Lila Bücherwelten

Der lila Bücherblog für Fantasy und Romantik

Kim Nina Ocker: Nothing like us (Upper-East-Side 1)

Details:
Seitenzahl: 403 Seiten
Verlag: Lyx
Erschienen: 6. Juli 2017

Inhalt:
Die 19-jährige Lena Winter kann ihr Glück kaum fassen: Sie hat einen Praktikumsplatz in der Küche des WEST Hotel & Residences ergattert – eines der größten und angesehensten 5-Sterne-Hotels in New York. Doch statt den Köchen und Pâttisieren bei der Arbeit zuzuschauen oder gar zur Hand zu gehen, muss sie an ihrem ersten Tag im Hotel den Hof fegen und Wäschekammern aufräumen. Das hatte sie sich eigentlich anders vorgestellt. Zumal ihr dann auch noch ein anderer Praktikant zur Seite gestellt wird, der zwar unverschämt attraktiv ist, dessen überhebliche Art sie aber vom ersten Moment an in den Wahnsinn treibt. Was sie nicht ahnt: Der Mann, den sie soeben zum Bodenfegen verdonnert hat, ist niemand anders als Sander West, der Sohn und Erbe des milliardenschweren Besitzers der WEST-Hotelkette. Doch Sander ist so fasziniert von der schlagfertigen und ehrgeizigen jungen Frau, dass er das Missverständnis nicht aufklärt. Schon bald knistert es heftig zwischen den beiden. Aber was geschieht, wenn Lena die Wahrheit erfährt?

Meine Meinung:
Sprachstil:
Geschrieben ist das Buch wirklich gut. Man kann es flüssig durchlesen und ich kann im Grunde nichts am Sprachstil aussetzen. Die Autorin hat auf jeden Fall Talent.

Figuren:
Anfangs fand ich Lena eigentlich eine sehr schöne Protagonistin, die ich gern mochte. Nur leider hat sich nach und nach immer mehr herauskristallisiert, dass die Figuren doch sehr oberflächlich beschrieben bleiben. Ich habe leider keinen emotionalen Zugang zu ihnen gefunden oder das Gefühl gehabt, dass ich sie richtig tiefgehend kennenlerne.

Auch die Entwicklung fand ich zwischenzeitlich etwas unglaubwürdig, was gegen Ende hin aber wieder besser wurde.

Handlung:
Mir ist nicht so ganz klar, weshalb man das im Prinzip einzig spannende Element der Geschichte schon im Klappentext verrät. Hätte man als Leser nicht gewusst, wer Sander wirklich ist, hätte es das Ganze doch wesentlich aufregender gemacht. So hat es der Geschichte leider einiges genommen.

Anfangs fand ich die Geschichte wirklich gut und ich bin sehr gut ins Geschehen reingekommen. Doch in der Mitte wurde es mir dann einfach viel zu vorhersehbar und klischeehaft. Das war schade, aber es hat mich leider nicht mehr so richtig fesseln können.
Gegen Ende wurde es wieder besser, aber so richtig mitreißen konnte mich dieser Roman leider nicht …

Fazit:
Insgesamt war es eine wirklich süße Liebesgeschichte nach dem altbewährten Cinderella-Prinzip. Die Autorin kann definitiv schreiben, ich würde mir nur wünschen, dass sie mich nächstes Mal auch überraschen und emotional noch mehr erreichen kann. 6 lila Punkte


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