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Bianca Iosivoni: Der letzte erste Blick (Firsts-Reihe 1)

Der letzte erste Blick

Details:
Seitenzahl: 464 Seiten
Verlag: Lyx
Erschienen: 24. April 2017

Inhalt:
Endlich frei! Emery Lance kann es nicht erwarten, ihr Studium in West Virginia zu beginnen. Niemand kennt hier ihre Geschichte. Niemand weiß, was zu Hause geschehen ist. Dafür ist sie auch bereit, in Kauf zu nehmen, dass die Situation im Wohnheim alles andere als ideal ist. Nicht nur treibt ihr Mitbewohner sie regelmäßig in den Wahnsinn – sein bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen …

Meine Meinung:
Wow, was für ein Buch!
Ich. Liebe. Es.
Das muss ich einfach mal vorweg schicken, ehe ich an die Details gehe, denn „Der letzte erste Blick“ verdient es einfach, dass man auch in einer Rezension dazu von Anfang an begeistert ist – genau wie ich es von diesem Buch war.

Ich habe mehr als einmal während des Lesens sowas gedacht wie „Wow, der neue Colleen Hoover-Roman ist ja echt der Hammer!“. Bis mir einfiel, dass diese wunderbare Geschichte ja gar nicht von der Königin der New Adult-Romane Hoover stammt, sondern von Bianca Iosivoni. Denn ganz ehrlich, für mich stehen sie auf einer Stufe.

Sprache:
Eine so gefühlvolle, emotionale und tiefgründige Sprache, die mich von der ersten bis zur letzten Seite völlig gepackt hat. Es war romantisch, lustig und mitreißend.
Man könnte hier einfach so ziemlich alles an positiven Adjektive einstreuen, die einem zu einer romantischen Geschichte einfallen – und man läge mit allen richtig.

Figuren und Handlung:
Im Grunde passiert gar nicht so unglaublich viel im Laufe der Handlung. Aber das macht nichts, denn im Inneren der Figuren geschieht dafür umso mehr. Sowohl Emery als auch Dylan haben ihr Päckchen zu tragen und handeln danach.
Gerade bei Emery ist es eine ganze Menge, das sie so mit sich herumschleppt. Deshalb verhält sie sich oft abweisend und etwas schroff – aber genau das braucht der gute Dylan. Er braucht die Herausforderung – und das bietet Emery mit Sicherheit. 😉

Gerade die Streiche, die sich die beiden anfangs spielen, sind einfach lustig und unterhaltsam. Aber auch das, was sich da ganz langsam zwischen den beiden entwickelt, hat mich völlig und restlos überzeugt. Es wird nichts überstürzt, alles entwickelt sich in einem so realistischen Tempo und mit Hindernissen, die für mich nicht gekünstelt gewirkt, sondern sich einfach ins Geschehen eingefügt haben.

Die Liebe, die Emotionen, die Zweifel – einfach alles ist zwischen den Zeilen bis zum Leser übergesprungen. Ich finde es einfach so schwer, meine Meinung in Worte zu fassen, weil es hier schlicht und ergreifend um das Fühlen geht. Das zu verbalisieren ist echt nicht leicht. 😉 Ich bin einfach restlos begeistert und überzeugt von „Der letzte erste Blick“, von den Figuren, dem unglaublichen Schreibstil und allem Drumherum.

Wer New Adult-Romane mag, wird dieses hier lieben!

10 lila Punkte


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