechen.
Aber hier? Nö. Irgendwie schafft es die Autorin die Situation so normal aussehen zu lassen, dass der Gedanke nicht mal eine Sekunde aufkommt. Ich versuche immer noch herauszufinden, woran das liegt, aber das ist wohl eines dieser großen Mysterien der Menschheit.

Fazit:
Einfach unglaublich, wie Jasmin Romana Welsch das immer wieder schafft so abzuliefern. Ich mache es kurz: LESEN!!!! Eine grandiose Reihe und ein ganz fantastischer dritter Teil, den ich uneingeschränkt empfehlen kann. 10 lila Punkte


Laini Otis: Street Love. Für immer die Deine.

Street love

Details:
Seitenzahl: 453 Seiten
Verlag: Impress
Erschienen: 2. März 2017

Inhalt:
Als Nika Sky zum ersten Mal begegnet, lebt sie auf der Straße. Skys Job ist es, Jugendlichen eine neue Zukunft zu ermöglichen, aber Nika ist kein Mädchen, das sich einfach so retten lässt. Sie hat schon in genug Heimen gelebt, um zu wissen, dass sie alleine besser dasteht. Und sie ist schon genug Sozialhelfern begegnet, um ihnen nicht zu vertrauen. Dass Sky sie dennoch zu einem Platz in seinem Jugendprogramm überreden kann, liegt ganz sicher nicht an seinem faszinierenden Beschützerinstinkt oder seinem guten Aussehen. Denn Nika braucht niemanden und schon gar nicht jemanden wie Sky. Nur leider ist es für all die guten Vorsätze schon zu spät…

Autorin:
Laini Otis ist das Pseudonym einer musikverrückten Mittdreißigerin, deren Geschichten alle eines gemeinsam haben: Sie beginnen mit einem Song. Ein Song, der während des Schreibens zu einem Soundtrack wird, der den Herzschlag der Geschichte wiedergibt.

Wenn Laini mal nicht ihren zwei größten Leidenschaften – dem Schreiben und der Musik – nachgeht, begibt sie sich auf die Suche nach großartigen Momenten, die sie mit ihrer Kamera einfangen kann oder träumt sich auf jene Inseln, die mit einem Aloha beginnen und mit verzauberten Sonnenuntergängen enden.

Unter dem Pseudonym „Cat Dylan“ schreibt sie romantische Fantasy.

Meine Meinung:
Ein sehr bewegendes Buch mit einer Thematik, die unter die Haut geht. So würde ich „Street Love“ in einem Satz zusammenfassen. Das Buch regt unglaublich zum Nachdenken an, macht uns klar, wie glücklich wir uns eigentlich schätzen können und dass man nicht immer alles für selbstverständlich nehmen darf. Themen, die in unserer Gesellschaft heutzutage viel zu wenig behandelt werden.

Dabei ist die Geschichte aber so flüssig und leicht geschrieben, dass man trotz der tiefgreifenden Handlung nur so durch die Seiten fliegt. Eine gekonnte Mischung und ein schmaler Grad, den so nicht jede Autorin schafft. Oftmals klappt das eine, aber das andere dazu passt nicht und wirkt aufgesetzt. Doch hier verbinden sich die Leichtigkeit und die Tiefgründigkeit zu einer wirklich großartigen Symbiose, die den Leser einfach mitnimmt.

Nika finde ich eine starke Figur und auch wenn man oftmals merkt, dass sie eben ein Teenager ist – auf der anderen Seite ist sie doch schon sehr erwachsen. Kein Wunder bei ihrem Leben, da hat man ja gar keine andere Wahl als schnell reifer zu werden.
Sky finde ich einfach herrlich. Von der ersten bis zur letzten Seite war er einfach toll und super. Durch seine perfekte unperfekte Art. 😉

Ein weiterer positiver Aspekt war für mich, dass nicht nur die Hauptstory um Nika und Sky im Mittelpunkt steht, sondern auch andere Figuren ihren Auftritt bekommen, sich entwickeln und ihr Schicksal finden dürfen.

Fazit:
Ein Buch, das zum Nachdenken anregt, mit Figuren, deren Schicksale berühren. Eine wirklich tolle Kombination, die mich auf jeden Fall begeistern konnte. 9 lila Punkte


Tanja Voosen: Frühlingsflüstern.

Frühlingsflüstern

Jennifer Alice Jager: Monddunkelzeit (Witches of Norway 3)

Monddunkelzeit

Mira Valentin: Die Legende von Enyador (Enyador 1).

Enyador

Details:
Seitenzahl: 382 Seiten
Verlag: Books on Demand
Erschienen: 15. März 2017 (eBook)

Inhalt:
Vier Königssöhne.
Vier Wünsche.
Ein Schicksal.

***

Seit Jahrhunderten kämpfen in Enyador Elben, Drachen und Dämonen um die Macht. Die Menschen wurden von den Elben unterworfen, ihre Erstgeborenen als Sklaven in den Krieg gegen die Drachen geschickt. Doch Tristan, ein Waisenjunge, widersetzt sich seinen Unterdrückern, anstatt an deren Grausamkeit zu verzweifeln. Dadurch löst er eine Reihe von Ereignissen aus – und eine uralte Prophezeiung erwacht zu neuem Leben.

Autorin:
Mira Valentin arbeitet hauptberuflich als Journalistin für Jugend- Frauen- und Pferdezeitschriften. Hoch zu Ross, mit Laufschuhen oder Fahrrad streift sie regelmäßig durch die ausgedehnten Wälder des Hessischen Hinterlands. Hier, zwischen mystischen Quellen und imposanten Steinbrüchen, kam ihr die Idee für „Das Geheimnis der Talente“. Seither sieht sie ständig Dschinns in den Baumkronen sitzen und kann kein Dorffest mehr feiern ohne sich zu fragen, welches arme Opfer heute wohl ausgesaugt wird.

Meine Meinung:
Ein neues Buch von Mira Valentin? Natürlich musste ich das sofort lesen! Nach der unglaublich guten „Talente“-Reihe, war es einfach nur eine wundervolle Nachricht, dass es Nachschub aus der Feder dieser einzigartigen Autorin gibt.
Doch dieses Mal bekommen wir etwas völlig anderes zu lesen, denn es handelt sich hier um High Fantasy. In einer Welt voller Krieg und Kampf, voller fremder Wesen und Magie.

Trotz allem war ich skeptisch. Warum? Einfach, weil ich nicht so der große High Fantasy-Fan bin. Ein Buch in diesem Genre muss schon einiges bieten, um mich zu fesseln. Es muss fast schon perfekt sein, um mich zu überzeugen.
Wie das bei „Enyador“ war? Tja … ES HAT MICH UMGEHAUEN!
Schon nach der ersten Seite war ich voll im Geschehen drin, habe mitgebangt, mitgezittert und konnte nicht glauben, was mir so alles offenbart wurde. Die Zusammenhänge, die wahnsinnig spannende und unerwartete Verknüpfung von verschiedenen Erzählsträngen – einfach nur Wow! Ich bin tief beeindruckt, wie unglaublich gut diese Geschichte durchdacht ist, wie fantasievoll die Figuren erschaffen wurden und wie großartig das ganze Drumherum passt.

Das Unerwartete ist es, was mich hier wie bei der „Talente“-Reihe völlig in seinen Bann geschlagen hat. Die authentischen Charaktere, die nicht perfekt oder glatt sind und gerade deshalb so liebenswert. Die unglaubliche Vielschichtigkeit der Personen im Buch, der Handlung und der Wendungen. Man hat hier absolut gar keine Ahnung, was als nächstes passiert – nie. Das schaffen nur die allerwenigstens Autoren und ich wage hier einfach mal den Vergleich zu „Game of Thrones“, eines der wenigen High Fantasy – Werke, das denselben Effekt wie „Enyador“ auf mich hat.

Ich finde ja immer was zu meckern, das ist sozusagen meine „Berufskrankheit“, aber ganz ehrlich? Hier stören mich meine Kritikpunkte kaum. Dass ich es ein bisschen zu viele verschiedene Perspektiven fand oder zu manchen Figuren nicht so einen 100%igen Draht entwickeln konnte? Sch… drauf! Das ist sowas von egal, weil die ganze gigantische Pracht von „Enyador“ sowas von darüber hinwegtäuscht, dass mich diese Kleinigkeiten echt so gut wie gar nicht kümmern.

Fazit:
Bildgewaltig, Wortgewaltig und einfach nur genial. Wer High Fantasy mag, wird „Enyador“ lieben! Und wer wie ich eher skeptisch und kritisch gegenüber dieses Subgenres ist, der ebenfalls. Es führt kein Weg dran vorbei, dass man die „Legende von Enyador“ verschlingt und einfach sofort mehr will. Wie eine Sucht, die dringendst befriedigt werden muss. 9,5 lila Punkte


Mary E. Pearson: Der Kuss der Lüge (Die Chronik der Verbliebenen 1)

Kuss der Lüge

Bücher – Wunschliste

Aus gegebenem Anlass (mein Geburtstag nächste Woche 😉 ) wurde ich von einigen lieben Menschen gefragt, welche Bücher denn so auf meiner Wunschliste stehen.
Ähm … Ja. Das ist eine etwas längere Angelegenheit. 😀
Aber ich habe hier mal ein paar absolute Wunschbücher zusammengefasst.

Vielleicht findet ihr ja beim Stöbern etwas, das euch auch interessiert.

 

Infernale 2Nächstes Jahr am selben TAgwir zwei in fremden galaxien Mehr als nur ein Sommer

Burning Sky Rebell 2 Fenrir Rockherz Schöpfer der Wolken Du und ich Wie die Luft zum Atmen Oblivion 17 Teil 317 Teil 3 17 Teil 3 Hüter der fünf leben Verliebt in Mr Daniels Verliebt in Mr Daniels


Aurelia L. Night: 161011. Die Befreiung.

161011

Heather Cocks, Jessica Morgan: Mein Herz und Deine Krone.

Mein Herz und deine Krone

Blogtour „Water Love“

Blogtour Water Love

 

Willkommen zu Tag 3 der Blogtour zu „Water Love“, dem neuesten Werk von Marion Hübinger aus dem Drachenmond Verlag. <3

Heute stelle ich euch die Schauplätze des Buches vor, nachdem ihr gestern bei Manja schon die Dystopische Welt näher kenenngelernt habt und am Dienstag das Buch an sich bei Nusscookies Bücherliebe näher beleuchtet wurde.

 

Water love

 

Nochmal kurz zum Inhalt:
Der neunzehnjährige Bela erwartet nicht mehr viel vom Leben. Nicht, nachdem seine Eltern vor drei Jahren bei einem Flugzeugunglück umgekommen und sein Großvater Laszlo, ein berühmter Maler, aus Ungarn zu ihm gezogen war. Erst recht nicht in einer Zeit, in der jeder die drastischen Bedrohungen des Klimawandels nervös verfolgt und sich fragt, wie er überleben wird. Wer zu den Waters gehört, wird das Glück haben gerettet zu werden. Seit Bela zurückdenken kann, regieren die Waters das Land. Doch Bela ist ein Landers, einer, der dazu verdammt ist, an Land zu bleiben, sollte es zur Katastrophe kommen. Warum muss ausgerechnet er sich in eine Waters verlieben? Warum muss genau in dem Moment die Smogwelle über Kiel Alarmstufe Rot auslösen und ihn und Sintje viel zu schnell wieder trennen? Als Bela im Bunker festsitzt, fragt er sich jeden Tag, ob es eine Hoffnung für ihre Liebe geben wird…

Meine Meinung zum Buch gibt es HIER.
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Schauplätze

1. Kiel im Jahr 2045

Kiel

Die Fördereinrichtung
Bela macht hier eine Projektwoche und ahnt nicht, dass sich sein Leben hier radikal verändern wird…
Seinen ersten Eindruck der Einrichtung beschreibt er jedenfalls als Durcheinander von Kinder, Eltern und Betreuern. Die Einrichtung kümmert sich um Kinder der Landers, die einer besonderen Förderung bedürfen, beispielsweise sind hier einige in computergesteuerten Rollstühlen.

Das Gebäude ist ein flacher Bau mit einer holzverkleideten Fassade in der Nähe des Hafens. Nur eine große Hauptstraße und ein kleiner Park liegen zwischen der Fördereinrichtung und dem Wasser – auch wenn man nicht immer bis dorthin blicken kann wegen Smog oder Nebel.

 

Belas Haus
Er lebt nach dem Tod seiner Eltern gemeinsam mit seinem Großvater Laszlo in einem hellgelben Haus mit einem windschiefen Balkon im ersten Stock. Das Haus steht in einer Sackgasse und Belas Eltern haben es kurz vor seiner Geburt gekauft, um dort als Familie zusammen leben zu können.

Atelier

Das wichtigste Zimmer für Bela ist wohl sein kleines Atelier im ersten Stock des Hauses, da er das Malen so liebt. Es ist ziemlich vollgestopft, aber alles hat seinen Platz. Was vor allem daran liegt, dass sämtliche Möbel rausgeräumt wurden, damit die Malutensilien rein passen.
Wie es sich für ein gutes Atelier gehört, besitzt es zwei große bodentiefe Fenster für das richtige Licht zum Malen und ist der hellste Raum im Haus. Von dort gelangt man auf den oben genannten windschiefen Balkon.

 

Café I-Punkt
Dieses Café spielt eine wichtige Rolle, als die Lage in Kiel zu Alarmstufe Rot übergeht.
Vor der Smogwolke hatte es nur einmal im Monat geöffnet, weil die die sogenannte Energiesektion der Regierung den Stromverbrauch drastisch reduziert hat – aber gerade deshalb wird das I-Punkt zu einem so beliebten Treffpunkt.
Eigentlich treffen sich hier Waters und Landers gleichermaßen, doch aufgrund der angespannten und schließlich eskalierten Situation werden es immer mehr Landers.

I Punkt 2       I Punkt

Es erstreckt sich über zwei Ebenen, in denen viele Gegensätze stecken. Hier gibt es nämlich einerseits die typische Wohlfühlstimmung mit Ledersofas und riesigen Bücherregalen (da würde ich auch hin!), andererseits aber von Lasern angestrahlte Wände und eine gläserne Bar.
Bestellen läuft hier auch nicht mehr so wie wir das heutzutage kennen, denn man bestellt über einen Touchscreen an der Bar, woraufhin die Glasplatte dort zur Seite gleitet und man seine Bestellung herausholen kann.

 

Nach dem Auftauchen der Smogwolke, wird das i-Punkt zum großen Treffpunkt für alle Landers, die sich noch aus dem Bunker trauen.

 

2. Der Bunker
Es riecht hier laut Bela muffig, alt und abgestanden. Und das obwohl es eine interne Filteranlage für die Luft gibt, die allerdings manuell betrieben werden muss.
Es ist dunkel und teilweise liefern nur die fluoreszierenden Markierungen einen Hinweis, wo man hin muss.

Bunker

Belas Bunker – und sicherlich auch die meisten anderen – ist sehr voll. Überall suchen hier Menschen Zuflucht vor der großen Smogwolke, die größten Bunker können bis zu 2000 Leute aufnehmen. Man muss sich das so vorstellen, dass die Schlafräume voll sind von Decken, Rucksäcken, Koffern und natürlich Menschen. Dabei werden Frauen und Männer getrennt voneinander untergebracht und es gibt einen extra Raum für Familien.

Es gibt mehrere Hauptschutzräume, die sehr schlecht beleuchtet, rechteckig geschnitten und deren Wände in einem dreckigen Braun mit Schmutz, Rissen und Flecken gehalten sind.

Voll, laut, dunkel und beengend – ich könnte mir wirklich schönere Orte vorstellen, an denen ich leben möchte. Die Situation dort muss furchtbar sein, vor allem da viele unter Krankheiten leiden aufgrund des Smogs an der Erdoberfläche.

 

3. Watership
Hier möchte ich euch nicht allzu viel verraten, da die Waterships ja an Tag 6 noch genauer beleuchtet werden. 😉 Ihr bekommt also eher einen groben Einblick, um euch die Stimmung dort schon mal vorstellen zu können.

Das Watership5, auf dem wir uns als Leser wiederfinden, wird von einer gigantischen Glaskuppel überspannt, auf der es den Waters möglich ist, Sonnenlicht und dergleichen zu simulieren. Es sind riesige U-Boote, die niemals auftauchen müssen, da sie sich durch ein ausgeklügeltes System selbst mit frischer Luft versorgen können. Waters finden hier einen Platz, um sich vor dem Smog an Land in Sicherheit zu bringen – doch die meisten Landers haben dieses Glück (?) nicht.

Das Schiff sehr eintönig gehalten: Alles weiß. Steril und ungemütlich, Individualität sucht man hier vergeblich. Dazu sind die Gänge mit einem roten Teppich ausgelegt.

Es gibt an Bord eine Mall, ein Schwimmbad (das wichtig für die Geschichte ist) im Sportzentrum und und und. Im Grunde wird auf diesem Schiff alles geboten, das man sich auch an Land wünschen kann – abgesehen von Freiheit und frischer Luft.
Die Waters, die hier auf den Waterships leben, werden streng kontrolliert und können keinen unbeobachteten Schritt tun. Wie sich das auf die Handlung auswirkt, könnt ihr selbst nachlesen. 😉

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Der Tourplan nochmal in der Übersicht:

Tag 1: Buchvorstellung

Nusscookies Bücherliebe

Tag 2: Die Dystopische Welt

Manjas Buchregal

Tag 3: Die Schauplätze

Hier bei mir in den Lila Bücherwelten. <3

Tag 4: Von Helden und Verlierern – Die Charaktere

Silences Bücherwelt

Tag 5: Waters gegen Landers – Das Interview mit den Protas

Mohini and Grey’s Bookdreams

Tag 6: Waterships – Die Lebensform der Zukunft?

CrazyUnicornsSchnuppenSterne

Tag 7: Facts zum Buch und zur Autorin

Corinnas World of Books

Tag 8: Gewinnspielauslosung auf allen Blogs

 

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Um ein Los für das große Gewinnspiel zu sammeln, beantwortet einfach folgende Frage:

Könntet ihr euch vorstellen, euer ganzes Leben auf einem U-Boot zu verbringen – selbst wenn das Leben an Land gefährlich wäre?

 

Gewinnen könnt ihr Folgendes:

  1. Platz

3.Preis

2. Platz

2. Preis

3. Platz

3.Preis

 

Teilnahmebedingungen:
– Die Teilnahme ist ab 18 Jahren oder mit Einverständnis der Erziehungsberechtigten erlaubt.
– Die Teilnahme ist bis einschließlich 13.03.2017, 23:59 Uhr möglich.
Für das Beantworten der Tagesfrage gibt es jeweils ein Los! Weiterhin gibt es für das Teilen der Tour ein zweites Los pro Tag. Postet dafür einfach den Link wo ihr es geteilt habt unten in die Kommentare.
– Die Gewinner werden am 14.03.2017 ausgelost und stimmen durch ihre Teilnahme zu, im Gewinnfall namentlich auf unseren Blogs und Facebookseiten genannt zu werden.
– Mit der Teilnahme am Gewinnspiel stimmt ihr zu, dass eure Adresse ausschließlich für den Versand des Gewinns an die Autorin weitergegeben werden darf.
– Eure Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel und den Versand benutzt und danach gelöscht.
– Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
– Eine Haftung für den Versand ist ausgeschlossen.
– Keine Barauszahlung der Gewinne.