Lila Bücherwelten

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Nikola Hotel: It was always love.

Details:
Seitenzahl: 464 Seiten
Verlag: Kyss
Erschienen: 15. September 2020

Inhalt:
Weg. Einfach nur weg. Das ist Aubrees einziger Gedanke, als sie nach einer Studentenparty von der Uni fliegt. Sie kauft sich ein uraltes Auto, schmeißt die wenigen Dinge, die sie besitzt, in den Kofferraum und flieht zu ihrer besten Freundin Ivy nach New Hampshire. Dort will sie nichts anderes, als sich die Decke über den Kopf ziehen und an nichts mehr denken. Nicht an diese Nacht. Nicht an die Party. Und vor allem nicht an das Foto, das seitdem von ihr im Internet kursiert. Doch das funktioniert nicht. Denn statt ihrer Freundin trifft sie auf Noah, Ivys Stiefbruder. Mit seiner impulsiven, aber überraschend sensiblen Art ruft Noah Gefühle in ihr hervor, die sie gerade gar nicht gebrauchen kann. Und die sie trotzdem mit sich reißen wie ein Sturm …

Meine Meinung:
Es ist so schön, Noah von einer anderen Sekte kennenzulernen. Im ersten Band der Dilogie war er zwar nur eine Nebenfigur, aber er kam nicht allzu gut weg. Obwohl man gemerkt hat, dass er ein gutes Herz hat und im Grunde ein wundervoller Mensch ist, hat man schon im ersten Band gesehen, dass er sich das selbst kaputt macht. Sich selbst.
Umso schöner, dass man nun auch seine weiche, einfühlsame Seite kennenlernt und die Abgründe seiner Seele wenigstens zu einem großen Teil gezeigt bekommt. Da hätte ich mir irgendwie noch ein wenig mehr gewünscht, ich habe auch nach dem Lesen nach wie vor etwas den Eindruck als hätte man kein komplettes Gesamtbild von Noah bekommen.

Es handelt sich hierbei aber um Kritik auf hohem Niveau, weil das Buch alles in allem wirklich überzeugen konnte.

Vor allen Dingen lag das natürlich am Schreibstil der Autorin, die Emotionen echt und mitreißend schildern kann und die Leser richtig in ihren Bann schlägt. Es gab so viele besondere und zauberhafte Momente zwischen Noah und Aubree, die einem tatsächlich Herzchenaugen schenken und breit grinsen lassen.

Insgesamt ein wirklich toller New Adult – Roman, der sowohl von der Handlung, der Tiefe und dem wunderbaren Erzählstil her überzeugen kann. An manchen Stellen hätte ich mir noch ein abgerundeteres Gesamtbild gewünscht, aber alles in allem hat mich „It was always love“ richtig fesseln und berühren können.

(Bild- und Textrechte liegen beim Verlag)


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