Lila Bücherwelten

Der lila Bücherblog für Fantasy und Romantik

Blogtour „Devil’s Daughter“: Lilyan C. Wood.

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Willkommen zum letzten Tag der Blogtour rund um das tolle Buch „Devil’s Daughter“ von Lilyan C. Wood!
Bei mir gibt es heute ganz viele Infos über die Autorin – und das nicht nur in einem herkömmlichen Interview. 😉

 

Claudia

 

Zunächst kurz zur Person, um die es heute eigentlich geht.
Lilyan C. Wood wurde 1985 im schönen Saarbrücken geboren. Nach einem mehrere Jahre umfassenden Zwischenstopp in Baden-Württemberg, bedingt durch ihr Studium und das Referendariat, lebt sie heute wieder im kleinen und beschaulichen Saarland. Hauptberuflich hat sie sich der Aufgabe verschrieben, Kindern als Grundschullehrerin u. a. das Rechnen, Lesen und Schreiben beizubringen.
In ihrer Freizeit widmet sie sich ihrer größten Leidenschaft, dem Schreiben.

„Devil’s Daughter“ kaufen …

Meine Meinung zu „Devil’s Daughter“

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1. Steckbrief

– Geburtstag und Sternzeichen?
01.02.1985 und Wassermann

– Ausbildung/Studium und Beruf?
Grundschullehrerin

– Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Nachdem meine Oma vor knapp drei Jahren gestorben ist, habe ich endlich beschlossen, meine Ideen zu Papier zu bringen und mein erstes Buch geschrieben. Geschichten habe ich mir schon immer ausgedacht, mich vorher aber nie getraut, sie aufzuschreiben.

 

 

2. Fragen zu deiner Person

– Wenn du einen Wunsch frei hättest, was wäre das?
Ich würde mir wünschen, dass meine Eltern nicht vor mir sterben. Ich kann mir nicht vorstellen, ohne sie sein zu müssen – ich will es auch nicht.

– Was ist deine liebste Kindheitserinnerung?
In meiner Kindheit blieben die Kinder in unserer Straße in den Sommerferien oft den ganzen Tag draußen. Abends, wenn die Sonne bereits untergegangen war, saßen wir unter einer Straßenlaterne und man hörte unsere Eltern quatschen, die nicht weit entfernt auf einer der Treppen zusammen saßen. Das sind wunderschöne Erinnerungen an eine Zeit, die ich gerne noch einmal durchleben würde.

– Welche drei Ziele hast du für die nächste Zeit?
Das Schreiben weiterzuverfolgen und nicht aufzugeben, endlich wieder meine Wohnung aufzuräumen (der Haushalt kommt nun mal an letzter Stelle …) und mehr Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden zu verbringen (auch die kamen leider in letzter Zeit zu kurz).

 

 

3. Fragen zu »Devil’s Daughter«

– Wann und wo kam dir die Idee zu diesem Buch?
Die Idee zur Tochter des Teufels, die wiedergeboren wird, kam mir schon als Kind. Allerdings habe ich keine Ahnung, wie – auf einmal war die Idee da und geisterte mir Jahre lang im Kopf herum. Den genauen Plot entwickelte ich letztes Jahr, als ich beschloss, über die Figur ein Buch zu schreiben.

– Magst du herkömmliche Prinzessinnenromane oder ist das eher nicht so dein Fall? Also ist es absichtlich eine Neuinterpretation dieses Themas geworden oder hat sich das aus der Idee heraus einfach so ergeben?
Zwischendurch lese ich ganz gerne Prinzessinnenromane, ich bin auch ein riesiger Märchenfan. Dass Lucia eine Prinzessin wurde hat sich zufällig ergeben und machte für mich plötzlich Sinn, da der Teufel selbst ein König sein musste.

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Jetzt geht’s aber ans Eingemachte und zum eigentlichen Kern des Interviews. 😉
Ich habe für euch ein Interview der etwas anderen Art mit dem schönen Titel „Dein Leben in Buchtiteln“.
Einfaches Prinzip, das uns dennoch viel über eine Person verrät. Ich habe Lilyan ein paar Fragen gestellt und anstelle einer herkömmlichen Antwort gibt es eben ein Buchcover bzw. -titel. Das verrät viel über eine Person und ist einfach Mal was anderes.

Viel Spaß! 🙂

1. Welches Buch symbolisiert für dich deine Kindheit?

Kleine Hexe

 

2.  Welchen Beruf wolltest du als Kind später mal ergreifen?

fräulein lehrerin

 

3. Hast du Haustiere?

Felix´ostwind

 

 

4. Dein Beziehungsstatus?

unendliche geschichte
Schon seit einer Ewigkeit vergeben und ein Ende ist nicht in Sicht.

 

5. Was sind deine Hobbys?

Bibbi und Tinaempire of ink

 

6. Was ist dein Traumurlaubsziel?

STadt der träumenden bücher

 

7. Dein LieblingsprotagonistIN und/oder dein Book Boyfriend?

Dreizehnte Fee  Terry Pratchett total verhext

„Die Dreizehnte Fee“ von Julia Adrian: Den Hexenjäger fand ich toll. 
„Total verhext“ von Terry Pratchett: Ich liebe die Hexen in diesem Buch!

 

8. Welches Buch hat dein Leben verändert?

Käptn Blaubär
„Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“ von Walter Moers. Dieses Buch beflügelt die Fantasie ungemein.

 

9. Welches Buch hat dich zuletzt zum Lachen gebracht?

Postkarte vorn300dpi
„Hidden Hero 1: Verborgene Liebe“ von Veronika Rothe, also von dir. 😀 Ich musste so lachen und finde Lilys Humor klasse.

 

10. Und welches zum Weinen?

Terry Pratchet
„Die Krone des Schäfers“ von Terry Pratchett, weil es sein letztes veröffentlichtes Buch ist und die Geschichten um eine faszinierende Welt damit enden. Ich musste bereits auf den ersten Seiten heulen wie ein Schlosshund, als eine meiner Lieblingsfiguren starb.

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Natürlich gibt es auch was zu gewinnen.

Und zwar 3 Pakete bestehend aus dem eBook zu „Devil’s Daughter“ und passenden Goodies.
Für jedes Kommentieren der Beiträge der Blogtour könnt ihr ein Los sammeln. Bei mir gilt es folgende Frage zu beantworten:

Hat euch eine Antwort des „Dein Leben in Buchtiteln“-Teils überrascht? Oder habt ihr sogar viele Gemeinsamkeiten mit Lilyan?

(Teilnahmebedingungen:
– Teilnahme ab 18 oder mit Erlaubnis der Eltern
– Keine Barauszahlung des Gewinnes möglich
– Das Gewinnspiel läuft bis zum 17.06.17 um 23:59 Uhr
– Die Gewinner erklären sich bereit öffentlich genannt zu werden
– Der Rechtsweg ist ausgeschlossen)

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Die Stationen der Tour nochmal im Überblick. 😉

Tag 1: Lines Bücherwelt – Charaktere
Tag 2: Fuchsias Weltenecho – Interview mit einer Leserin
Tag 3: Corinnas World of Books – Entstehung eines Buchs
Tag 4: Lila Bücherwelten – Ich hoffe mal, ihr wisst, worum es ging. 😛


Veronika Mauel: Fallen Princess.

Fallen princess

Details:
Seitenzahl: 313
Verlag: Dark Diamonds
Erschienen: 31. März 2017

Das Buch will ich kaufen …

Inhalt:
Isabellas Leben ist das einer wahren Märchenprinzessin. Ihr Reichtum und ihre Schönheit locken die angesehensten Männer in Scharen in ihre Nähe. Ob Prinzen oder hochrangige Kaufleute, ein jeder will um ihre Hand anhalten. Doch Isabella ist wählerisch und keiner ist ihr gut genug. Einen nach dem anderen stößt sie vor den Kopf, bis ihrem Vater eines Tages der Kragen platzt und er sie zur Strafe dem nächstbesten Mann übergibt, der sie haben will. So wird Isabella plötzlich die Frau eines ruppigen Bettlers, der ihr nichts zu bieten hat als eine armselige Hütte und ein hartes Leben. Jedoch steckt weit mehr hinter dem Mann, der sich als Einziger nicht von ihr herumkommandieren lässt…

Meine Meinung:
Ich finde Märchenadaptionen immer sehr interessant und auch, inwiefern sie verändert und abgewandelt werden.
Bei „König Drosselbart“ muss ich gestehen, dass ich die ganz grobe Handlung zwar kenne, aber nicht die genauen Details der Geschichte. Aber insofern ich das beurteilen kann, hat sich Veronika Mauel doch schon sehr an das Original gehalten und trotzdem auch eigene und neue Ideen miteingewoben. Eine gelungene Mischung.

Die Entwicklung von Isabella anfangs doch echt sehr grenzwertigen Art – was ich in diesem Fall aber positiv fand, da es so authentischer wurde – hin zu einer fast schon anderen Person war ebenfalls schön dargestellt und hat mir gut gefallen.

Das Setting an sich fand ich auch echt gut, weil man den Prunk am Hof toll nachempfinden kann, aber auch die ärmlichen Verhältnisse wirklich super geschildert wurden. Nur war mir nie so ganz klar, ob wir uns jetzt in einer Märchenwelt befinden, in unserer eigenen Welt (in der Vergangenheit) oder ob die Geschichte doch in einer Zukunftsvision spielt.
Na ja, andererseits hat es das aber auch irgendwo spannend gemacht, weil man länger darüber nachgedacht hat.

Das mit den Gefühlen ging vielleicht auch ein wenig zu schnell, aber ist eben ein Märchen. 😉

Fazit:
Eine gelungene Neuinterpretation von „König Drosselbart“, die mich mit bekannten Elementen und neuen Ideen überzeugt hat. Ein paar winzige Kleinigkeiten hatte ich zu bemängeln, aber die mindern nicht das tolle Lesevergnügen. Ein wirklich schönes Buch, vor allem für Fans von guten Märchenadaptionen und Prinzessinnen-Romanen. 8 lila Punkte


Jo Schneider: Der Namenlose (Die Unbestimmten 2).

Der Namenlose

Details:
Seitenzahl: 571 Seiten
Verlag: Dark Diamonds
Erschienen: 26. Mai 2017

Das Buch will ich kaufen …

Inhalt:
Obwohl Zianth sich nichts sehnlicher wünscht, als endlich die Magie des Feuers zu beherrschen, weigert sich Aster weiterhin, sie diese zu lehren. Bis sie sich gemeinsam einer gefährlichen Mission anschließen, die den größten Magier des Reiches und seine Schülerin auf einen Pfad der Dunkelheit führt. Endlich erfährt Zianth, was der geheimnisvolle Winteralb bislang vor ihr zu verbergen versuchte …

Meine Meinung:
Sprache:
Ich finde den Sprachstil von Jo Schneider wirklich ganz besonders. Er ist so bildgewaltig und malt tatsächlich richtige Bilder im Kopf der Leser – und das nur mit Worten. Er ist so ausschmückend ohne auch nur ansatzweise schwülstig oder übertrieben zu wirken.
Für mich verkörpert der Erzählstil hier genau das, was zu einem großen High Fantasy-Werk passt. Und wer diese Art des Schreibens liebt, ist hier genau richtig.

Figuren:
Die Figuren sind einfach großartig. Sie sind mit viel Liebe ausgearbeitet, haben Stärken und Schwächen und sind alle anders.

Die Protagonistin Zianth hat sich deutlich weiterentwickelt – gerade wenn man auf den Anfang von Band 1 zurückblickt. Sie wird immer mehr zu sich selbst, wird erwachsener und reift durch die Erfahrungen, die sie sammelt.

Aster ist ja nach wie vor mein absoluter Favorit, denn auch wenn wir mehr über ihn erfahren, bleibt er dennoch geheimnisvoll und einfach spannend. Mit ihm wird es garantiert nicht langweilig und ich finde ihn als Figur einfach großartig.

Handlung:
Hier ist wieder ganz schön was geboten, das kann ich euch schon mal verraten. 😉 Und auch wenn es mir aus total subjektiven Gründen (ich bin bei High Fantasy einfach immer sehr sehr sehr sehr kritisch, sorry) teilweise etwas zu langatmig war, ist die Handlung insgesamt wirklich toll.

Ich bin nach wie vor beeindruckt von der Tiefe der Geschichte. Wie sehr sich die Autorin alles überlegt hat, wie gut durchdacht die ganze Erzählung ist. Als würde es diese Welt wirklich geben. Das ist nicht selbstverständlich und gehört definitiv zu den hochklassigen Dingen in der High Fantasy- Literatur. Man hat das Gefühl, man bereist eine neue, fremde Welt und liest nicht nur von ihr.
Ich freue mich jedenfalls sehr, noch öfter dorthin gehen zu dürfen und in diesen komplexen und faszinierenden Weltenaufbau einzutauchen.

Mehr will ich eigentlich gar nicht über den Inhalt verraten, denn das würde ja doch irgendwie alles spoilern … Deshalb lasst euch gesagt sein: Wer gut durchdachte High Fantasy mag, wird diese Reihe verschlingen!

Fazit:
Für Fans von High Fantasy ist die Reihe „Die Unbestimmten“ ein absolutes Muss. „Der Namenlose“ steht als zweiter Band dem ersten in überhaupt nichts nach und knüpft perfekt an den Vorgänger an. Auch wenn es mir persönlich stellenweise etwas zu langatmig war, ist das gar nicht weiter schlimm. Denn der ganz besondere Sprachstil, die tollen Figuren und vor allem die unglaublich gut durchdachte und komplexe Welt faszinieren den Leser und machen ganz viel Lust auf die nächsten Bücher der Reihe. Von mir gibt es 8 Punkte.


Colleen Hoover: Nächstes Jahr am selben Tag.

Nächstes Jahr am selben TAg

Details:
Seitenzahl:
Verlag: dtv
Erschienen: 10. März 2017

Das Buch will ich kaufen …

Inhalt:
Ausgerechnet am Abend, bevor sie von Los Angeles nach New York zieht, lernen sie sich kennen: die 18-jährige Fallon, Tochter eines bekannten Filmschauspielers, und der gleichaltrige Ben, der davon träumt, Schriftsteller zu werden. Beide verlieben sich auf den ersten Blick ineinander und verbringen die Stunden vor dem Abflug zusammen. Doch wie soll es weitergehen? Wollen sie sich wirklich auf eine Fernbeziehung einlassen und ihren Alltag nur halbherzig leben? Um das zu verhindern, beschließen die beiden, sich die nächsten fünf Jahr jedes Jahr am selben Novembertag zu treffen, dazwischen jedoch auf jeglichen Kontakt zu verzichten. Und wer weiß, vielleicht, so die Hoffnung, klappt es am Ende der fünf Jahre ja mit einem Happyend.
Doch fünf Jahre sind eine lange Zeit – und so kommt ihnen trotz aller intensiven Gefühle, die bei jedem Treffen der beiden hochkochen, ganz einfach das Leben dazwischen …

Meine Meinung:
Sprache:
Jetzt mal im Ernst: Wie kann ein Mensch so verdammt gut schreiben können?! Von der ersten bis zur letzten Seite schafft es Colleen Hoover wie kaum eine andere so tiefe und echte Gefühle zu erzeugen, dass man gar nicht anders kann, als in der Geschichte zu versinken und jedes Wort davon zu lieben. Es ist so fesselnd, so ehrlich, so authentisch und so überwältigend, dass ich glaube ich so gut wie keine Autorin kenne, die es mit Colleen Hoover aufnehmen kann.
Der Wahnsinn!

Figuren und Handlung:
Alles hat so viel Tiefe, wirkt authentisch und hat mich einfach total berührt.
Hier ist niemand perfekt, alle haben Fehler und sind einfach so real gezeichnete Figuren. Hier gibt es keine glattgebügelten Protagonisten, keine 0815-Charaktere oder Klischeetypen. Das liebe ich so an Colleen Hoovers Büchern, denn sie schafft es, den Figuren wirklich Leben einzuhauchen und sie zu echten Menschen zu machen.

Die Handlung ist wieder mal grandios. Denn wir erleben im Grunde nur sechs Tage. Ja, richtig gelesen. Wir treffen Ben und Fallon zwar über den Zeitraum von fünf Jahren, aber jeweils nur an einem einzigen Tag.
Ich dachte mir: Kann das funktionieren? Kann man so überhaupt eine Verbindung zu ihnen aufbauen, wenn man immer nur einen Tag aus dem Leben mitkriegt?
Die Antwort: Jap, man kann. Und wie! Ich weiß nicht, wie die Autorin das hinkriegt. Aber ich hatte nicht einmal das Gefühl, dass mir etwas fehlt. Dass ich mehr vom Leben der beiden hätte mitbekommen müssen.
Es war einfach perfekt, voller echter und nachvollziehbarer Gefühle und spannend.

Denn die Wendungen, mit denen man hier zu tun hat, haben es richtig in sich! Mit dem allermeisten rechnet man einfach mal so überhaupt nicht und ist als Leser richtig geschockt. Ich verrate natürlich nichts, nur so viel: Es ist hier definitiv keine Langeweile zu finden und im Grunde irgendwie alles anders als man denkt.

Fazit:
Nachdem ich von „Zurück ins Leben geliebt“ ein wenig enttäuscht war, kann mich „Nächstes Jahr am selben Tag“ einfach völlig von sich überzeugen. Eine umwerfende und frische Idee, ein unvergleichlich grandioser Sprachstil und authentische Figuren und Gefühle machen das Buch zu einem echten Leseerlebnis, das niemand verpassen sollte. 10 lila Punkte


Julie Heiland: Pearl. Liebe macht sterblich.

Pearl

Details:
Seitenzahl: 352 Seiten
Verlag: FJB
Erschienen: 24. Mai 2017

Das Buch will ich kaufen …

Inhalt:
Pearl ist eine Suchende. Ihre Sehnsucht nach Liebe ist so groß, dass sie selbst im Tod keine Ruhe gefunden hat und zur Unsterblichkeit verdammt ist. Sie hat nur eine Möglichkeit, erlöst zu werden: sie muss die wahre, aufrichtige Liebe erfahren. Aber der, den sie endlich lieben kann, stellt sich als ihr größter Feind heraus. Wird er ihre Gefühle erwidern und sie befreien oder wird er ihr Schicksal auf ewig besiegeln?

Meine Meinung:
Sprache:
Der Erzählstil hat mich von Anfang an richtig für sich eingenommen. Er ist düster und transportiert die Gefühle so gut, dass man die Figuren einfach unglaublich gut verstehen kann. Davon lebt „Pearl“ definitiv, denn die Verzweiflung, der Schmerz und der Kampf zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit prägen die Geschichte. Dass die Autorin es schafft und diese eigentlich schwer vermittelbaren Emotionen so authentisch rüber zu bringen, hat mir unglaublich gut gefallen.

Figuren und Handlung:
Erstmal ist schon das Setting einfach wunderschön. Die Geschichte spielt vor der Kulisse Venedigs und die Atmosphäre der Stadt wurde toll eingefangen. Maskenbälle, Gondeln und alles drum und dran findet man hier im Buch. Natürlich hätte die Story auch woanders funktioniert, aber so war es sogar noch ein Stück schöner sie zu lesen.

Die Handlung ist wie der Sprachstil auch düster. Wie sollte es auch sonst sein? Ich meine, es geht hier um ein Mädchen, das nach einem furchtbaren Leben selbst im Tod keinen Frieden gefunden hat – weil sie sich so verzweifelt nach Liebe sehnt. Dabei ist sie nicht die Einzige, die das tut, und mich haben die Schicksale der hier auftretenden Figuren allesamt berührt.
Ein mutiges Buch, das sich hauptsächlich mit der Schattenseite der Liebe bzw. dem Fehlen davon befasst. Es geht um die dunklen Gefühle in den Menschen und was Hoffnung bewirken kann – oder das Verlieren davon.

Wie der Klappentext ja (leider) schon verrät, findet Pearl tatsächlich jemanden, den sie glaubt lieben zu können – doch selbstverständlich ist alles nicht so einfach wie es scheint. Es ist ein langer, sehr steiniger Weg, den Pearl hier gehen muss und das Ende ist höchst ungewiss.
Die Liebesgeschichte fand ich schön beschrieben, man konnte sie nachvollziehen, auch wenn vielleicht alles ein wenig schnell geht. Sie hat mich auch berührt wie die Finsternis der Geschichte.

Hier ist eben nicht alles in hell und dunkel, gut und böse einzuteilen, sondern es gibt ganz viel dazwischen. Das fand ich toll, da nicht nur eine Seite beleuchtet wird und die Figuren nicht glatt und übertrieben perfekt sind. Sie haben Schwächen, Fehler und Sehnsüchte.

Fazit:
Ein tolles und vor allem atmosphärisches Buch mit echten Gefühlen und einer Portion Düsternis. Insgesamt eine wirklich schöne Geschichte, bei der man gar nicht aufhören wollte zu lesen. 9 lila Punkte


Carmen Gerstenberger: Supernatural Retirement.

supernatural retirement

Details:
Seitenzahl: 300 Seiten
Verlag: Books on Demand
Erschienen: 13. Februar 2017

Das Buch will ich kaufen …

Inhalt:
Auch die unsterbliche Ewigkeit hat ein Verfallsdatum.
Supernatural Retirement – das ist der Altersruhestand für Übernatürliche.
Einst lebten sie im Verborgenen, mitten unter uns, doch nun haben sie ausgedient. Für alternde oder von ihren Clans ausgestoßene, übernatürliche Wesen existiert ein Altersheim der besonderen Art: das Castle. Dort führen die unterschiedlichsten Arten, abgeschnitten vom Rest der paranormalen Welt, eine etwas andere Wohngemeinschaft.
Der Ruhestand könnte so schön sein – wären da nicht die grausamen Morde, von denen das Castle seit geraumer Zeit heimgesucht wird. Keiner der Bewohner scheint mehr sicher zu sein und niemand weiß, wer der unsichtbare Feind ist.
Archibald, ein Werwolf mit Fellproblem, Belial, ein liebestoller Höllenfürst und Vlad, der depressive einstige Fürst der Vampire, nehmen sich des Falles an. Mit der Hilfe einer Hexe stolpern sie in die abenteuerliche Jagd nach dem Castle-Killer.

Meine Meinung:
Im Vorfeld habe ich oft über das Buch gehört, wie unglaublich witzig es ist und dass ich mich garantiert totlachen werde.
Vielleicht war das der Fehler, denn dadurch hatte ich irgendwie ziemlich hohe Erwartungen – meistens keine so gute Voraussetzung, da man so öfter enttäuscht wird.

Leider war das auch hier ein wenig der Fall. Aber – und das möchte ich explizit betonen – ist meine Kritik absolut und völlig subjektiv! Wem der Humor gefällt, der wird das Buch zurecht super finden. Nur war es eben nicht so ganz mein Fall.
Es wurde ein Spruch an den nächsten gereiht und ein Witz nach dem anderen sozusagen erzwungen. Das war mir ehrlich gesagt einfach zu viel des Guten. Es gab gerade am Anfang so gut wie nur Dialoge, die dann noch alle von lustigen Sprüchen bestimmt waren – das war mir einfach zu viel. Ehrlich, ich fand es zu Beginn ja noch unterhaltsam, doch irgendwann hat es mich leider eher genervt.
So blieb es während des restlichen Lesens dann leider auch.

Aber wie gesagt, das hier ist eine rein subjektive Meinung und ich empfehle jedem, der sich für das Buch interessiert, einfach in die Leseprobe reinzuschnuppern. Da stellt ihr nach ein paar Seiten ja schnell fest, ob es euch – hoffentlich nicht – so geht wir mir oder ob ihr den vielen positiven Stimmen recht geben könnt. Ich hoffe natürlich, dass es letzteres sein wird, damit das Werk der Autorin viele Fans findet.

Die Idee der Geschichte hingegen fand ich super. Ein Altersheim für übernatürliche Wesen? Genial. 😀

Fazit:
Auch wenn mich der Humor nicht so ganz überzeugen konnte, ist das eine sehr subjektive Angelegenheit und ich verstehe durchaus, warum das Buch so viele gute Bewertungen bekommen hat. Mein Fall war es nicht so ganz, aber ich hoffe, dass es euch anders gehen wird. 5 lila Punkte


Ashley Gilmore: Delilah. Auf der Suche nach Fairyland.

Delilah

Details:
Seitenzahl: 228 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Erschienen: 28. Mai 2017

Das Buch will ich kaufen …

Inhalt:
Delilahs Leben sieht anders aus als das ihrer Mitschülerinnen. Nicht nur jobbt sie beinahe täglich nach Schulschluss in einer Buchhandlung und versucht so, sich selbst und ihre kranke Mutter über Wasser zu halten, sie hat auch ganz andere Vorlieben. Statt am Wochenende auf Partys zu gehen, sieht sie sich mit ihrer besten Freundin Wendy viel lieber Märchenfilme an.
Schon immer war Delilah fasziniert von der Märchenwelt, was wohl vor allem daran liegt, dass ihre Mutter behauptet, von daher zu kommen, und ihr schon als kleines Mädchen die magischsten Geschichten erzählte und die zauberhaftesten Lieder vorsang. Richtig geglaubt hat Delilah ihr allerdings nie, dass sie eine echte Märchenprinzessin ist, bis ein Unglück geschieht und sie sich selbst auf der Suche nach der Wahrheit wiederfindet. Allein ist sie dabei aber nicht, denn ihr Kumpel Todd macht sich gemeinsam mit ihr auf die lange, abenteuerliche Reise – nach Fairyland.

Meine Meinung:
Wie auch schon die letzten Märchen von Ashley Gilmore, überzeugt auch „Delilah“ mit dem Charme der Disney-Filme. Es ist einfach eine locker-leichte Geschichte, die man in einem Rutsch lesen kann und sich danach schlicht und ergreifend besser fühlt. Man glaubt wieder ein Stück weit an das Gute im Menschen – und sind wir doch mal ehrlich, genau solche Bücher braucht man im Augenblick doch einfach.

Ich fand es schön, dass es dieses Mal andersrum lief als in den bisherigen Märchen. Sprich, Delilah kommt nicht aus Fairyland in unsere Welt, sondern ist hier bei uns geboren und sucht das Märchenreich. Eine gute Idee, das Ganze von der anderen Seite anzugehen, die auch wieder gewohnt märchenhaft umgesetzt wurde.

Wie immer gilt, dass man hier keine Geschichte mit richtig viel Tiefe usw. erwarten darf. Aber wie gesagt, macht das in meinen Augen eben auch den Zauber von Ashley Gilmores Büchern aus. Dass sie eben mal nicht so sehr auf das Böse und Schlechte fixiert sind, sondern auf das Gute. Darauf, Liebe und Hoffnung in die Welt zu bringen und auch zum Leser.

Klar, es gibt auch hier schon wirklich traurige und mitreißende Szenen. Dadurch, dass dieses Märchen länger ist als die anderen, bleibt auch mehr Raum dafür, was mir sehr gut gefallen hat. Und trotzdem bleibt der Märchencharakter erhalten und das Fröhliche und Zuversichtliche geht nie verloren. Der Glaube, dass am Ende alles gut wird und auf jeden von uns ein Happy End wartet.

Fazit:
Gewohnt märchenhaft entführt uns Ashley Gilmore in die Welt der Nachfahren berühmter Prinzessinnen – nur dieses Mal andersrum. Den neuen Ansatz fand ich wirklich sehr gelungen und ich liebe es, dass ihre Bücher es immer wieder schaffen, den Charme der Disney-Filme aufzugreifen und dem Leser die Hoffnung schenkt, dass am Ende doch alles gut werden kann. 8 lila Punkte


Gelesene Bücher Mai 2017

Im Mai ging bei mir Buchtechnisch die Post ab. 😀
 

 

1. Sabine Schulter: Melody of Eden 3. Blutrache. 390 Seiten. -> Rezension gibt es HIER
2. Natalie Luca: Von der Dunkelheit geliebt. 304 Seiten. -> Rezension gibt es HIER.
3. Laura Kuhn: We could be heroes. 256 Seiten. -> Rezension gibt es HIER.
4. Cat Dylan: Call it Magic 2. Feentanz. 392 Seiten. -> Rezension gibt es HIER.
5. Erin Summerill: Auf ewig gejagt. 416 Seiten. -> Rezension gibt es HIER.
6. Bianca Iosivoni: Der letzte erste Blick. 464 Seiten. -> Rezension gibt es HIER.
7. Anika Lorenz: Heart against Soul 6. In der Liebe ein Mensch. SEITEN -> Rezension gibt es HIER.
8. Gail Honeyman: Ich, Eleanor Oliphant. SEITEN -> Rezension gibt es HIER.
9. Nica Stevens: Der Hüter der fünf Leben. 288 Seiten. -> Rezension gibt es HIER.
10. Kendare Blake: Der Schwarze Thron 1. Die Schwestern. SEITEN. -> Rezension gibt es HIER.
11. Sarina Bowen: True North 1. ??? Seiten. -> Rezension gibt es HIER
12. Drucie Anne Taylor: Logan. ??? Seiten. -> Rezension gibt es HIER.
13. Jo Schneider: Die Staubgeborene (Die Unbestimmten 1). 560 Seiten. -> Rezension gibt es HIER
14. Cora Carmack: Stormheart. Die Rebellin. 384 Seiten. -> Rezension gibt es HIER
15. Lilyan C. Wood: Devil’s Daughter. Königreich der Unterwelt. 369 Seiten. -> Rezension gibt es HIER
16. Erin Watt: Paper Princess. 384 Seiten. -> Rezension gibt es HIER
17. Jennifer Alice Jager: Empire of Ink. 369 Seiten. -> Rezension gibt es HIER
18. Rhinannon Thomas: Ewig. Wenn Liebe erwacht. 400 Seiten. -> Rezension gibt es HIER
19. Vanessa Riese: Die wundersame Welt der Fabelwesen. 270 Seiten. -> Rezension gibt es HIER
20. Tina Köpke: Royal Me 1. The Masquerade. 190 Seiten. -> Rezension gibt es HIER.

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Leichte Eskalation im Mai. 😀
Aber ich hatte tatsächlich zwei ganz klare Highlights, die ausnahmsweise beide aus dem New Adult Bereich stammen und nicht aus dem der Fantasy. 😉

True North  Der letzte erste Blick


Blogtour „Die Staubgeborene“: Jo Schneider

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Willkommen zum zweiten Tag der Blogtour zu „Die Staubgeborene“ von Jo Schneider!
Ich stelle euch heute die Autorin ein wenig näher vor und das auf eine etwas andere Art. 😉

 

 

Jo

Hier mal der offizielle Text über Jo:
Jo Schneider wurde 1995 im malerischen Chiemgau mit Blick auf die grünen Alpen geboren, die sie schon zu manchen fantastischen Geschichten inspirierten. Aktuell lebt sie in Leipzig und widmet sich leidenschaftlich dem Verfassen kreativer Texte. Wo sie geht und steht findet sie immer die Zeit, ein paar Zeilen zu Papier zu bringen. Meist werden aus ihren Ideen ganze Romane, manchmal aber auch »nur« Kurztexte oder Poetry Slams.

Weiteres unter:
www.schneider-jo.de
www.facebook.com/joschneiderautorin oder HIER.

Ich will das Buch kaufen.

Meine Meinung zum Buch.

 

 

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1. Steckbrief

Geburtstag und Sternzeichen?
9. November 1995, demnach ein Skorpion

Ausbildung/Studium und Beruf?
Momentan mache ich eine Ausbildung zur PTA, würde aber gerne noch Sozialpädagogik studieren.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich habe das seit ich 11 bin immer wieder versucht, aber nie wirklich durchgehalten. Dann kurz vor den Sommerferien der 9. Klasse ist es dann aus mir rausgebrochen. In diesen 2 Monaten habe ich dann meine ersten beiden Bücher geschrieben und seitdem nie wieder mit Schreiben aufgehört.

 

 

2. Fragen zu deiner Person

Wenn du einen Wunsch frei hättest, was wäre das?
Mehr Wünsche! 😉 Und wenn das nicht geht, würde ich mir nur wünschen, dass meine Tiere immer gesund bleiben.

Was ist deine liebste Kindheitserinnerung?
Im Wohnzimmer meiner Großeltern vor dem riesigen Fenster zu sitzen, die Burgruinen, den Fluss und die Wälder zu betrachten und mir währenddessen Geschichten auszudenken.

Welche drei Ziele hast du für die nächste Zeit?
Meine Ausbildung abschließen. Dieses Jahr noch zwei weitere Geschichten beenden. Kürzere Bücher zu schreiben 😉

Baum

 

3. Fragen zu »Die Staubgeborene« bzw. »Die Unbestimmten«

Wann und wie kam dir die Idee zu der Reihe »Die Unbestimmten«?
Das war November 2015. Ich war mit meinem Freund in einem Restaurant und habe mit ihm über eine neue Buchidee sinniert. Ich hatte zuvor die »Throne of Glass« Reihe gelesen, fand die total super und habe so irgendwie furchtbare Lust auf eine High Fantasy Geschichte bekommen 😉

Wie würdest du deinen Roman in drei Worten beschreiben?
Magisch. Märchenhaft. Mutig.

Wie viel von dir selbst steckt in deinen Figuren?
Bei manchen mehr, bei manchen weniger. Mit Zianth kann ich mich stark identifizieren, ich glaube, wir sind uns am ähnlichsten. Aber auch mit Vetsa, Fyrmar und sogar mit Aster teile ich gewisse Eigenschaften.

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Kommen wir jetzt zum eigentlichen Kern des Interviews.
Ich habe für euch ein Interview der etwas anderen Art mit dem schönen Titel „Dein Leben in Buchtiteln“.
Einfaches Prinzip, das uns dennoch viel über eine Person verrät. Ich habe Jo ein paar Fragen gestellt und anstelle einer herkömmlichen Antwort gibt es eben ein Buchcover bzw. -titel. Das verrät viel über eine Person und ist einfach Mal was ganz anderes.

 

1. Welches Buch symbolisiert für dich deine Kindheit?

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Da muss ich immer noch lächeln, wenn ich dieses Buch im Bücherladen sehe 😊

 

2. Welchen Beruf wolltest du als Kind später mal ergreifen?
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Ich wollte immer eine berühmte Schauspielerin werden.

 

3. Hast du Haustiere?
Katze - Betriebsanleitung von David Brunner

Ich habe seit diesem Jahr zwei Katzen ❤

 

4. Dein Beziehungsstatus?

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Seit über 3,5 Jahren glücklich vergeben!

 

5. Was sind deine Hobbys?

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AronsonSozialpsychologie

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Schreiben – ist ja klar, daneben beschäftige ich mich seit meiner Schulzeit sehr gerne und intensiv mit Psychologie (Hauptfach). Außerdem gestalte ich gerne Cover, Banner oder etwas dergleichen, allerdings mehr zum Spaß denn professionell 😉

 

6. Was ist dein Traumurlaubsziel?

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Island hat für mich etwas sehr Magisches. Ich fand rohe Natur schon immer schöner als Sonne und Strand.

 

7. Deine größte Stärke und deine größte Schwäche?

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Ich war gerade früher oft eine Art Kummerkasten für Freunde. Ich habe das aber gern gemacht und glaube auch, dass ich das gut kann.

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Ich bin super ungeduldig!

 

8. Dein LieblingsprotagonistIN und/oder dein Book Boyfriend?

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Sam – ich habe eine Schwache für schüchterne Künstler 😉

 

9. Welches Buch hat dein Leben verändert?

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Ich habe das Buch mit 17 gelesen und fand es schockierend. Da ich zu dem Zeitpunkt selbst nicht mit mir und meinem Gewicht im Reinen war, war das schon ein ziemlicher Weckruf.

 

10. Welches Buch hat dich zuletzt zum Lachen gebracht?

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So richtig? Dann war das nämlich Hidden Hero! 😃 (Ganz ehrlich und ohne Werbevertrag)

 

11. Und welches zum Weinen?

Sterngefallene Cover

Darf ich ehrlich sein? Aktuell schreibe ich am letzten Band meiner Reihe und musste am Ende eines emotionalen Kapitels wirklich sehr weinen.

 

12. Was sind deine Lieblingsbücher/-reihe?
Hier muss ich leider sagen: Ich kann keines benennen. Ich habe nämlich einfach zu viele! Ich tue mir mit Lieblingsdingen sehr schwer und will mich einfach nicht nur für ein paar entscheiden 😉

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*** GEWINNSPIEL ***

Zu guter Letzt habt ihr noch die Chance an einem Gewinnspiel teilzunehmen! Alles, was ihr dafür tun müsst, ist im Laufe der Blogtour in den einzelnen Beiträgen die blauen Bäumchen zu zählen und in den Kommentaren des letzten Tages mitzuteilen, dass ihr die richtige Antwort kennt (aber noch nicht allen verraten!). Dadurch qualifiziert ihr euch für die Verlosung und habt die Chance auf ein kostenloses eBook “Die Staubgeborene“ und ein wunderschönes Schmucklesezeichen.

Gewinn

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Hier noch die anderen Stationen unserer Blogtour:

Tag 1: Corinna’s World of Books HIER
Tag 2: Hier bei mir. 🙂
Tag 3: Anni-chans fantastische Welt der Bücher HIER
Tag 4: Jay’s Mixtape HIER
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Sabine Schulter: Mederia 1. Aufziehende Dunkelheit.

Mederia

Details:
Seitenzahl: 480 Seiten
Verlag: Books on Demand
Erschienen: 7. September 2016

Das Buch will ich kaufen …

Inhalt:
Die Person, die das eigene Leben am meisten verändern wird, nennen die Dämonen von Mederia Schicksal. Jeder von ihnen besitzt eines und doch wird gerade Gray, dem Kronprinzen der Dämonen, prophezeit, dass sich um sein Schicksal herum sogar die ganze Welt verändern wird.
Die Erinnerungen an sie werden jedoch aus Grays Gedanken gelöscht, als der Hass zwischen dem Norden und Süden Mederias in einem allesverzehrenden Krieg gipfelt, der sein Volk fast vollständig vernichtet.
Voller Wut und dem Willen, diesen Krieg zu beenden, stürzt sich Gray in den Kampf und rettet eher aus Zufall der jungen Bardin Lana das Leben. Jener Frau, in deren Händen das Schicksal Mederias liegen wird.

Meine Meinung:
Sprache:
Sabine Schulter hat einen ganz wundervollen Sprachstil. So ruhig und mit ganz viel Liebe zum Detail. Sie erschafft eine ganz großartige Welt und beschreibt diese mit viel Feingefühl und so anschaulich und bildgewaltig, dass man sich alles richtig toll vorstellen kann. Das gleiche gilt auch für die Figuren. Sie sind ebenfalls mit so viel Liebe gestaltet, dass man sie als echte Menschen wahrnimmt und nicht nur als Romanfiguren.
Eine ganz große Leistung, die ich an der Autorin bewundere.

Figuren und Handlung:
Zum Inhalt selbst möchte ich aus spoilertechnischen Gründen jetzt nicht allzu viel verraten, ihr sollt schließlich selbst in den Genuss kommen und die schöne Geschichte erkunden. 😉
Aber es gibt sehr viele spannende Wendungen, tolle Stellen und umwerfender Figuren.

Gerade die Figuren sind, wie ich oben schon geschrieben habe, einfach wundervoll. Lana und Gray sind zwei ganz tolle Protagonisten, die ich auch sofort ins Herz geschlossen habe. Gerade Gray ist einfach nur umwerfend.
Sabine Schulter nimmt sich Zeit, ihre Charaktere zu beschreiben und sie dem Leser näherzubringen. Die Figuren dürfen sich so viel Raum nehmen wie sie eben brauchen, um sich entfalten zu können, was ich wirklich schön finde.

Teilweise war es mir allerdings etwas zu viel Raum. 😉 Die Handlung war für mich persönlich manchmal ein wenig langatmig und hätte gern etwas geraffter und dafür noch ein Stückchen spannender sein können. Aber natürlich braucht eine High Fantasy – Welt auch erst ihre Zeit, um genau beschrieben zu werden, damit man sich als Leser darin auskennt.

Trotzdem hat es mir sehr viel Freude gemacht, „Mederia“ zu lesen und diese Geschichte mit ihren tollen Figuren kennenzulernen.

Fazit:
Bis auf ein paar kleine Schwächen ist „Mederia“ ein wirklich schöner High Fantasy-Roman mit dem gewohnt tollen Sprachstil von Sabine Schulter. 8 lila Punkte von mir.