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R. K. Lilley: Love is war 1. Verlangen.

Love is war

Details:
Seitenzahl: 352 Seiten
Verlag: Heyne
Erschienen: 19. Juni 2017

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Inhalt:
Scarlett hatte schon immer große Träume. Ihr Ziel war Hollywood. Aber in ihren wildesten Träumen hätte sie sich nicht ausgemalt, dass sie mit 28 Jahren pleite sein und in 10.000 Meter Höhe Drinks servieren würde. Sie war nichts als eine bessere Kellnerin über den Wolken. Und eines Tages saß er da, durchbohrte sie mit seinem heißen Blick und bestellte einen Gin Tonic. Es war Jahre her, seit sie ihn gesehen, seit er sie geliebt hatte. Dante wollte sie. Wieder. Und sie ihn. Sie würde mitspielen … aber dieses Mal war er an der Reihe. Sie würde IHN brechen. Denn letzten Endes ist Liebe Krieg.

Meine Meinung:
Ich muss sagen, dass ich am Anfang des Buchs ziemlich skeptisch war, ob mich das Ganze noch überzeugen kann. Die Protagonistin Scarlett ist extrem zickig und macht es einem echt nicht leicht mit ihrer hasserfüllten Art, sie gern zu haben. Aber dann hat sich diese Skepsis zum Glück vollkommen gelegt. Denn man beginnt zu verstehen, warum sie so ist, wie sie ist.
Schließlich habe ich es sogar zu schätzen gelernt, dass sie eben anders ist. Dass sie keine herkömmliche 08/15-Protagonistin ist, sondern mal etwas ganz anderes.

Dazu kommt, dass das Buch wahnsinnig gut, humorvoll und gefühlvoll geschrieben ist, sodass die Seiten regelrecht dahinfliegen. Man will gar nicht mehr aufhören zu lesen, weil es so viel Spaß gemacht hat.

Ich fand es von der Handlung her auch gut aufgebaut, da wir abwechselnd Szenen aus der Gegenwart erleben – in der sich Scarlett und Dante hassen – und welche aus der Vergangenheit, wo man erfährt, wie sich das mit den beiden überhaupt entwickelt hat.
Man bekommt zwar immer Andeutungen, was vorgefallen sein muss, dass die zwei sich jetzt so abgrundtief hassen, aber geklärt wird es leider noch nicht. Was aber auch nicht schlimm ist, da wir uns deshalb umso mehr auf Band 2 freuen können.

Ein bisschen Kritik habe ich allerdings auch noch.
Genauer gesagt zwei Punkte.
Erstens kam mir der Schluss etwas sehr abgehackt vor. Als hätte die Autorin mit aller Gewalt versucht noch ein dramatisches Ende hinzukriegen. Es wirkte auf mich doch sehr gewollt und nicht so ganz stimmig oder nachvollziehbar.
Und zweitens lag in der zweiten Hälfte des Buchs der Fokus zu sehr auf den erotischen Szenen. Das war echt ein bisschen zu viel des Guten – und teilweise auch etwas zu detailliert für meinen Geschmack. 😉

Fazit:
Ein wirklich guter Auftakt einer neuen Romance-Reihe, der mich vor allem durch die ungewöhnliche Protagonistin und den fesselnden Sprachstil überzeugen konnte. Zwar gibt es zwei kleinere Kritikpunkte, aber alles in allem war es ein sehr gelungener Roman. 8 lila Punkte


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