Lila Bücherwelten

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Nicole Böhm: One last dance.

Details:
Seitenzahl: 448 Seiten
Verlag: mtb
Erschienen: 26. Januar 2021

Inhalt:
Gillian wollte schon immer nur eines: Tänzerin werden. Doch nun vertritt sie ihren kranken Vater als Rektorin der renommierten New York Music & Stage Academy. Ihr Leben scheint vorgezeichnet, für große Träume gibt es darin keinen Platz mehr. Dann läuft ihr eines Tages Jaz über den Weg – ein junger Streetdancer, bettelarm, aber mit unglaublichem Talent – und sie erkennt, dass es nie zu spät ist, für seine Träume zu kämpfen.

Meine Meinung:
Manchmal ist es seltsam. Es gibt manchmal Bücher, die eigentlich alles haben: toller Schreibstil, tolle Protagonisten, klasse Setting und schöne Handlung. Und trotzdem können solche Bücher manchmal trotzdem nicht überzeugen.

Bei „One last dance“ handelt es sich for mich leider um genau so ein Buch. Die Autorin kann wundervoll schreiben, an der Handlung gibt es an sich nichts auszusetzen und man hat das Gefühl, sich tatsächlich in New York zu befinden. Trotzdem hatte ich leider nicht wirklich viel Freude dabei, diese Geschichte zu lesen. Es hat sich für meinen Geschmack alles sehr gezogen, gerade am Anfang war alles für mich recht zäh und ich hatte Mühe weiterzulesen. Gillians Probleme mit dem Umbau beispielsweise waren durchaus interessant, aber solchen Dingen wurde so viel Raum gegeben, dass mir die zwischenmenschlichen Beziehungen – vor allem zwischen Gillian und Jaz – über lange Strecken zu kurz gekommen sind.

Die vielen positiven Rezensionen zeigen, dass das jedoch eine sehr subjektive Wahrnehmung ist und es anscheinend den allermeisten anders geht als mir. Mich konnte das Buch nicht so recht fesseln, aber es ist schön, wenn so viele es lieben. Geschmäcker sind eben verschieden und das ist ja auch gut so.

(Bild- und Textrechte liegen beim Verlag)


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