Lila Bücherwelten

Der lila Bücherblog für Fantasy und Romantik

Tanja Roullier: Rubinmacht 1.

Details:
Seitenzahl: 393 Seiten
Verlag: Impress
Erschienen: 3. Juni 2021

Inhalt:
Im magischen Reich Ellendria scheint das Leben einer mittellosen Waise wie Lyanna genau vorgezeichnet. Bei Stiefeltern aufgewachsen, rechnet sie damit, einen bescheidenen Beruf ergreifen und ein karges Leben führen zu müssen. Doch am Tag der Prüfung, die den Weg aller Jugendlichen in Ellendria bestimmt, kommt alles ganz anders. Lyanna offenbart als eine der wenigen »die Gabe«: Sie kann die Magie der Edelsteine lenken. Sofort schickt man sie an die Schule für Magie, wo sie ihr Talent zu beherrschen lernen soll. Doch hier, in der Gesellschaft von Adligen und Reichen, muss sich Lyanna erst noch beweisen. Als ihr ein folgenschwerer Fehler mit einem ihr anvertrauten Edelstein unterläuft, scheint alles verloren. Bis ihr der mysteriöse Cylon einen riskanten Handel vorschlägt …

Meine Meinung:
Die grundsätzliche Idee des Buchs ist wirklich interessant. Eine magische Akademie, die Macht der Edelsteine – das alles birgt großes Potenzial und eine tolle Grundlage für eine Geschichte. Auch im Lauf der Handlung gab es einige tolle Momente, in denen die Autorin ihre tolle Fantasie unter Beweis gestellt hat, auch wenn ich vieles leider doch eher klischeehaft fand, wie man es in den meisten Fantasyromanen findet.

Ebenso gefallen hat mir, dass man wirklich etwas über die Magie und deren Anwendung erfährt. Man lernt sozusagen mit den Schülern der Akademie, was mir wichtig ist, wenn ein solches Setting gewählt wird.

In meinen Augen wurde dieses Potenzial nicht ganz ausgeschöpft leider, da ich die Figuren leider etwas zu oberflächlich beschrieben fand. Man lernt sie nicht kennen, nicht wirklich zumindest. Nicht ihr Innerstes, ihre wahren Gefühle, ihr Wesen. Dadurch herrschte die ganze Zeit über eine Art Distanz zwischen der Leserin und den Charakteren, weshalb ich persönlich nie so hundertprozentig in das Geschehen eintauchen konnte.
Dasselbe gilt für die Nebenfiguren, die leider auch recht blass bleiben.

(Bild- und Textrechte liegen beim Verlag)


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