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Sarina Bowen: The Brooklyn Years 3. Wer wenn nicht wir.

Details:
Seitenzahl: 350 Seiten
Verlag: Lyx
Erschienen: 26. März 2021

Inhalt:
Torwart Mike Beacon ist eine Legende auf dem Eis. Seit einem schweren Schicksalsschlag läuft es bei dem jungen alleinerziehenden Vater privat allerdings weniger gut. Doch als Lauren Williams die Brooklyn Bruisers während der Play-offs als Office-Managerin begleitet, wittert er seine zweite Chance bei der Frau, mit der er die schönste Zeit seines Lebens verbracht hat. Aber Lauren hat sich geschworen, die Grenze zwischen Job und Privatleben kein zweites Mal zu überschreiten. Auch wenn das Prickeln zwischen ihr und Mike nicht zu leugnen ist …

Meine Meinung:
Inzwischen ist es bei dieser Reihe ja schon so, dass man allein dafür, dass man wieder die Bruisers trifft, schon richtig viele Sterne vergeben will. Man hat die Jungs in den letzten Büchern schon so lieben gelernt, dass es einfach toll ist, weiterhin verfolgen zu dürfen, wie es ihnen ergeht. Dazu kommt noch der wundervolle Schreibstil von Sarina Bowen, die es immer wieder schafft, einen völlig in den Bann zu schlagen und in die Geschichte eintauchen zu lassen. Man spürt jedes Wort, fühlt die Emotionen der Figuren komplett nach und baut so eine starke Verbindung zu ihnen auf. Deshalb fiebert man natürlich noch mehr mit und ist richtig in der Geschichte drin.

Die Handlung ist dieses Mal teilweise sehr traurig, was mich mehr als einmal hat schlucken lassen (Triggerwarnung findet ihr hinten im Buch). Aber es gab zum Glück auch ganz viele andere Momente, die mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben. Mike ist ein toller Mann, auch wenn er schon öfter Fehler macht – dadurch wirkt er nur authentischer. Lauren, die in den letzten beiden Bänden als kalt und unnahbar erschien, kann man jetzt so viel besser verstehen und man versteht jetzt komplett ihr Verhalten.

Einzig die Art und Weise wie sich die beiden wieder näher kommen, hat mir nicht so recht gefallen. Eine solche Entscheidung zu treffen (ich kann nicht genau auf die Art der Entscheidung eingehen, um nicht zu spoilern, aber es handelt sich um eine sehr große und lebensverändernde), ohne vorher richtig die Vergangenheit geklärt oder wirklich über die Zukunft geredet zu haben, finde ich schlichtweg verantwortungslos. Das ist auch kein gutes Vorbild für andere Leser*innen und die Autorin hätte da meiner Meinung nach etwas mehr Vorarbeit leisten müssen, ehe diese schwerwiegende Entscheidung getroffen wurde.

Trotz dieses Kritikpunkts hat es im Großen und Ganzen einfach wieder Freude gemacht, das Buch zu lesen und ein bisschen mehr an die große Liebe glauben zu dürfen. 😉 Ich freue mich schon sehr auf das nächste Buch der Reihe!

(Bild- und Textrechte liegen beim Verlag)


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