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Stefanie Hasse: Schicksalsbringer.

Schicksalsbringer

Details:
Seitenzahl: 416 Seiten
Verlag: Loewe
Erschienen: 24. Juli 2017

Das Buch will ich kaufen …

Inhalt:
Kiera war noch ein kleines Mädchen, als ihr ein unheimlicher Mann auf dem Jahrmarkt eine geheimnisvolle Münze zusteckte. Jahre später findet sie die Münze beim Aufräumen wieder und verletzt sich daran. Von da an steht Kieras Leben Kopf: An der Schule tauchen die geheimnisvollen Zwillingsbrüder Phoenix und Hayden auf. Und Phoenix – unfreundlich, überheblich, aber wahnsinnig attraktiv – behauptet, Kiera könne mit der Münze das Schicksal beeinflussen. Und daher dürfe er nun einen ganzen Mondmonat lang nicht mehr von ihrer Seite weichen …

Meine Meinung:
Die Idee hinter „Schicksalsbringer“, die gedankliche Auseinandersetzung mit dem Schicksal und was für Auswirkung eine kleine Änderung haben könnte, hat mir sehr gut gefallen.

Hin und wieder fand ich das Thema ein wenig verwirrend und nicht so ganz eindeutig rübergebracht, da die Erklärungen für meine Begriffe nicht so ganz klar waren. Natürlich habe ich sie schon verstanden – nicht dass hier Missverständnisse aufkommen 😉 -, nur hätte da eine etwas klarere Vorgehensweise beim Erklären gut getan.

Die Liebesgeschichte empfand ich auch als etwas überstürzt und sie konnte mich emotional nicht so wirklich berühren. Das ging schon alles sehr schnell und es wurde schnell von großer Liebe usw geredet, was ich nicht so ganz nachvollziehen konnte. Der Fokus der Geschichte lag ab einem gewissen Punkt auch schon sehr auf Knutschen und es wurde mir teilweise ein klein wenig too much.

Bei den Figuren ist es schon so, dass sie eher stereotyp waren. Aber das finde ich für ein Jugendbuch auch völlig okay. Ich erwarte hier auch keine besonders riesigen Überraschungen was die Charaktere angeht.
Aber positiv ist mir schon aufgefallen, dass einige Figuren sich innerhalb der Geschichte durchaus weiterentwickeln. Und das meistens auch authentisch.

Die Handlung war konstant interessant und auch wenn es manchmal ein wenig weniger Knutschen hätte sein dürfen, gab es immer wieder kleinere und größere Überraschungen. Es hat wirklich Spaß gemacht das Buch zu lesen, ich habe trotz meiner Kritikpunkte wirklich Freude gehabt und mochte es sehr gern. In meinen Augen ist es ein klassisches Jungend-Fantasy-Buch, das Fans dieses Genres definitiv mögen werden.

Fazit:
Der gelungene erste Teil einer Dilogie, bei dem ich zwar ein paar Dinge zu kritisieren hatte, das im Gesamteindruck jedoch trotzdem überzeugen konnte. 8 lila Punkte


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