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Jennifer L. Armentrout: Wicked. (Wicked-Trilogie 1)

Details:
Seitenzahl: 480 Seiten
Verlag: Heyne
Erschienen: 10. September 2018

Inhalt:
Auf den ersten Blick ist Ivy Morgan eine normale junge Frau: Sie genießt das Studentenleben in New Orleans, und ist, seit dem tragischen Verlust ihrer ersten großen Liebe, überzeugter Single. Nur wenige ihrer Freunde wissen, dass Ivy einem Orden angehört, der die Menschen in New Orleans vor übernatürlichen Wesen schützt. Eines Tages wird Ivy von einer Fae angegriffen und schwer verletzt. Schnell ist klar, dass es bei dem Fae-Angriff nicht mit rechten Dingen zugegangen sein kann, deshalb schickt der Orden seinen Elite-Mann Ren Owens nach New Orleans, um die Sache gemeinsam mit Ivy aufzuklären. Ren ist attraktiv, arrogant und flirty – alles Dinge, die Ivy gehörig auf die Nerven gehen. Doch er ist auch so verboten sexy, dass sie ihm schon bald nicht mehr widerstehen kann …

Meine Meinung:
Ich muss sagen, dass war wirklich einmal ein ganz anderes Buch von Jennifer L. Armentrout. Es ist definitiv kein Jugendbuch, sondern richtet sich aufgrund von expliziteren Szenen auf jeden Fall an Erwachsene.
Dieser Fokus auf erotischere Szenen war mir teilweise leider etwas zu viel. Keine Frage, die Anziehung zwischen Ren und Ivy Ist wirklich sehr gut beschrieben und von der Autorin hervorragend umgesetzt worden. Nur waren die Momente, in denen diese scheinbar grenzenlose Anziehung zuschlägt, manchmal einfach unpassend. Eine spannende Szene mit unglaublichen Enthüllungen – und Zack, ohne Überleitung kommen sich die beiden Protagonisten näher. Das Timing und auch die Häufigkeit dieser Momente war mir persönlich einfach einen Ticken zu viel.

Andererseits aber liest sich das Buch aufgrund des großartigen Schreibstils einfach wunderbar. Also wie gewohnt bei Jennifer L. Armentrout.

Darüber hinaus finde ich die Fantasy Elemente der Geschichte wirklich toll. Okay, es ist an sich vielleicht nichts Neues, aber die Umsetzung hat mich überzeugt. Es war spannend, düster und mitreißend. Dazu kommt das Setting von New Orleans, das mit seinem besonderen Flair ebenfalls zu einem tollen Gesamtbild beiträgt.

Und das Ende war einfach nur spannend und nervenaufreibend! Es kam für mich zwar nicht alles gänzlich unerwartet, aber trotzdem habe ich regelrecht mitgezittert. Jetzt muss unbedingt bald Teil 2 her, weil es so viele offene Fragen gibt, die noch geklärt werden müssen.

Fazit:
Ein wirklich guter Reihenauftakt, der mit dem tollen Schreibstil, den spannungsgeladenen Fatasyelementen und dem gelungenen Setting trotz etwas Kritik überzeugen kann. 9 lila Punkte

(Bild- und Textrechte beim Verlag)


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