Lila Bücherwelten

Der lila Bücherblog für Fantasy und Romantik

Cosima Lang: Hunting the Beast 1. Nachtgefährten.

Details:
Seitenzahl: 278 Seiten
Verlag: Impress
Erschienen: 25. April 2019

Inhalt:
Seit Dot vor Jahren bei einem Wolfsangriff ihre Eltern verloren hat, lebt sie für die Rache. Sie gehört der Gilde der »Reds« an, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Nachtwesen aller Art zu jagen. Dass sie sich dabei bisweilen am Rande der Legalität bewegt, nimmt Dot in Kauf. Doch die Zeiten ändern sich. Von einem Tag auf den anderen wird den Reds die Jagd untersagt – und Dot versteht die Welt nicht mehr. Anstatt zu kämpfen, soll sie nun ausgerechnet mit einem Werwolf zusammenarbeiten. Und wenn sie ganz ehrlich zu sich ist, dann ist dieser Ben der coolste Nerd, den sie je getroffen hat…

Meine Meinung:
Positiv an diesem Buch fand ich definitiv, dass es sich unglaublich schnell durchlesen lässt. Ich habe nur einen Abend dafür gebraucht, weil der Schreibstil so flüssig ist und man ohne Probleme hineinkommt und sehr flüssig lesen kann. Es ist immer ein großer Pluspunkt, wenn man so leicht und gut durch eine Geschichte kommt und spricht sehr für die Autorin.

Auch die Handlung an sich finde ich sehr interessant und eine richtig klasse Idee. Die Reds und die Werwölfe bzw. Nachtwesen, die ihre Beziehung zueinander endlich ändern wollen und sich nicht mehr bekämpfen. Eine Interpretation von Rotkäppchen, die ich so sicherlich noch nie gelesen habe und von der Art her sehr gelungen finde.

Nicht ganz so überzeugen konnten mich die Figuren. Sie blieben etwas blass und hatten für meinen Geschmack nicht ganz so viel Tiefe wie sie gebraucht hätten, um mich für sich einzunehmen. Hier hätte man die Charaktere vielleicht noch etwas mehr ausarbeiten können und sie noch überzeugender machen. Das Gleiche gilt für die Liebesgeschichte. Die Idee dahinter war wieder richtig richtig gut, aber irgendwie kamen bei mir als Leser die Anziehung und das Knistern zwischen den Protagonisten leider nicht so wirklich an.

Ein Negativpunkt für mich persönlich (ist aber sehr subjektiv) ist die beschriebene Grausamkeit im Buch. Ich lese keine Krimis, Thrillers usw, weil ich blutige Details und dergleichen nicht mag und ganz sicher nicht lesen will. Hätte ich gewusst, wie viel Details man von Verbrechen und Morden hier zu lesen bekommt, hätte ich das Buch ehrlicherweise nicht gelesen. Das ist nicht mein Genre und hat das Ganze für mich leider ins Negative verkehrt. Dafür kreide ich der Autorin natürlich nichts an, ich hätte mir nur eine Art Triggerwarnung oder Hinweis oder ähnliches gewünscht, weil mir persönlich war es zu blutig.

(Bild- und Textrechte liegen beim Verlag)


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