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Regina Meissner: Venturia. Juwelen und Verfall.

Details:
Seitenzahl: 354 Seiten
Verlag: Sternensand Verlag
Erschienen: 14. Dezember 2018

Inhalt:
Die siebzehnjährige Tiana führt ein beschauliches Leben im Schloss von Bel Aniz. In der Prinzessin glüht der Wunsch nach Freiheit und nach Antworten auf Ungereimtheiten, die ihr immer häufiger auffallen. Was ist das geheimnisvolle Land Venturia, über das niemand im Schloss reden darf? Warum ist der König so abweisend, sobald das Gespräch auf Magie gelenkt wird?
Doch statt Tianas Fragen zu klären, planen ihre Eltern sechs Bälle, um einen geeigneten Gemahl für ihre Tochter zu finden. Nachdem der erste Ball allerdings vollkommen anders als geplant verläuft, findet sich die Prinzessin auf einmal in einem Strudel aus Ereignissen wieder, der alles, was sie bisher geglaubt hat, als Lüge entlarvt und sowohl ihre Zukunft als auch ihre Vergangenheit infrage stellt.
Als sie von einem Fremden verschleppt wird, ist das nur noch der letzte Windhauch, der ihre heile Welt zum Einsturz bringt. Wird es ihr gelingen, aus diesen Trümmern zu entkommen und herauszufinden, wer sie wirklich ist?

Meine Meinung:
Was an einem Buch das Wichtigste ist? Ich denke, das ist wohl eindeutig der Schreibstil der Autorin. Wenn der nicht passt, kann die Geschichte noch so gut sein, man wird sie dennoch nicht lieben können.
Und Regina Meißner kann definitiv toll schreiben! Sie hat eine ruhige, unaufdringliche Art des Erzählens, die es dem Leser leicht macht sofort in eine Geschichte abzutauchen und sich in fremden Welten zu verlieren. Das finde ich großartig und deshalb ist es auch immer wieder schön ihre Romane lesen zu können.

Die Handlung in „Venturia“ ist vom Verlauf her durchaus interessant und birgt einige wirklich gute Ideen. Nur leider war mir das Geschehen zu ruhig. Mir hat die Action fast völlig gefehlt, denn bis auf einige wenige Szenen gibt es davon nicht allzu viel. Dadurch haben sich einige Kapitel für mich leider sehr gezogen und es fiel mir teilweise schwer bei der Sache zu bleiben.
Wer allerdings ruhigere Geschichten mag, wird dieses Buch mit Sicherheit mögen, denn geschrieben ist es wie gesagt richtig gut.

Das Setting und die Welt, die wir hier kennenlernen dürfen, hingegen haben mir richtig gut gefallen. Man kann sich dank der tollen Darstellungen das Schloss, den Wald und die hier erschaffene Welt wirklich gut vorstellen und bekommt direkt Lust, das Ganze einmal mit eigenen Augen sehen zu dürfen.

Fazit:
Für mich persönlich war „Venturia“ zu ruhig und konnte mich deshalb von der Handlung her einfach nicht fesseln. Wer Geschichten ohne viele Actionszenen mag, wird dieses Buch hingegen super finden, denn der Schreibstil der Autorin ist einfach klasse. 6,5 lila Punkte

(Bild- und Textrechte liegen beim Verlag)


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