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Holly Black: Der Prinz der Elfen.

Prinz der Elfen

Details:
Seitenzahl: 416 Seiten
Verlag: cbt
Erschienen: 3. April 2017

Inhalt:
Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …

Meine Meinung:
Meine Erwartungen an das Buch waren wirklich hoch, vielleicht war das auch mit ein Grund, weshalb ich eher enttäuscht zurückgeblieben bin. Der Hauptgrund war jedoch der meiner Ansicht nach wirklich unglückliche Start ins Buch.

Fangen wir beim Sprachstil an. Leider hat er mir so absolut gar nicht gefallen. Das ist ein absolut subjektiver Punkt, denn der Erzählstil ist eine Geschmacksfrage, doch meinen hat er leider nicht getroffen.
Ich hatte den Eindruck, als wäre das Buch für ein definitiv jüngeres Publikum geschrieben. Zumindest lässt mich der Schreibstil darauf schließen. Ein wenig hat es mich an das einzige Buch von Nina Blazon erinnert, das ich gelesen habe (Silfur). Wer diesen Stil also mag, der hat auch gute Chancen, dass ihm „Der Prinz der Elfen“ vom Erzählen her gefällt.

Am Anfang finden wir uns auch gleich in einer Partyszene wieder, die mich einfach nur abgeschreckt hat. Hazel war für mich deshalb leider von Anfang an unsympathisch – und der erste Eindruck zählt nun mal leider meistens.

Die Handlung war generell schon eine gute Idee – Elfen, die unter Menschen leben usw -, aber die Umsetzung hätte ein klein wenig besser sein können. Die ersten hundert Seiten waren für mich eher zäh und auch das End war nicht so … „groß“ wie ich erwartet hätte.

Trotzdem möchte ich nochmal betonen, dass ich auf jeden Fall verstehen kann, wenn man den Roman trotzdem mag. Denn die meisten meiner Kritikpunkte spiegeln eine sehr subjektive Meinung wider und ich kann nachvollziehen, wenn man den Stil ansprechend findet.

Fazit:
„Der Prinz der Elfen“ trifft leider nicht meinen Geschmack. Der Sprachstil und der Start haben mich leider eher abgeschreckt als angesprochen. Aber meine Kritikpunkte sind absolut subjektiv, sodass es mit Sicherheit viele Leser geben wird, die dieses Buch lieben werden. Ich gehöre leider nicht dazu. 😉 5 lila Punkte


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