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Jenna Liermann: Die Jäger der Götter.

Jäger der Götter cover

Details:
Seitenzahl: 315 Seiten
Verlag: Dark Diamonds
Erschienen: 28. September 2017

Inhalt:
Sie sind atemberaubend gut aussehend und spielen wie die Götter. Als die 21-jährige Kellnerin Jaelle zum ersten Mal die Rockband »The Hunting Gods« auftreten sieht, zieht es ihr fast den Boden unter den Füßen weg. Denn sie erkennt ausgerechnet im unfassbar attraktiven Leadsänger ihre ehemalige Jugendliebe Myles wieder – den Jungen, der ihr vor Jahren das Herz gebrochen hat. Dass Myles sie nun wie eine Fremde behandelt, sie ihn und seine hübsche Bandkollegin aber dennoch mit Getränken versorgen muss, ist der vielleicht schwerste Moment ihres Lebens. Zumindest bis dahin. Denn Myles ist nicht nur auf der Bühne ein Gott, er dient auch einem. Und ob die beiden es nun wollen oder nicht, die Götter haben ihre Schicksale längst miteinander verknüpft…

Meine Meinung:
Die Konstellation von Rockstars und Göttern finde ich wirklich interessant und eine tolle Grundidee. Auch wenn das mit den Rockstars nicht wirklich viel zur Handlung beiträgt, wie man recht bald merkt, war es doch ein netter Zusatz.
Das Thema Götter hingegen wurde wirklich gut umgesetzt und das auf seine sehr interessante Weise. Es ist schwer, darüber mehr zu verraten, wenn man keine Spoiler einbauen will, deshalb halte ich mich hier auch eher kurz. Aber wie die Götter in die Handlung eingebracht wurden, hat mir einfach sehr gut gefallen.

Anfangs fand ich die Handlung etwas vorhersehbar, aber das hat sich dann schnell geändert, als die Götter ins Spiel kamen. Und auch wenn sich das Ganze im Mittelteil für meinen Geschmack etwas gezogen hat, konnte das durch den lockeren und tollen Sprachstil aufgelockert werden.

Denn geschrieben ist das Buch klasse. Ich mag diese humorvolle Art des Erzählens, zusammen mit einigen emotionalen Stellen, die beim Leser ankamen. In meinen Augen war der Sprachstil mit das Highlight des Buchs.

Auch die Figuren – vor allem die Nebencharaktere wie Lelex und Kaleb – fand ich wirklich sehr gelungen. Sie alle verkörpern verschiedene Persönlichkeiten, die authentisch beschrieben werden, und gerade bei den eben genannten hat mich das richtig überzeugt.

Fazit:
Ein wirklich gutes Debüt, das mir wirklich sehr gut gefallen hat. Gerarde wegen des tollen Sprachstils werde ich sicherlich noch mehr von Jenna Liermann lesen – und hoffe insgeheim auf mehr von meinem heimlichen Star Kaleb. 😉 8 lila Punkte


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