Lila Bücherwelten

Der lila Bücherblog für Fantasy und Romantik

Anke Unger: Sog der Finsternis (Die Chroniken der Götter 3).

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Details:
Seitenzahl: 278 Seiten
Verlag: Dark Diamonds
Erschienen: 28. September 2017

Inhalt:
Als die Magierin Areshva erfährt, dass sie Seelen opfern muss, um die Göttin des Lichts wieder an die Macht zu bringen, ist sie hin- und hergerissen zwischen dem verzweifelten Verlangen nach Licht in ihrem Leben und dem gefährlichen Sog der Finsternis. Den Kampf in ihrem Inneren vermag allein Fürst Silvrin von Aravenna zu beenden – der Mann, der ihr Herz zum Rasen bringt. Eingekerkert von niemand Geringerem als ihrem Vater kann nur die temperamentvolle Magierin ihn befreien…

Meine Meinung:
Ich finde es bei Reihen immer toll zu beobachten, wie sich ein Autor weiterentwickelt, wie die Figuren sich verändern, reifen und dem Umständen entsprechend verändern.
Bei den „Chroniken der Götter“ kann ich eine solche Entwicklung auf jeden Fall in jedem Bereich erkennen, was ich einfach großartig finde.

Zum einen wäre da der Schreibstil.
Wie ich schon bei den Rezensionen zu Band 1 und 2 geschrieben habe, hat mich Anke Ungers Art zu erzählen von Anfang an fasziniert. Ihr Erzählstil ist so anders, einzigartig und besonders, dass man ihn unter hunderten wiedererkennen würde. Er passt wunderbar zu High Fantasy und transportiert genau die Stimmung, die diese Reihe braucht.
Ich kann den Stil gar nicht wirklich beschreiben, man muss ich einfach erleben, um sich ein eigenes Bild zu machen.

Doch wie oben erwähnt, sehe ich auch hier eine Entwicklung. Der Stil geht immer mehr in die Tiefe, vermittelt die Emotionen jetzt besser als im ersten Teil und wirkt auf mich jedes Mal noch flüssiger.

Figuren und Handlung:
Auch die Figuren entwickeln sich weiter und zeigen uns verschiedene Facetten von sich.
Gerade Areshva fand ich sehr überzeugend, da sie oft Dinge tut, die man nicht tun sollte, weil sie nicht perfekt ist und Fehler macht. Sie hat eine dunkle Seite und das gefällt mir besser als eine Protagonistin, die auf Teufel komm raus als strahlende Heldin dargestellt werden soll.

Mein persönlicher Liebling ist ja Silvrin, muss ich gestehen. 😉 Er kommt mir ein wenig zu kurz in diesem Band, aber ich hoffe natürlich, wieder mehr von ihm in Band 4 lesen zu dürfen.

Die Handlung ist düster, ernst und es herrscht immer eine gewisse Grundspannung. Ich hätte mir manchmal noch mehr einen klaren roten Faden gewünscht, aber ich wurde auch so wirklich gut unterhalten. Gerade, weil ich der Autorin zutrauen würde, dass ihre Figuren noch so richtig leiden müssen und sie da nicht zimperlich ist. Das trägt natürlich wahnsinnig zur Spannung bei, weil man wirklich nicht weiß, was noch alles passieren könnte.

Fazit:
Ein wirklich gelungener dritter Teil der Reihe um die „Chroniken der Götter“, der wieder mit dem herausstechenden Sprachstil punkten kann und mit der Weiterentwicklung der Figuren und der Tiefe. Ich bin schon sehr gespannt auf Band 4! 8 lila Punkte


Sylvia Steele: Die Immergrün Saga 2. Trügerische Gegenwart.

Immergrün 2

Details:
Seitenzahl: 450 Seiten
Verlag: Impress
Erschienen: 5. Oktober 2017

Inhalt:
»Was willst du machen? Mich mit deiner Macht bekämpfen? Hör auf dich zu wehren und lass es einfach zu!« Nach Davids furchtbarem Verrat hat die gerade erst zur Königin aufgestiegene Alisha ihre Emotionen komplett ausgeschaltet. Nichts kann mehr an sie herankommen, nicht einmal der Geist ihrer Vorfahrin Evelina. Nur Finn schafft es schließlich, die fest errichtete Mauer ihres Herzens zu durchbrechen. Als dann auch noch David vor ihr steht, geraten ihre wiedergewonnenen Gefühle völlig durcheinander und ihre Welt aus den Fugen. Alisha muss beginnen alles zu hinterfragen und sich gleichzeitig auf einen Kampf vorbereiten, der über das Schicksal ihrer Welt entscheiden wird… Denn die Geheimnisse liegen nicht nur in der Vergangenheit, sondern direkt vor ihr.

Meine Meinung:
Sprache:
Ich LIEBE diesen Schreibstil einfach. Er ist so unfassbar einfühlsam, emotional und trifft mich jedes Mal wieder direkt ins Herz. Das schaffen nicht allzu viele Autoren bei mir, aber Sylvia Steele jedes Mal wieder und mit jedem Buch noch mehr.
Für mich ist das hier New Adult vom Feinsten und ich sage das ständig, aber ich würde mir unglaublich sehr auch einen reinen New Adult-Roman von der Autorin wünschen. Denn dass ich den lieben werde, daran besteht für mich eigentlich gar kein Zweifel.

Figuren:
Ich liebe auch die Figuren, die toll gezeichnet wurden und richtig authentisch und real wirken. Man hat das Gefühl, man lernt die Charaktere kennen, denn sie haben Tiefe und sind nicht nur oberflächlich beschrieben. Das können auch nicht alle Autoren und es ist für mich ein sehr großer Pluspunkt, weshalb ich die Reihe so liebe.

Handlung:
Aber auch mit Fantasy hat sie es einfach drauf. Es gibt interessante Wendungen, die man so vielleicht erwartet hätte, tolle Elemente und es herrschte auch eine gewisse Grundspannung.
Vielleicht hätte ich mir hin und wieder ein bisschen mehr Action gewünscht, aber das war okay.

Insgesamt steht das Emotionale im Vordergrund und es wird in ein fantastisches Setting gebettet, das sozusagen die Kirsche auf der Sahne darstellt. Man bekommt nicht nur tolle und authentische Gefühle und zwischenmenschliche Beziehungen, sondern eben auch den Fantasy-Aspekt, der die nötige Spannung mit hineinbringt. Für mich ist es wirklich sehr gelungen.

Fazit:
Tolle New Adult-Fantasy, die vor allem mit dem großartigen Sprachstil punkten kann. Die Autorin versteht es, echte Gefühle beim Leser zu erzeugen und ihn völlig in die Geschichte zu ziehen. Zwar hätte ein klein wenig mehr Action nicht geschadet, doch das Gesamtpaket hat mir hier einfach wunderbar gefallen. 9 lila Punkte


Happy Birthday Dark Diamonds

DD

DD groß

 

Schon seit einem Jahr verzaubert uns Dark Diamonds mit wundervoller Fantasy aus dem New Adult-Bereich. Jay`s Mixtape hat deshalb diese tollte Aktion ins Leben gerufen, um das Dark Diamonds-Jahr nochmal Revue passieren zu lassen.

Da mache ich natürlich sehr, sehr, sehr gern mit! 🙂

 

1. Der erste Diamant, den ich gelesen habe

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Ich habe damals mit der Reihe von Cat Dylan/Laini Otis losgelegt und durfte das tolle Buch gemeinsam mit der Autorin und ein paar anderen Lesern auf Facebook lesen. Das war eine tolle Erfahrung und ich verfolge die Reihe noch immer total gern. <3

 

2. Das schönste Cover

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Ich LIEBE dieses Cover! Das ist für mich das absolut schönste von all den wundervoll funkelnden Diamanten. 😉

 

Cover

Und auch mein eigenes Cover finde ich einfach schön. Der zweite Band von „Hidden Hero“ hat es mir total angetan, gerade weil er lila ist. Die Schrift, die Ranken – ich finde dieses Cover einfach schön und bin glücklich, dass es mir geschenkt wurde.

 

3. Der beste Titel

Melody of Eden 2

Vom Namen her finde ich diesen Titel einfach genial. Weil er als reiner Buchtitel einen wunderschönen Sinn ergibt – und weil noch mehr dahinter steckt. Hier ist einfach alles toll durchdacht, weshalb ich als Titel diesen als Favoriten nennen würde.

 

4. Dieser Schreibstil hat mich verzaubert.

Ravens blood

Ich liebe den Schreibstil von Sylvia Steele einfach. Wie sie Gefühle transportiert ist für mich einfach Weltklasse und ich hoffe so sehr, eines Tages einen reinen New Adult-Roman von ihr lesen zu können.

 

5. Hat mich nachhaltig bewegt.

Without worlds

Ich glaube, hier muss man einfach dieses Buch wählen! Kerstin schafft es, den Leser total zu flashen und auch auf lange Sicht im Gedächtnis zu bleiben. Ein mutiges und ganz besonderes Buch!

 

6. Bester Bookboyfriend

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Aster!!!!!!
Als erstes ist mir hier einfach sofort Aster eingefallen. Er ist einfach der Hammer und ich bin ein riesiger Fan. *-* Meins!

witches-of-norway-2

Aber auch Kjell aus „Witches of Norway“ liebe ich total. Leider hat Jennifer auf der Leipziger Messe schon klargestellt, dass er ihr gehört. Mist! 😀

Jäger der Götter cover

Ja, ich kann mich nicht festlegen, sorry. Aber ich finde einfach auch Kaleb so gelungen, dass er hier noch dazu kommen muss. 😉


Mein Lesemonat September 2017

1. Christian Handel: Rosen und Knochen. Die Hexenwald-Chroniken 1. – Rezension gibt es HIER

2. Anna Pfeffer: New York zu verschenken. – Rezension gibt es HIER

3. Nicole Gozdek: Magie der Lügen. – Rezension gibt es HIER

4. Teresa Sporrer: Chaosliebe. – Rezension gibt es HIER

5. Tessa May: Küss die Diebin, wenn du kannst. – Rezension gibt es HIER

6. Annie Laine: Cinderellas Princess. – Rezension gibt es HIER

7. Fanny Bechert: Countdown to Noah 1. Gegen Bestien. – Rezension gibt es HIER

8. Jennifer Alice Jager: Empire of Ink 2. – Rezension gibt es HIER

9. Jana Goldbach: Iceland Tales. Rezension gibt es HIER

10. Brittainy C. Cherry: Wie das Feuer zwischen uns. – Rezension gibt es HIER

11. Rhiannon Thomas: Ewig 2. Wenn Liebe entflammt. – Rezension gibt es HIER

12. Ava Reed: Wir fliegen, wenn wir fallen. – Rezension gibt es HIER

13. Sophie Jordan: Infernale 2. Rhapsodie in Schwarz. – Rezension gibt es HIER

14. Danielle Paige: Snow. Die Prophezeiung von Feuer und Eis. – Rezension gibt es HIER

15. Sara B. Larson: Schwert und Rose. – Rezension gibt es HIER

16. C. M. Spoerri, Jasmin Romana Welsch: Conversion 2. – Rezension gibt es HIER

17. Jo Schneider: Die Unbestimmten 4. Der Chaosbote. – Rezension gibt es HIER

18. Jenna Liermann: Die Jäger der Götter. – Rezension gibt es HIER

19. Samantha Young: Stars over Castlehill. – Rezension gibt es HIER

20. Regina Meissner: Schwanenfeuer. – Rezension gibt es HIER

21. Richelle Mead: The Promise. Der goldene Hof. – Rezension gibt es HIER

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Monatshighlights

Stars over castle hill Rosen und Knochen 

 

 

Schwert und Rose von Sara B Larson


Richelle Mead: The Promise. Der goldene Hof.

The promise

Details:
Seitenzahl: 469 Seiten
Verlag: One (Bastei Lübbe)
Erschienen: 29. September 2017

Inhalt:
Elizabeth steht nach dem Tod ihrer adligen Eltern vor dem finanziellen Ruin. Entsprechend sind die Anwärter, die bereit sind, sie zu heiraten, entweder uninteressant, unattraktiv oder beides. Doch als eine der Bediensteten Besuch von dem jungen und gut aussehenden Cedric bekommt, der sie für den „Goldenen Hof“ anwerben will, wittert sie ihre Chance. Dort werden nämlich hübsche, aber gewöhnliche Mädchen zu echten Damen ausgebildet, die im aufstrebenden Nachbarland Adoria an den Mann gebracht werden. Kurzerhand nimmt Elizabeth den Platz der Bediensteten ein und gelangt so in die Ausbildung am Goldenen Hof. Doch schnell wird klar, dass sie nicht erst nach Adoria reisen muss, um ihren Traummann zu finden. Denn zwischen ihr und Cedric knistert es gewaltig …

Meine Meinung:
Schade, dass man manchmal von einem schönen Cover geblendet wird.
Das war das Erste, das ich mir nach dem Lesen (und auch schon währenddessen) gedacht habe.
Das umwerfende Cover verspricht nämlich eine schöne Fantasygeschichte, etwas Fesselndes, etwas Zauberhaftes.
Und bekommen habe ich eine wirklich langweilige Handlung, die mich teilweise mit erschreckenden Aussagen schockiert hat.

Aber der Reihe nach.
Ich kenne bereits einige Bücher von Richelle Mead und bin ein Fan der „Vampire Academy“-Bücher. Deshalb habe ich mich auch so auf diesen Roman gefreut, da er neben einer tollen Autorin eben auch einen interessanten Klappentext und ein wundervolles Cover zu bieten hat.
Aber leider konnte mich auch die Art und Weise, wie das Buch geschrieben ist, überhaupt nicht überzeugen. Alles zieht sich unglaublich und es gibt keinen wirklichen Spannungsbogen. Die Handlung war für mich so öde, dass ich mehr als einmal einfach abbrechen wollte. Ich hatte leider keine Freude am Lesen, weil mich die Geschichte nicht abgeholt hat, weil es so gut wie gar keine Action gab – obwohl man definitiv mehr hätte rausholen können.

Dazu kommt, dass ich es teilweise schon erschreckend fand, dass die Tatsache, dass Frauen an den Höchstbietenden Kerl verkauft werden, als normal und okay dargestellt wird. Ich hätte mir hier mehr Aufbegehren gewünscht und nicht, dass die Protagonisten das scheinbar in Ordnung finden. Was gibt das den teilweise jungen Leserinnen denn mit auf den Weg?

Dazu kommt, dass das hier kein Fantasyroman ist. Es ist einfach nur eine Besiedlungsgeschichte Amerikas, eine Geschichte über Menschen, die in der „Neuen Welt“ ihr Glück suchen wollen. Bis auf die Bezeichnungen der Länder und Einwohner kann man alles eins zu eins auf historische und geographische Tatsachen beziehen.
An sich ist das natürlich nicht verkehrt, doch hätte das deutlicher werden sollen anhand des Klappentextes. Denn – vielleicht liegt es an mir, aber ich kann mir vorstellen, dass es auch anderen so erging – man erwartet einfach einen richtigen Fantasyroman und wird deshalb am Ende enttäuscht zurückbleiben.

Fazit:
Eine sehr zähe Handlung, erschreckende Aussagen und die mangelnden Fantasyelemente haben „The Promise“ für mich leider, leider, leider zu einer Enttäuschung werden lassen. Ich hatte sehr viel von dem Buch erwartet, aber meine Erwartungen wurden leider in keinem Punkt erfüllt. Sehr schade. 3 lila Punkte


Sarina Bowen: True North 3. Du bist alles für immer.

Du bist alles für immer

Details:
Seitenzahl: 416 Seiten
Verlag: Lyx
Erschienen: 29. September 2017

Inhalt:
Lark Wainwright hat Schreckliches erlebt. Um Abstand zu bekommen, verbringt sie den Sommer auf der Farm der Familie Shipley – doch ihre Albträume begleiten sie bis nach Vermont. Ihr einziger Halt ist Farmarbeiter Zach. Völlig abgeschottet von der Außenwelt aufgewachsen fühlt sich der schüchterne Bio-Farmer auch nach vier Jahren auf dem Hof nicht wirklich angekommen. Jeder Tag ist eine Herausforderung, zu vieles ist neu für ihn, was für andere ganz normal ist. Und als Lark und Zach sich in einer Sommernacht näher kommen als geplant, spüren sie augenblicklich, dass sie ihre Vergangenheit nur gemeinsam hinter sich lassen können –

Meine Meinung:
Ich finde es unglaublich, wie Sarina Bowen es schafft, dass in diesem Buch eigentlich kaum etwas passiert – und ich dennoch gefesselt davor sitze und einfach nicht aufhören kann zu lesen. Seite für Seite flog nur so dahin und ich hätte das Buch am liebsten in einem Stück verschlungen.
Dazu muss ich sagen, dass ich eigentlich immer sehr empfindlich bin, was zu wenig Action angeht. Ich kritisiere jedes Mal, wenn mir ein Buch durch mangelndes Voranschreiten der Handlung zu langatmig wird usw.
Aber hier – wie auch schon in Band 1 der Reihe aus Vermont – ist das wie durch ein Wunder anders.

Diese tiefe Emotionalität, die zwischen den Zeilen vermittelt wird, die echten Gefühle, die Anziehung zwischen zwei Menschen, die für den Leser wirklich greifbar wird – das alles zieht einen so in seinen Bann, dass man gar nicht anders kann als das Buch zu lieben.

Dazu kommen unglaublich gut ausgearbeitete Figuren, die wie echte und reale Menschen wirken. Wieder auf die Farm der Shipleys zu reisen ist wie ein kleines Stück weit nach hause kommen. Die ganze Familie und nicht nur die Protagonisten sind mir wahnsinnig ans Herz gewachsen und man liebt alle Charaktere zwangsläufig.

Aber auch die beiden Protagonisten, um die es in diesem Band geht, sind einfach umwerfend. Lark und Zach sind einfach so wundervolle Figuren, dass man sich wirklich wünschte, es gäbe sie auch in der Realität. 😉 Vor allem der herzensgute und herrlich unbedarfte Zach ist einfach der perfekte männliche Protagonist in meinen Augen. Endlich mal kein Bad Boy, sondern ein wahrer Gentleman, ein Romantiker und jemand, der an die wahre Liebe glaubt. Es war toll und erfrischend, mit so einem Protagonisten unterwegs zu sein und ein bisschen in sein Leben einzutauchen.

Eine rundum wundervolle Reihe, bei der mich Band 1 und 3 völlig überzeugt haben. Band 2 fand ich aufgrund der mangelnden charakteristischen Vermont-Atmosphäre nicht ganz so gelungen. Doch hier schlägt diese Stimmung wieder zu und man fühlt sich wirklich, als würde man über die Obstplantagen des idyllischen Vermonts streifen, den Herbst riechen und den Duft von Äpfeln. Einfach herrlich, wie atmosphärisch die Autorin das Setting hier gestaltet hat.

Fazit:
Der dritte Teil der Reihe aus Vermont hat mich mitten ins Herz getroffen. Gerade mit dem wundervollen Protagonisten Zach, der endlich mal einen Kontrastpunkt zu den ewigen Bad Boys darstellt, konnte mich die Autorin völlig überzeugen. Die Handlung ist ruhig, aber dennoch einfach fesselnd und einnehmend, weil der Roman so mitreißend und emotional geschrieben ist und die Atmosphäre aus Vermont so großartig rüberkommt. Ganz klare Leseempfehlung für alle New Adult – Fans! 9,5 lila Punkte


Regina Meissner: Schwanenfeuer.

Schwanenfeuer

Details:
Seitenzahl: 354 Seiten
Verlag: Sternensand Verlag
Erschienen: 1. Oktober 2017

Inhalt:
Am Tag ein Schwan, in der Nacht ein Mensch, gefangen an einem einsamen See mitten im Wald. Das ist das Schicksal der verwunschenen Prinzessin Estelle. Es erscheint ihr aussichtslos, den Fluch zu brechen. Der Sinn der rätselhaften Worte auf einem geheimnisvollen Pergament, das der einzige Schlüssel ist, bleibt ihr verborgen. Erst als der junge Jäger Ayden am Schwanensee auftaucht, erhält sie neue Hoffnung. Womöglich gelingt es mit seiner Hilfe, das Rätsel zu lösen und den Weg zu beschreiten, der Estelles Dasein als Schwanenprinzessin beenden könnte? Doch was wird dann aus ihren Schwestern, die ebenfalls von einem Fluch befallen zu sein scheinen?

Meine Meinung:
Sprachstil:
An sehr vielen Stellen war der Sprachstil wirklich sehr schön und richtig märchenhaft. Eben genauso wie das in einer Märchenadaption sein sollte. Nur hin und wieder kam er mir leider etwas zu gestelzt vor, worüber ich beim Lesen dann etwas gestolpert bin.
Ich kenne allerdings schon andere Romane von Regina Meissner und bin Fan ihres Sprachstils, deshalb weiß ich, dass das, was ich als „gestelzt“ empfunden habe, beabsichtig war und mit Sicherheit dem märchenhaften Flair der Geschichte dienen soll. Es ist also auf alle Fälle Geschmackssache, wie man das hier sieht.

Figuren und Handlung:
Ich finde diese Geschichte wirklich sehr fantasievoll und bin von der Grundidee sehr überzeugt. Es gab eine gewisse Grundspannung, weil Estelles Leben dazu nahezu prädestiniert ist. Man fiebert mit, man möchte wissen, wie es mit ihr weitergeht, was mit ihren Schwestern ist und so weiter.
Hier gibt es regelrecht ein sprühendes Feuerwerk an märchenhaften Ideen, die sich zu einer schönen Geschichten vereinen.

Teilweise fand ich es schade, dass manche Szenen sehr detailliert beschrieben werden, in denen im Grunde absolut nichts Wichtiges passiert. Das zog sich für mich persönlich dann doch etwas. Das ganze Buch hätte insgesamt durchaus auch mehr Action vertragen, da es hauptsächlich aus ruhigen Passagen bestand, die wie eben beschrieben, hin und wieder etwas zu ruhig abliefen.
Trotz allem hatte diese Ruhe aber auch etwas sehr Angenehmes, da man die Figuren auf diese Weise besser kennenlernen konnte. Ich hätte mir nur hin und wieder eben etwas weniger Ruhe gewünscht. 😉

Positiv fand ich, dass hier ein Sichtwechsel der Figuren stattfand, sodass das Buch nicht nur einseitig erzählt wird. Dadurch gewinnt die Geschichte auf jeden Fall und man fühlt sich beiden Protagonisten näher.
Leider muss ich auch hier kurz etwas anmerken, was ich nicht so ganz gelungen fand. Denn oftmals war es so, dass nach einem Perspektivwechsel Dinge nochmal ausführlich erzählt wurden, die der Leser ja bereits bei dem anderen Protagonisten sozusagen live miterlebt hatte. Dadurch bekommt man oft Szenen doppelt geschildert, was mich im Lesefluss ehrlich gesagt gehemmt hat.

Trotz der Kritik, haben wir es hier aber mit einer wirklich schönen Märchenadaption zu tun und ich bin mir absolut sicher, dass sie sehr gut ankommen wird. Gerade Fans dieses Genres werden mit Sicherheit begeistert von „Schwanenfeuer“ sein. Auch mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn ich in meiner Rezension den Fokus eher auf die kritischen Aspekte gelenkt habe.

Fazit:
Eine tolle Grundidee und wundervolle Märchenelemente ergeben eine an sich wirklich schöne Geschichte. Durch diverse Punkte zog sich die Handlung leider teilweise unnötig in die Länge, was mich im Lesefluss gestört hat und auch die an sich sehr märchenhafte Sprache war mir an manchen Stellen etwas zu gestelzt.
Insgesamt ist „Schwanenfeuer“ aber eine schöne Adaption, die gerade Liebhaber von Märchen überzeugen wird. Wegen meiner Kritikpunkte gibt es in diesem Fall (von Herzen kommende) 6,5 lila Punkte (3,5 Sterne)

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*** Gewinnspiel ***

Anlässlich der Release-Party zum Buch (siehe HIER) könnt ihr ein Taschenbuch inklusiv toller Goodies von „Schwanenfeuer“ gewinnen.

Gewinnspiel Schwanenfeuer

Dazu müsst ihr bei jedem der teilnehmenden Blogs eine Frage beantworten und in der Release-Party mitfeiern. 😉 Alle Infos, die anderen Blogs und die Teilnahmebedingungen findet ihr ebenfalls HIER

Meine Fragen:
Kennt ihr eigentlich das Märchen, das Schwanenfeuer zugrunde liegt?

Ausgelost wird am 1. Oktober. 🙂 Viel Glück!


Samantha Young: Stars over Castlehill.

Stars over castle hill

Details:
Seitenzahl: 153 Seiten
Verlag: Ullstein
Erschienen: 15. September 2017

Inhalt:
Joss Carmichael ist erfolgreiche Autorin und lebt mit ihrem Mann Braden und ihren drei Kindern in der Dublin Street. Als sie gebeten wird, eine „Wäs-wäre-wenn-Geschichte“ über ihr Leben zu schreiben, muss sie sofort an den Tag denken, an dem sie Braden kennengelernt hat. Wo stünde sie jetzt, wenn sie ihn nie getroffen hätte? Das kann sich Joss kaum vorstellen. Sie ist sich sicher, dass es ihr Schicksal war, Braden früher oder später zu treffen. Aber was, wenn sie bei dieser Begegnung schon 30 und nicht erst 21 Jahre alt gewesen wäre? Vielleicht wäre sie selbst reifer gewesen und hätte vor der großen Liebe nicht solche Angst gehabt. Aber was, wenn Braden bereits von der Liebe enttäuscht worden wäre? Hätte er dann auch mit aller Kraft um sie gekämpft? Oder wäre ihre Liebe zum Scheitern verurteilt gewesen?  

Meine Meinung:
Neues von Joss und Braden! Geht es eigentlich noch besser?!
Ich habe mich unfassbar gefreut, als ich davon gelesen habe und musste es natürlich sofort lesen.
Die Idee dahinter, eine Art Parallelgeschichte zu lesen, in der das Kennenlernen der beiden nochmal ganz neu stattfindet, neun Jahre später als es eigentlich passiert ist, ist einfach unglaublich toll.
Noch einmal diese besondere Chemie zwischen den beiden fühlen. Noch einmal die schlagfertigen Dialoge und dieses Prickeln, das keine so umwerfend und emotional rüberbringen kann wie Samantha Young.

Diese Autorin schafft es mit Worten echte, wahre Gefühle zu erzeugen und den Leser absolut und vollkommen in ihren Bann zu ziehen. Jedes Mal, wenn ich eine Geschichte aus der „Edinburgh“-Reihe von Samantha Young lese, ist das wie nachhause kommen. Von der ersten Seite an bin ich gefesselt von dieser eindringlichen Art zu Schreiben und regelrecht traurig, wenn es dann wieder vorbei ist.

Die Figuren sind wie Freunde geworden, die man ins Herz geschlossen hat und die man gar nicht mehr loslassen möchte. Für mich gehört Samantha Young zu den besten Autoren, die es gibt. Ganz ehrlich, sie ist ein Genie in Sachen Romance und ich kann es kaum erwarten, ganz bald noch mehr von dieser umwerfenden Meisterin ihres Fachs zu lesen.

Fazit:
Alles, das Samantha Young schreibt, ist einfach umwerfend. Dass sie uns jetzt sogar eine neue Version von Joss und Bradens Geschichte geschenkt hat, ist so genial und wundervoll, dass ich mir gewünscht hätte, sie hätte noch länger gedauert. 10 lila Punkte


Jenna Liermann: Die Jäger der Götter.

Jäger der Götter cover

Details:
Seitenzahl: 315 Seiten
Verlag: Dark Diamonds
Erschienen: 28. September 2017

Inhalt:
Sie sind atemberaubend gut aussehend und spielen wie die Götter. Als die 21-jährige Kellnerin Jaelle zum ersten Mal die Rockband »The Hunting Gods« auftreten sieht, zieht es ihr fast den Boden unter den Füßen weg. Denn sie erkennt ausgerechnet im unfassbar attraktiven Leadsänger ihre ehemalige Jugendliebe Myles wieder – den Jungen, der ihr vor Jahren das Herz gebrochen hat. Dass Myles sie nun wie eine Fremde behandelt, sie ihn und seine hübsche Bandkollegin aber dennoch mit Getränken versorgen muss, ist der vielleicht schwerste Moment ihres Lebens. Zumindest bis dahin. Denn Myles ist nicht nur auf der Bühne ein Gott, er dient auch einem. Und ob die beiden es nun wollen oder nicht, die Götter haben ihre Schicksale längst miteinander verknüpft…

Meine Meinung:
Die Konstellation von Rockstars und Göttern finde ich wirklich interessant und eine tolle Grundidee. Auch wenn das mit den Rockstars nicht wirklich viel zur Handlung beiträgt, wie man recht bald merkt, war es doch ein netter Zusatz.
Das Thema Götter hingegen wurde wirklich gut umgesetzt und das auf seine sehr interessante Weise. Es ist schwer, darüber mehr zu verraten, wenn man keine Spoiler einbauen will, deshalb halte ich mich hier auch eher kurz. Aber wie die Götter in die Handlung eingebracht wurden, hat mir einfach sehr gut gefallen.

Anfangs fand ich die Handlung etwas vorhersehbar, aber das hat sich dann schnell geändert, als die Götter ins Spiel kamen. Und auch wenn sich das Ganze im Mittelteil für meinen Geschmack etwas gezogen hat, konnte das durch den lockeren und tollen Sprachstil aufgelockert werden.

Denn geschrieben ist das Buch klasse. Ich mag diese humorvolle Art des Erzählens, zusammen mit einigen emotionalen Stellen, die beim Leser ankamen. In meinen Augen war der Sprachstil mit das Highlight des Buchs.

Auch die Figuren – vor allem die Nebencharaktere wie Lelex und Kaleb – fand ich wirklich sehr gelungen. Sie alle verkörpern verschiedene Persönlichkeiten, die authentisch beschrieben werden, und gerade bei den eben genannten hat mich das richtig überzeugt.

Fazit:
Ein wirklich gutes Debüt, das mir wirklich sehr gut gefallen hat. Gerarde wegen des tollen Sprachstils werde ich sicherlich noch mehr von Jenna Liermann lesen – und hoffe insgeheim auf mehr von meinem heimlichen Star Kaleb. 😉 8 lila Punkte


Jo Schneider: Der Chaosbote (Die Unbestimmten 4).

Chaosbote

Details:
Seitenzahl: 407 Seiten
Verlag: Dark Diamonds
Erschienen: 28. September 2017

Inhalt:
Im Reich der Lichtalben muss sich die junge Magierin Zianth eingestehen, dass ihr Herz für jemanden schlägt, der unfähig scheint, zu lieben… Doch hat Liebe überhaupt einen Platz in einer Welt, die von der gefährlichsten Macht bedroht wird, die existiert? Dem Chaos.

Meine Meinung:
Ich muss gleich als Erstes mal festhalten, dass Band 4 der Reihe um „Die Unbestimmten“ bisher mein Favorit ist. Warum? Ganz einfach, weil ich hier emotional am meisten mitgenommen wurde.
Wie gern würde ich euch dazu jetzt mehr verraten, aber das wäre richtig gemein. Ihr wollt ja schließlich nicht gespoilert werden.
Deshalb versuche ich mich mal im vage Umschreiben.

Es gab auch schon in den ersten drei Büchern der Reihe einige Momente, die mich gefühlstechnisch aufgewühlt haben. Aber nie so extrem wie jetzt. Es sind Dinge passiert, die mich richtig mitgenommen haben und die einfach perfekt für das Buch waren – auch wenn ich der Autorin manchmal richtig böse war, weil sie so gemein mit den Lesern spielt.

Ansonsten ist es natürlich so, dass der Sprachstil sich nicht geändert hat. Der Vollständigkeit halber erzähle ich aber auch dazu nochmal kurz etwas.
Der Erzählstil ist besonders, weil er meiner Meinung nach super zu High Fantasy passt. Er liest sich nicht einfach so, ist keine „leichte Kost“, aber das macht den Charme der Reihe auch aus.

Auch wenn sich die Handlung an manchen Stellen wieder etwas gezogen hat – was aber ein sehr subjektiver Eindruck ist! -, so fand ich sie insgesamt noch fesselnder als in den Vorgängerromanen. Die erwähnte emotionale Komponente von oben hat da einen wesentlichen Teil zu beigetragen. 😉
Für mich ist die Handlung rund um Zianth und Aster die eindeutig fesselndere, während die um Auril mich nicht ganz so sehr in ihren Bann zogen hat. Also gern mehr von Aster und Zianth!
Denn, von den Figuren her muss ich auch hier wieder festhalten: ICH LIEBE ASTER! Er ist einfach ein umwerfender Charakter und ich freue mich immer, wenn er in einer Szene vorkommt. Er ist einfach ein so großartig gelungener Protagonist, dass man gar nicht anders kann, als seinem „Charme“ zu verfallen. 😉

Fazit:
Ein wirklich starker vierter Band, der aufgrund der stärkeren emotionalen Handlung mein liebster der Reihe ist. Auch wenn es für mich ein kleines bisschen Längen in der Handlung gab, konnte mich diese insgesamt aber auf jeden Fall überzeugen. 8,5 lila Punkte