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Asuka Lionera: Illuminated Hearts 1. Magierschwärze.

Details:
Seitenzahl: 477 Seiten
Verlag: Impress
Erschienen: 20. Dezember 2018

Inhalt:
Felicity hat es nicht leicht. Ihr ganzes Leben schon steht sie im Schatten ihrer berühmten Brüder, der zwei talentiertesten Magier der Stadt. Während die beiden ihre Fähigkeiten nutzen, um das Gleichgewicht von Gut und Böse aufrechtzuerhalten, ist Felicity noch weit davon entfernt, ihre eigene Begabung zu beherrschen. Helfen kann ihr dabei nur die Verbindung zu einem Familiar, einem magischen Wesen aus einer Parallelwelt. Doch Shadow ist ganz anders, als Felicity erwartet hat. Der Schatten-Familiar besitzt nicht nur eine äußerst attraktive menschliche Gestalt, sondern auch ein Ego, das Felicity förmlich um den Verstand bringt – und um ihr Herz. Dabei soll seine Magie doch genau das Gegenteil bewirken…

Meine Meinung:
Was ich an Asuka Lioneras Büchern einfach immer wieder aufs Neue liebe, ist ihre Art zu Schreiben. Ich vergesse jedes Mal die Zeit und werde von der ersten Seite an komplett in die Welt des Romans hineingezogen, weil ihr Schreibstil einfach so genial und mitreißend ist. Dabei ist der Humor genial und trifft genau den meinen, weshalb ich die herrlichen Dialoge vor allem zwischen Felicity und Shadow so feiere. Aber auch das Knistern und die Anziehung zwischen den Figuren ist so großartig beschrieben, dass man es einfach fühlen und nachvollziehen kann.

Das Setting der Geschichte liebe ich ebenfalls. Magier, denen Familiare aus einer sozusagen Parallelwelt zugeteilt werden, und die gemeinsam gegen das Böse kämpfen. Superheldengeschichten sind einfach genial und auch diese hier bildet da keine Ausnahme. Ich hätte mir nur gewünscht, dass man noch mehr von dieser großartigen Welt miterlebt und mitbekommt. Es hätte noch mehr Thema sein sollen, man möchte als Leser einfach noch mehr Details usw erfahren oder andere Magier samt Familiare zumindest am Rande kennenlernen. Der Fokus der Handlung ganz eindeutig auf der Liebesgeschichte (was ich auch sehr gut so fand, nicht falsch verstehen), aber ein klein wenig mehr darüber hinaus zu erfahren, hätte dem Roman unheimlich gut getan. So hat mir am Ende leider ein wenig gefehlt, um die volle Punktzahl zu vergeben – auch wenn ich das Buch echt super fand.

Hin und wieder blieben auch ein paar Themen, die eigentlich zentral und entscheidend sind, völlig auf der Strecke. Gewisse Handlungsstränge hätten definitiv noch mehr Raum gegen Ende gebraucht. Dafür gern etwas weniger davon, dass Felicity beispielsweise unbedingt auf eine Party möchte und andere eher belanglose Ereignisse. Die Gewichtung der Themen war leider nicht ganz passend, wodurch das Gleichgewicht der Geschichte meiner Ansicht nach ins Wanken geraten ist.

Aber ich liebe Shadow und Felicity, vor allem zusammen. Die beiden sind toll beschrieben und die Anziehung zwischen den beiden ist einfach grandios und mitreißend. Wie bereits erwähnt bin ich ein großer Fan der Autorin und ihrer Art des Schreibens. Trotz einiger Kritikpunkte mochte ich den ersten Teil von „Illuminated Hearts“ dennoch unglaublich gern und bin sehr neugierig auf die Fortsetzung.

(Bild- und Textrechte liegen beim Verlag)


2 comments

  1. Dankeschön für deine Rezension!
    Gerade Cals Arc bekommt in Band 2 und 3 mehr Spielraum 🙂 Im ersten Band konzentriere ich mich immer auf die beiden Hauptcharaktere.
    Ich wünsche dir ganz viel Spaß mit den Folgebänden!

    Alles Liebe
    Asuka

    • Vielen lieben Dank für deinen Kommentar!
      Ich kann es kaum erwarten mehr von ihnen zu lesen und bin unglaublich gespannt auf die Fortsetzungen. *-*

      Liebe Grüße

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