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Lyssa Kay Adams: The Secret Book Club 2.

Details:
Seitenzahl: 416 Seiten
Verlag: Kyss
Erschienen: 18. August 2020

Inhalt:
Echte Männer lesen Liebesromane. Findet zumindest Geschäftsmann Braden Mack. Er gehört
einem geheimen Buchclub an, in dem Männer über Romances diskutieren, um Frauen und deren Wünsche besser zu verstehen. Theoretisch klappt das bestens, praktisch stellt ihn Liv, die kratzbürstige Schwägerin seines Freundes Gavin, vor ein Rätsel. Für sie sind Liebesromane nichts als Zeitverschwendung. Als sie ihren Job verliert, weil ihr Chef sexuelle Belästigung für ein Berufsrisiko hält, ist das die perfekte Mission für Mack: Er hilft Liv, diesen widerlichen Mistkerl zu ruinieren, und beweist ihr nebenbei, dass es auch im echten Leben Happy Ends gibt …

Meine Meinung:
Ich liebe den Gedanken, dass sich einige Männer zusammenschließen, um Liebesromane zu lesen und dadurch ihre Frauen besser zu verstehen. Dass sie sich so ins Zeug legen, um die toxische Männlichkeit aus sich herauszukriegen und ihre Beziehungen verbessern wollen.
Ich fand, dass der Buchclub an sich in diesem Band der Reihe allerdings ein wenig zu kurz kam. Die Liebesromane spielen nicht eine so große Rolle wie ich es anhand des Titels der Reihe gehofft hatte, und die Männer lesen dieses Mal auch nicht so richtig zusammen (bis auf zwei Szenen). Irgendwie hätte ich mir dahingehend mehr erhofft.

Das Thema, für das Liv sich einsetzt, ist ein so wichtiges und ich fand es klasse, dass sie so darum kämpft und nicht aufgibt. Dass auch Männer sich auf ihre Seite stellen und deutlich machen.

Die Liebesgeschichte war ganz süß, konnte mich allerdings nicht restlos begeistern. Irgendwie blieb mir alles ein wenig zu flach, zu stereotyp. Denn auch wenn man hin und wieder in die Tiefe der Figuren Einblick bekommt, bleiben das doch eher Ausschnitte. Mir hat es gefehlt, eine dauerhafte Tiefe Verbindung zu den Charakteren aufzubauen, sie wirklich kennenzulernen und mehr über sie zu erfahren als nur das, was unbedingt relevant für die Handlung ist.

Insgesamt handelt es sich beim zweiten Teil von „The secret Book Club“ um eine schöne Geschichte für Zwischendurch, die durchaus unterhält, aber nicht so ganz aus der Masse an tollen Romanen hervorsticht. Man kann es sehr gut lesen, sollte aber vielleicht nicht zu hohe Ansprüche daran stellen.

(Bild- und Textrechte liegen beim Verlag)


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