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Jennifer L. Armentrout: Morgen lieb ich dich für immer.

Morgen lieb ich dich für immer

Details:
Seitenzahl: 544 Seiten
Verlag: cbt
Erschienen: 13. März 2017

Inhalt:
Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt

Autorin:
Jennifer L. Armentrout lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Hunden in West Virginia. Wenn sie nicht gerade mit dem Schreiben eines neuen Buches beschäftigt ist, schaut sie sich am liebsten Zombie-Filme an. Ihre E-Books waren in den USA auf Anhieb so erfolgreich, dass sie kurze Zeit später in den Druck kamen und sofort auf die Spitze der New-York-Times-Bestsellerliste kletterten.

Meine Meinung:
Sprache:
Ich liebe den unfassbar emotionalen Sprachstil der Autorin. Sie vermittelt Gefühle so echt, so authentisch und so realistisch, dass man sie als Leser wirklich mitbekommt und am eigenen Leib erfährt. Die Gefühle kommen einfach zu 100% an und man kann manchmal gar nicht fassen, wie ergreifend, echt und tief sie vermittelt werden.
Das ist ein unglaubliches Talent und es erstaunt mich immer wieder.

Figuren:
Auch entwickeln sich die Figuren langsam und in einem realistischen Tempo. Es gibt hier keine glatten, perfekten Charaktere, sondern es sind vielmehr echte Menschen, die uns beschrieben werden. Glaubwürdig, mit Stärken und Schwächen, voller Ängste, mit prägenden Vergangenheiten und einem eigenen Charakter.
Die Figuren wie Mallory und Rider sind so echt und gehen gerade deshalb so sehr ans Herz.

Handlung:
So, die Handlung ist für mich leider ein bisschen ein Knackpunkt. Denn auch wenn ich die Basis des Buchs – den Erzählstil und die Figuren ganz hervorragend finde -, so hat mir bei der Handlung etwas gefehlt.
Einerseits kam mir alles etwas zu übertrieben vor. Die schlimme Vergangenheit, Pflegefamilien, Mallorys Problem mit dem Sprechen, Riders Beziehung, seine Familie usw usw.
Ein paar Probleme weniger hätten auch gereicht … Es wurden für meinen Geschmack einfach zu viele Themen angeschnitten.

Paradoxerweise ist mir gleichzeitig aber auch zu wenig passiert. Mir ist klar, dass es sich widerspricht, aber ich versuche zu erklären, was ich meine.
Während sich die Themen irgendwie an manchen Stellen zu sehr gehäuft haben und weniger da mehr gewesen wäre – war die Handlung über das restliche Buch irgendwie ziemlich … langweilig. Es hat sich so sehr gezogen und es ist meistens gar nicht wirklich etwas passiert. Ein paar Seiten weniger hätten gereicht, weil mich die Geschichte teilweise einfach nicht so richtig fesseln konnte. Trotz toll beschriebener Emotionen und so weiter.

Fazit:
Unglaublicher Schreibstil, wundervolle Charaktere und unfassbar gut beschriebene Emotionen trösten über eine eher zähe Handlung hinweg. Insgesamt hat mir „Morgen lieb ich dich für immer“ schon ziemlich gut gefallen, auch wenn ich mir irgendwie … mehr erhofft hätte. 7,5 lila Punkte


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