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Asuka Lionera: Fenrir. Weltenbeben.

Fenrir

Details:
Seitenzahl: 800 Seiten
Verlag: Drachenmond Verlag
Erschienen: 25. März 2017

Inhalt:
»Wir leben in der Dunkelheit und warten auf den einen Tag, an dem wir endlich strahlen können.«
Für die ehrgeizige Archäologie-Absolventin Emma zählt nach der Trennung von ihrem Ex nur eins: die finanzielle Unabhängigkeit. Von der ist sie jedoch durch die schlecht bezahlten Praktikantenjobs meilenweit entfernt.
Während einer Expedition auf einer isländischen Vorinsel wird sie von ihrem Ausgrabungsteam getrennt und trifft auf den mysteriösen Mann Wulf, dessen Erscheinung nicht ganz menschlich ist, und sie sofort fasziniert. Emma wittert ihre Chance, mit Wulf eine sensationelle Entdeckung gemacht zu haben, die ihr die Türen zur Welt der reichen und erfolgreichen Wissenschaftler öffnen wird. Doch auf die Gefühle, die der seltsame Fremde in ihr hervorruft, ist sie nicht vorbereitet.
Als Emma schließlich erkennt, wer Wulf wirklich ist, gerät nicht nur ihre Welt ins Wanken. Ohne es zu ahnen, gerät sie zwischen die Fronten eines uralten Krieges, und schnell lernt sie, dass nicht jeder, der in der Dunkelheit kämpft, gleichzeitig ein Schurke ist

Meine Meinung:
Ich liebe das Thema der Geschichte einfach. Schon als klar war, dass es um Nordische Mythologie geht, war ich Feuer und Flamme, denn ich LIEBE es einfach. Dazu kommt, dass ich alle Bücher von Asuka Lionera kenne und bisher nicht ein einziges Mal enttäuscht wurde.
Tolle Autorin + Tolles Thema = Tolles Buch?
Leider ist das nicht immer zwangsläufig so, doch in diesem Fall kann ich ganz klar sagen: Die Gleichung geht sowas von auf!

Auf die Handlung an sich will ich gar nicht so genau eingehen, um niemanden zu spoilern. Ihr könnt unter dem Punkt „Inhalt“ gern schauen, worum es im Buch geht, da muss ich nicht noch mehr dazu sagen, denke ich.
Viel wichtiger ist doch: Was konnte mich überzeugen und was eher nicht (wobei letzteres eher knapp ausfallen wird 😉 ).

Was ich auf jeden Fall positiv hervorheben möchte, ist ganz klar das Menschliche. Das Entwickeln und Verändern verschiedenster Gefühle, vorhandene Anziehung oder das Gegenteil usw. Denn diese Emotionen werden meiner Meinung nach ganz wundervoll beschrieben und vermittelt.
Dazu kommt ein ganz großartiger Humor, den ich schon lange an Asuka Lionera zu schätzen weiß.

Als weiteren Bonus möchte ich anmerken, dass Asuka nicht nur Fantasy ganz hervorragend schreiben kann, sondern auch Liebesgeschichten mit einer … ähm … nennen wir es körperlichen Komponente. Und beides ergibt ein ganz fantastisches Endergebnis.

Dann ist da auch noch … Wulf. Wow, was für ein Mann. Und er ist der nicht der Einzige. Ich weiß gar nicht, welche Figur ich am liebsten mag, das ist verdammt schwer zu entscheiden.

Das Einzige, das ich nicht ganz so perfekt fand – aber das ist absolut und völlig subjektiv! -, war die Länge. Gerade am Anfang hatte ich oftmals das Gefühl, die Handlung wurde etwas zu übertrieben in die Länge gezogen und man hätte vieles kürzen oder weglassen können. Beispielsweise die Flugreise oder ähnliches.
Das ist jetzt nicht super schlimm, aber mir persönlich ist es eben aufgefallen. 😉

Fazit:
Ein wirklich tolles Buch, das sich nahtlos in die Reihe der wundervollen Bücher von Asuka Lionera einfügt. Eine tolle Geschichte, schöne Charaktere und ein wirklich witziger Humor ergeben eine klare Leseempfehlung. 8,5 lila Punkte


1 comment

  1. Hihi, ich kann dir zu 100% zustimmen. Habe gestern ebenfalls eine Rezension zu Fenrir – Weltenbeben erstellt und bin restlos begeistert. Ich fand das Ende zwar sehr abgehoben, aber eigentlich auch logisch. Mir war schon klar, wie es enden wird, als sie den „Trank“ genommen hat. 🙂

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