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Nina Bilinszki: An Ocean between us.

Details:
Seitenzahl: 352 Seiten
Verlag: Knaur
Erschienen: 1. September 2020

Inhalt:
Avery Cole will nichts anderes als Ballett tanzen, doch dann zerstört ein schwerer Autounfall ihren Lebenstraum. Sie wird nie wieder tanzen können.
Am Boden zerstört beginnt Avery ein Studium am LaGuardia Community College – obwohl sie eigentlich gar nicht weiß, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Und dann begegnet sie in ihrer ersten Vorlesung auch noch einem Typen, der arrogante Kommentare über ihre Verletzung ablässt: Theo Jemison, dem gefeierten Star-Schwimmer des Colleges. Nur dumm, dass Schwimmen eine der wenigen Sportarten ist, die Avery mit ihrem kaputten Rücken noch bleiben. Und natürlich ist es ausgerechnet Theo, der ihren Kurs trainiert.
Wohl oder übel verbringt sie mehr Zeit mit ihm und lernt eine völlig andere und viel nettere Seite von ihm kennen, die er sorgsam hinter der arroganten Fassade verbirgt. Doch als er sie plötzlich wieder von sich stößt, muss sich Avery fragen, wer der wahre Theo ist …

Meine Meinung:
Eigentlich ist dieses Buch alles in allem ganz gut geschrieben. Man merkt, dass die Autorin definitiv Talent hat und ich schätze in ein paar Jahren bzw. nach einigen weiteren Büchern wird sich genau das auch noch deutlicher zeigen.
Trotzdem konnte mich „An Ocean between us“ leider nicht von sich überzeugen. Das lag vor allem daran, dass mir die emotionale Tiefe und auch die Tiefe bei den Figuren gefehlt hat. Es konnte mich trotz eigentlich dramatischer Handlung einfach nicht berühren oder mitreißen. Ich bin deshalb nie wirklich in die Geschichte hineingekommen, aber so richtig in die Figuren einfühlen konnte ich mich eben nicht. Es wirkte alles recht „technisch“ und in dieser Hinsicht wurde ja auch alles gut gemacht – aber die Technik ist bei einem Buch eben nicht alles. Das Wichtigste sind dann doch (für mich zumindest) die Gefühle – und die wurden nicht so vermittelt, dass sie mein Herz erreicht haben. Leider.

Dazu kommt, dass es auch nicht wirklich irgendwelche großartigen Überraschungen oder überraschende Wendungen gab. Man muss das Rad nicht neu erfinden, das erwarte ich überhaupt nicht. Aber irgendetwas Besonderes, irgendetwas, das ich nicht habe kommen sehen, wünsche ich mir dann doch. Für mich sticht „An Ocean between us“ leider nicht aus der Masse an College-Romance heraus.

Trotzdem merkt man das Talent der Autorin und ich denke wie gesagt, dass mit noch mehr Routine ihre Bücher mit der Zeit immer noch besser werden.

(Bild- und Textrechte liegen beim Verlag)


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