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Verena Bachmann: Chronos Academy 1. Eiswächter.

Details:
Seitenzahl: 272 Seiten
Verlag: Impress
Erschienen: 26. November 2020

Inhalt:
Inori hätte nie gedacht, dass ein Familiengeheimnis ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen würde. Sie soll magische Fähigkeiten besitzen und wird als Schülerin an der sagenumwobenen Chronos Academy aufgenommen. Doch damit sich ihre Gabe zeigt, muss sie eine lebenslange Verbindung mit einem anderen Menschen eingehen. Für Inori undenkbar! Bis sie auf den charmanten Cestian trifft, in dessen smaragdgrünen Augen sie sich ganz und gar verlieren könnte, dessen Herz aber verschlossen ist. Dabei braucht Inori ihre Fähigkeiten so schnell wie möglich, denn im Inneren der Schule gibt es ein verborgenes Portal, das nur mit Hilfe von Magie geöffnet werden kann …

Meine Meinung:
Mein erster Eindruck zu dem Buch? So stellt man sich einen Fantasy-Internats-Roman für 14Jährige vor. Ich fand die Geschichte total angenehm zu lesen und es hat mir richtig Spaß gemacht, in die Welt der Chronos Academy einzutauchen.

Anfangs war die Handlung schon sehr ruhig und ist eher vor sich hingeplätschert, aber das fand ich in Ordnung, um die Internatswelt kennenzulernen und in einer mehrteiligen Reihe finde ich einen nicht ganz so actionreichen Start ebenfalls völlig im Rahmen. Und dann kam der große Wendepunkt – und ach du meine Güte, DAMIT hätte ich jetzt so überhaupt gar nicht gerechnet. Ich war völlig perplex und überrascht und ich liebe es, wenn ich nicht vorhersehen kann, was passiert. Ab diesem Moment hat mir das Buch gleich noch besser gefallen und ich bin unglaublich gespannt auf die Fortsetzung!

Jetzt kommt leider noch etwas größeres Aber. denn ich habe leider die Tiefe sowohl bei den Figuren als auch bei der Handlung ziemlich vermisst. Die Figuren haben ganz viel Potenzial und ich würde sie wirklich gern näher kennenlernen und zwar richtig. Aber sie bleiben eher eindimensional und selbst am Ende des Buchs habe ich nicht wirklich das Gefühl, die Protagonisten wirklich zu kennen. Ich habe Emotionen, Gedanken und Gefühle vermisst, was das ganze Leseerlebniss doch eher oberflächlich gestaltet hat.

Zusammengefasst gesagt bin ich ziemlich hin und her gerissen, da ich die Geschichte einerseits wirklich toll und ab einem gewissen Punkt überraschend fand, auf der anderen Seite aber etwas (für mich) Entscheidendes vermisst habe. Ich bin jedenfalls sehr neugierig auf Teil 2 und hoffe, dass ich dann mehr von dem lesen kann, das mir hier etwas gefehlt hat.

(Bild- und Textrechte liegen beim Verlag)


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