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Fantasywoche 2017 – Protagonisteninterview „Die Talente“

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Herzlichen Willkommen zur Fantasywoche 2017!

 

Bei mir gibt es heute ein Interview mit den Protagonisten aus „Das Geheimnis der Talente“ von Mira Valentin. Und es ging heiß her, das kann ich euch  schon mal verraten. 😉

Geheimnis der Talente 1-3

Bevor wir zum Interview kommen, hier nochmal der Klappentext, das Cover und der Link zum Kauf des Buches. Ich kann euch versprechen, ihr werdet es nicht bereuen, denn diese Reihe ist einfach nur großartig!

 

Inhalt:
Melek ist alles andere als ungewöhnlich. Sie lebt in einer Kleinstadt, schreibt mittelmäßige Noten und hat nur einen einzigen Freund. Oder auch gar keinen, wenn man bedenkt, dass er lieber mehr als nur eine Freundschaft mit ihr hätte. Doch dann wird sie von den »Talenten« entdeckt, einer Gruppe Jugendlicher mit übernatürlichen Fähigkeiten, die ihr offenbaren, dass sie eine versteckte Begabung in sich trägt. Von einem Tag auf den anderen wird Melek in ein gefährliches Doppelleben verstrickt und muss einem strengen Regelwerk folgen, dessen oberstes Gesetz lautet: Küsse niemanden, wenn dir dein Leben lieb ist. Dass der gutaussehende Anführer der Talente ausgerechnet den charismatischsten Mann darstellt, dem Melek je begegnet ist, macht diese Regel dabei nicht gerade einfacher…
HIER könnt ihr das Buch kaufen. <3

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Teil 1: Melek

Melek

Dein Leben wird ja ganz schön auf den Kopf gestellt, das muss wirklich schwer für dich sein. War es für dich schlimm zu erfahren, dass du plötzlich zu den »Talenten« gehörst oder freust du dich mehr darüber, etwas in der Welt bewirken zu können?

Melek: Ich freue mich! Irgendwie habe ich schon mein ganzes Leben lang darauf gewartet, dass etwas Schicksalhaftes passiert, dass ich meine Bestimmung finde und etwas Großes bewirken kann. Darum habe ich auch keine Sekunde gezögert, als Jakob mich für die Armee rekrutiert hat.

 

Was würdest du sagen, sind deine Stärken und Schwächen? Sowohl als Talent als auch privat?

Melek: Na ja, Schwächen fallen mir da einige ein: Ich bin nicht besonders diplomatisch oder spontan in meiner Ausdrucksweise. Ich bin ungelenkig, tanze steif und weiß nicht, wie man sich schminkt. Eigentlich sehe ich auch nicht so gut aus wie die meisten Talente… Aber dafür kann ich prima schießen und ich denke, Loyalität und Mut zeichnen meinen Charakter aus. Das ist doch auch was wert, oder?

 

Wenn du einen Wunsch frei hättest, was wäre das bzw. was ist dein größter Wunsch für die Zukunft?

Melek: Ich will möglichst viele Menschen davor bewahren, von den Dschinn ausgesaugt zu werden. Und … na ja… ich würde gern mit Jakob zusammenkommen.

 

Hand auf’s Herz: Wie sollte dein Traummann aussehen? Rein optisch? Die Frage beschäftigt wohl alle, die deiner Geschichte folgen. 😉

Melek: Eigentlich ist mir das Aussehen gar nicht so wichtig. Zumal ja die meisten Talente gut aussehen (ich bin die einzige unspektakuläre Erscheinung, glaube ich). Und die Dschinn sowieso! Aber natürlich würde ich auf eine solche Frage hin immer Jakob beschreiben: groß, blaue Augen, braune Haare, Waschbrettbauch… ach! <3

 

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Teil 2: Die Männer

Erik   Jakob Levian

 

 

 

Ich freue mich sehr, dass ich euch drei gleichzeitig in einen Raum bekommen habe und ihr sogar bereit seid, mir Fragen zu beantworten. Solange hier niemand mit Silberkugeln um sich schießt oder anfängt zu küssen, sollte ja auch alles funktionieren.
Wollt ihr euch als Einstieg jeder selbst in einem Wort beschreiben?

Levian: Sexy.
Jakob: Mutig.
Erik: Liebevoll.

 

Und jetzt das Gleiche nochmal, nur dass jeder von euch die anderen beiden mit einem Wort charakterisieren soll und nicht mehr sich selbst. (Ich stelle mich dann mal darauf ein, dass gleich die Fetzen fliegen…)

Levian: Jakob ist tragisch und Erik langweilig.
Jakob: Das war so klar. Von dir kann ja nichts anderes kommen. Ich sehe das so: Erik ist eher nervtötend. Aber du … dich kann man mit einem einzigen negativen Wort nicht mal beschreiben. Du bist einfach unterirdisch!
Levian (lacht): Klar bin ich unterirdisch. Ich wohne ja auch unter der Erde!
Erik: Also ich fange jetzt nicht schon wieder zu streiten an. Sagen wir es mit einfachen Worten: Jakob ist extrem dominant und Levian gefährlich.

 

Ihr drei habt ja trotz aller Unterschiede doch etwas gemeinsam: Melek. Was mögt ihr denn am meisten an ihr? Und was am wenigsten?

Erik: Melek ist genau wie ich! Wir haben dieselben Dinge erlebt, teilen uns die gleichen Erinnerungen. Sie ist nach außen hin vielleicht etwas schroff, aber innerlich voller Tiefgründigkeit und Güte. Das liebe ich an ihr.
Jakob: Nein, Melek ist genau wie ich. Sie hat ebenfalls Dunkelheit in ihrer Seele. Sie heult nicht rum, stellt sich ihrer Aufgabe und ist loyal bis zum bitteren Ende. Sie kämpft immer für das Gute und beweist dabei sehr viel Mut.
Levian: Ihr habt absolut keine Ahnung! Melek ist wie ich! Sie ist egoistisch, abenteuerlustig und risikofreudig. Sie sehnt sich nach großen Gefühlen und irgendwann – wenn ich sie erst einmal in einen Faun verwandelt habe – ist sie auch äußerlich wunderschön.

 

Habt ihr eigentlich auch andere Hobbys als euch gegenseitig das Leben schwer zu machen, euch zu töten und zu jagen? Also gibt es irgendwelchen »normalen« Freizeitaktivitäten?

Levian: Das Leben eines Fauns besteht in erster Linie aus Freizeit. Ich gehe in die Menschenwelt, suche mir ein frisch verliebtes Exemplar und sauge ihm durch einen Kuss die Gefühle heraus. Zählt das als Hobby?
Jakob: Nein, das zählt nicht, du Aas! Wegen deinem bescheuerten „Hobby“ setzen wir Talente täglich unser Leben aufs Spiel! Freizeit? Was ist das? Ich bin 24 Stunden im Dienst.
Erik: Ach, bevor diese anderen beiden Idioten in mein Leben getreten sind, hatte ich viele Hobbies: Ich bin ins Fitnessstudio gegangen, habe Kurzgeschichten geschrieben, Bücher gelesen, im Internet recherchiert, Sport gemacht und war Klassensprecher. Jetzt? Bin ich nur noch damit beschäftigt, Melek zu retten.
Levian: Ein Tipp, Erik: Hör einfach damit auf und widme dich wieder deinen Büchern!

 

Wie sieht für euch ein perfektes Date aus? Etwas, das gerade die weiblichen Leser sehr interessieren dürfte.

Levian: Na, das ist doch mal eine Frage für mich! Das perfekte Date sieht immer so aus, wie das Mädchen es sich wünscht. Ich bin für sie, was immer sie möchte: der Tiger im Bett, der Zuhörer, der beste Freund. Ich trage sie auf Händen und lese jeden Wunsch von ihren Augen ab. Ein Date irgendwo hoch oben in einem Baumwipfel? In einer versunkenen Ritterburg? In einem Nobelrestaurant in der Stadt? Kein Problem. Ich mache alles möglich und bin dabei immer passend gekleidet. Notfalls verändere ich sogar mein Gesicht.
Jakob: Ich möchte brechen… Leider fallen die meisten Mädels auf diesen Scheiß herein. Mein perfektes Date? Das hat mit der perfekten Frau zu tun. Nur mit ihr und mir. Wobei die Umgebung in meinem Fall meist eher heruntergekommen ist.
Erik: Mein perfektes Date ist Melek. Punkt.
Levian: Oh, ihr seid solche Schleimer!

Und als Abschluss noch eine sehr wichtige Frage: warum sollte man eure Geschichte, die mit »Das Geheimnis der Talente« beginnt, unbedingt lesen?

Erik: Weil so viel Tiefgründigkeit darin steckt und weil sie die Welt erklärt.
Jakob: Damit die Leute endlich mal verstehen, dass man nicht einfach so fremde Typen küssen soll!
Levian: Na, weil ich drin vorkomme, warum sonst?

 

 

Danke euch vieren für das Interview! Ich wünsche euch noch viel Erfolg und Glück für euren weiteren Weg – und glaubt mir, das werdet ihr wirklich brauchen…


2 comments

  1. Pingback: Rückblick auf die Fantasywoche – Die Zauberhafte Magie Der Buchstaben

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