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Nadja Raiser: Notes of Love. Sinfonie unserer Herzen.

Details:
Seitenzahl: 453 Seiten
Verlag: Impress
Erschienen: 10. Dezember 2020

Inhalt:
Anna hat es geschafft: Endlich darf sie an der weltbesten Universität für klassische Musik ihr Studium beginnen. Doch seit der Zusage sind inzwischen zwei Jahre vergangen – Jahre, in denen Anna den Tod ihrer Mutter und die Verhaftung ihres Vaters verschmerzen musste. Jegliche Euphorie und Freude sind längst verschwunden, die Liebe zum Klavierspiel ist allerdings geblieben und Anna fest entschlossen, auf Schloss Luisenburg einen neuen Anfang zu wagen. Dieser verläuft jedoch alles andere als reibungslos, denn als sie auf den arroganten Pianisten Noel trifft, fliegen die Funken. Und obwohl sie den Finnen mit den stahlblauen Augen am liebsten erwürgen würde, ist es doch die Musik, die sie einander langsam näherbringt …

Meine Meinung:
Wow.
Dieses Buch hat mich komplett mitgerissen und völlig vereinnahmt. Was für eine wundervolle und großartige Geschichte! Was für grandiose Charaktere (auch wenn ein paar vielleicht etwas überspitzt dargestellt werden) und was für Emotionen.

Die Geschichte berührt tief und geht unter die Haut, allein von Annas Vergangenheit her. Auch das Leben im Internat/Universität fand ich klasse dargestellt, denn man kann sich wunderbar einfühlen und erlebt alles Wichtige mit, ohne dass es irgendwann zu viel werden würde. Wer Bücher mit Internat-Setting mag, wird dieses hier definitiv lieben.

Doch das alles war es gar nicht, was „Notes of love“ so besonders macht – auch wenn das eben genannte völlig überzeugen konnte. Nein, das Herausragende an diesem Roman war definitiv die Musik. Mir ist klar, dass es komisch klingt, so etwas über ein Buch zu sagen, schließlich hört man hier nichts. Aber es stimmt. Die Autorin beschreibt die Musik so unglaublich, dass man das Gefühl hat, man würde sie eben doch hören. Man fühlt als Leser den Zauber der Melodie, man verliert sich darin. Ich habe keine Ahnung wie die Autorin das geschafft hat, aber es ist beeindruckend und bewegend. So etwas habe ich in einem Buch noch nie erlebt. Deshalb ist „Notes of love“ zu einem wahren Highlight für mich geworden, das mich nachhaltig beeindruckt hat und mir definitiv im Gedächtnis bleiben wird. Ganz großes Kino!

( Bild- und Textrechte liegen beim Verlag)


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