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Teresa Sporrer: Dragon Princess 1. Ozean aus Asche und Rubinen.

Details:
Seitenzahl: 350 Seiten
Verlag: Impress
Erschienen: 26. November 2020

Inhalt:
Was, wenn die Prinzessin vergeblich darauf wartet, dass der Prinz sie aus dem Turm befreit? Wenn es der Drache ist, der sie rettet? Dann schwört die Prinzessin Rache an denen, die sie eingesperrt haben – ihrer königlichen Familie. Und dafür braucht sie die Hilfe eines ebenso draufgängerischen wie charismatischen Piratenkapitäns … 

Meine Meinung:
Was die Bücher von Teresa Sporrer schon immer ausgezeichnet hat, ist ganz klar der jugendliche Humor. Und auch hier punktet sie wieder genau damit. Die Dialoge zwischen Ruby und Fynn sind einfach sehr amüsant, doch gerade auch Fynn allein ist wirklich ein Garant für tolle Unterhaltung.

Wunderbar ist ebenfalls die Art der Liebe, die hier vermittelt wird: Liebe kennt kein Alter und kein Aussehen. Es ist egal, wie du aussiehst, woher du kommst oder in welchem Körper du geboren wurdest – Liebe entsteht durch ganz andere Dinge. Diese Botschaft steht dabei aber nicht im Mittelpunkt der Handlung, sondern wird einfach immer wieder wie nebenbei gezeigt. Als Normalität. Meiner Meinung nach ist das großartig, da so gerade jüngere Leser eine wichtige Botschaft mit auf den Weg bekommen.

Leider kann ich aber nicht nur Positives über den ersten Band von „Dragon Princess“ sagen. Es fehlt zum einen einfach oftmals die Spannung. Hin und wieder gibt es kleinere spannendere Passagen, doch insgesamt besteht das Buch hauptsächlich aus (durchaus unterhaltsamen) Geplänkel der Figuren. Auch einen roten Faden in der Handlung habe ich weitestgehend vermisst. Anfangs hat man ihn noch gesehen, doch irgendwo auf dem Schiff der Piraten ging er dann wohl verloren und wurde erst kurz vor Ende wiederentdeckt. Im Mittelteil hingegen habe ich nicht erkennen können, was diese Geschichte möchte beziehungsweise wozu alles passiert.

Insgesamt hat der Auftakt der neuen Reihe von Teresa Sporrer mich durchaus unterhalten können, vor allem jüngeres Publikum wird hier wohl sehr angesprochen werden. Und trotz meiner Kritikpunkte möchte ich die Fortsetzung unbedingt auch lesen, da mich der Ausgang der Geschichte wirklich interessiert. Allein das spricht ja schon für „Dragon Princess“, denn die Neugier kann nicht jedes Buch wecken.

(Bild- und Textrechte liegen beim Verlag)


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